Du hast gerade eine Schicht beendet, die länger gedauert hat als geplant. Morgen sollst du wieder einspringen, obwohl dein Dienstplan längst anders aussah. Du magst die Pflege und kannst dir kaum vorstellen, den Beruf aufzugeben. Aber du fragst dich, ob es eine Arbeitsform gibt, in der deine Erfahrung und deine persönlichen Grenzen mehr zählen.
Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege kann eine solche Möglichkeit sein. Du bleibst Pflegefachkraft, wechselst aber den Arbeitgeber: Statt direkt bei einem Krankenhaus oder Pflegeheim bist du bei einem Personaldienstleister angestellt und arbeitest zeitweise in verschiedenen Einrichtungen. Ob das zu dir passt, hängt nicht nur vom möglichen Gehalt ab. Entscheidend ist auch, wie gern du dich auf wechselnde Teams einstellst, wie wichtig dir planbare Dienste sind und ob dein Arbeitgeber transparent mit Einsätzen und Konditionen umgeht.
Inhaltsverzeichnis
- Wenn die Schicht einfach nicht mehr passt
- Was Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege bedeutet
- Deine Rechte und Pflichten als Leiharbeitnehmer
- Vertragsarten und Vergütung im Vergleich
- Vor- und Nachteile der Zeitarbeit in der Pflege
- So findest du den richtigen Personaldienstleister
- Ist Zeitarbeit ein Fachkräfteverlust oder eine Chance
- Dein nächster Schritt in die Zeitarbeit
Wenn die Schicht einfach nicht mehr passt
Denk an eine erfahrene Kollegin, die nach einer Reihe kurzfristiger Dienstplanänderungen ihre freie Zeit kaum noch planen kann. Sie übernimmt zusätzliche Schichten, weil die Station sonst knapp besetzt wäre. Gleichzeitig fragt sie sich, ob ihre Erfahrung bei der Bezahlung und bei der Dienstplangestaltung überhaupt berücksichtigt wird. Der Gedanke an einen Berufswechsel taucht auf, obwohl sie die Arbeit mit Patientinnen und Patienten weiterhin gern macht.
Für sie könnte Zeitarbeit eine berufliche Alternative sein, nicht zwingend ein Abschied aus der Pflege. Als Leiharbeitnehmerin bleibt sie bei einem Personaldienstleister angestellt und wird in unterschiedlichen Einrichtungen eingesetzt. So kann sie neue Teams und Arbeitsabläufe kennenlernen, ohne bei jedem Einsatz den Arbeitgeber zu wechseln. Dafür muss sie sich auf wechselnde Einsatzorte und wiederholte Einarbeitung einstellen.
Die Nachfrage nach examinierten Pflegefachkräften ist hoch. Das Bundesgesundheitsministerium berichtet, dass Stellenangebote für examinierte Altenpflegefachkräfte im Bundesdurchschnitt 246 Tage unbesetzt waren. Gleichzeitig kamen 2023 rechnerisch 46 arbeitslos gemeldete Altenpflegefachkräfte auf 100 gemeldete Stellen (Daten des Bundesgesundheitsministeriums zur Pflege). Diese Zahlen erklären, warum du mit Berufserfahrung verschiedene Arbeitsmodelle prüfen kannst. Sie sagen aber nicht automatisch, welches davon für dich am besten ist.
Bevor du dich bewirbst, sortiere deine eigenen Prioritäten. Willst du vor allem mehr Einfluss auf Dienstzeiten, einen anderen Einsatzort oder bessere Konditionen? Wie weit möchtest du fahren, und wie viel Einarbeitung an neuen Arbeitsplätzen ist für dich akzeptabel? Wenn du vor allem Kontinuität im selben Team suchst, kann eine direkte Festanstellung besser passen. Wenn du Abwechslung möchtest und klare Absprachen schätzt, kann Arbeitnehmerüberlassung eine realistische Option sein.
Was Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege bedeutet
Bei der Arbeitnehmerüberlassung gibt es drei Beteiligte. Du schließt deinen Arbeitsvertrag mit dem Personaldienstleister. Dieser organisiert deinen Einsatz und überlässt dich für eine vereinbarte Zeit an eine Einrichtung, zum Beispiel an eine Klinik oder ein Pflegeheim. Dort arbeitest du im Alltag mit dem Team vor Ort, bleibst arbeitsvertraglich aber beim Personaldienstleister angestellt.
Wer ist wofür zuständig?
Der Personaldienstleister ist dein Arbeitgeber. Mit ihm klärst du deinen Vertrag, deine Vergütung und die Einsatzplanung. Die Einrichtung organisiert den Arbeitsalltag vor Ort und arbeitet mit dir bei der Versorgung zusammen. Du bringst deine berufliche Qualifikation mit und musst dich in die Abläufe des jeweiligen Einsatzorts einarbeiten.
Das Modell ist nicht dasselbe wie eine direkte Festanstellung beim Krankenhaus oder Pflegeheim. Bei einer direkten Anstellung bist du Teil der Stammbelegschaft dieser Einrichtung. In der Arbeitnehmerüberlassung bleibt dein Arbeitgeber der Personaldienstleister, auch wenn du über längere Zeit in einer Einrichtung eingesetzt wirst.
Die Arbeitnehmerüberlassung ist in Deutschland durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) geregelt. Eine zentrale Grenze betrifft die Höchstüberlassungsdauer: Grundsätzlich darfst du höchstens 18 aufeinanderfolgende Monate beim selben Entleiher eingesetzt werden. Die gesetzliche Regel ist in § 1 AÜG festgelegt. Tarifliche Regelungen der Einsatzbranche können unter bestimmten Voraussetzungen Abweichungen vorsehen.
Wie groß ist der Arbeitsmarkt?
Arbeitnehmerüberlassung ist in der Pflege ein kleiner, aber messbarer Teil des Arbeitsmarkts. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit arbeiteten 2025 rund 32.000 Pflegekräfte in Leiharbeitsverhältnissen. Das entsprach knapp 2 Prozent der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Pflegekräfte und lag 14 Prozent unter dem Vorjahreswert (Arbeitsmarktsituation in Pflegeberufen).
Für Einrichtungen ist Zeitarbeit damit kein Ersatz für eine verlässliche Personalplanung. Sie kann helfen, kurzfristige Engpässe zu überbrücken, wenn etwa Ausfälle oder verzögerte Nachbesetzungen den Dienstplan belasten. Für dich eröffnet sie Einsätze in unterschiedlichen Einrichtungen, bringt aber auch den organisatorischen Wechsel zwischen Teams und Arbeitsabläufen mit sich.
Deine Rechte und Pflichten als Leiharbeitnehmer
Dein Arbeitsvertrag besteht mit dem Personaldienstleister. Vor deiner Unterschrift solltest du deshalb nicht nur auf einen genannten Stundenlohn schauen. Entscheidend ist das Gesamtpaket: Welche Vergütung gilt, welche Zuschläge sind vorgesehen, wie wird mit deinem Arbeitszeitkonto umgegangen, und was steht zu Urlaub und einsatzfreien Zeiten im Vertrag?
Vergütung und Arbeitsbedingungen prüfen
Der Gleichstellungsgrundsatz bedeutet vereinfacht, dass Leiharbeitnehmer bei wesentlichen Arbeitsbedingungen grundsätzlich vergleichbar mit Beschäftigten des Einsatzbetriebs behandelt werden sollen. Beim Arbeitsentgelt können tarifvertragliche Regelungen jedoch Abweichungen zulassen. Für die ersten neun Monate eines Einsatzes kann eine tarifliche Abweichung vom Equal-Pay-Grundsatz unter den gesetzlichen Voraussetzungen zulässig sein. Unter bestimmten Voraussetzungen und mit Branchenzuschlägen kann ein längerer Zeitraum gelten.
Frag deshalb konkret nach dem Tarifvertrag, der für dich gilt, und danach, wie Zuschläge berechnet werden. Prüfe auch, ob Fahrtzeiten oder Übernachtungskosten geregelt sind, falls dein Einsatz weiter entfernt liegt. Eine verständliche Erklärung zu den Grundlagen findest du unter Equal Pay in der Arbeitnehmerüberlassung.
Einsatzdauer und Dokumentation
Die 18-Monats-Frist bezieht sich auf denselben Leiharbeitnehmer beim selben Entleiher, nicht nur auf einen einzelnen Vertrag. Vorherige Einsätze über denselben oder einen anderen Verleiher werden vollständig angerechnet, wenn die Unterbrechung höchstens drei Monate beträgt. Ein bloßer Wechsel des Personaldienstleisters setzt die Frist also nicht automatisch zurück.
Für dich ist es sinnvoll, deine Einsatzzeiten und die jeweiligen Einrichtungen selbst übersichtlich festzuhalten. Der Einsatzbetrieb muss die Überlassungshistorie berücksichtigen und Fristen im Blick behalten. Ein guter Personaldienstleister sollte dir verständlich erklären können, wie er Einsätze dokumentiert und welche Folgen eine bevorstehende Frist für deine Planung hat.
Prüfe vor der Unterschrift: Vergütung und Zuschläge, Arbeitszeitkonto, Urlaubsregelung, Dienstplanung, Fahrt- und Übernachtungskosten sowie den Umgang mit einsatzfreien Zeiten. Lass dir unklare Punkte schriftlich erklären.
Vertragsarten und Vergütung im Vergleich
Ein unbefristeter Vertrag mit einem Personaldienstleister kann Sicherheit und wechselnde Einsatzorte verbinden. Du hast einen Arbeitgeber, während sich dein Arbeitsalltag je nach Einsatz unterscheiden kann. Bei einer direkten Festanstellung wiederum bist du bei einer bestimmten Einrichtung beschäftigt und arbeitest dort in der Regel kontinuierlicher mit demselben Team.
Nicht jedes Angebot mit einem attraktiven Stundenlohn ist automatisch das bessere. Vergleiche, wie Zuschläge geregelt sind, ob ein Firmenwagen zur Verfügung steht, wer Übernachtungskosten übernimmt und wie viel Einfluss du auf deine Dienstplanung hast. Für einen Überblick über mögliche Gehaltsbestandteile kannst du auch die Informationen zu Gehalt in der Pflege-Zeitarbeit heranziehen.
Vertragsarten in der Zeitarbeit im Vergleich
| Vertragsart | Vorteile | Nachteile |
|---|---|---|
| Unbefristeter Vertrag beim Personaldienstleister | Ein Arbeitgeber, unterschiedliche mögliche Einsatzorte und häufig mehr Abwechslung im Berufsalltag. | Einsatzplanung und Arbeitsalltag können sich mit dem Einsatzort verändern. |
| Befristeter Vertrag beim Personaldienstleister | Kann für eine zeitlich begrenzte berufliche Veränderung passen. | Die Beschäftigung endet grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Befristung, sofern keine Verlängerung oder Anschlusslösung vereinbart wird. |
| Direkte Festanstellung in einer Einrichtung | Kontinuierliche Zusammenarbeit mit einer Einrichtung und ihrem Team. | Weniger Wechsel zwischen Einsatzorten; die Arbeitsbedingungen hängen von der konkreten Einrichtung ab. |
BREKSTAR Medical nennt für Pflegefachkräfte eine durchschnittliche Vergütung von 5.000 bis 7.000 Euro und bietet einen unbefristeten Vertrag sowie einen Firmenwagen mit Tankkarte zur Privatnutzung. Prüfe bei jedem Angebot, welche Voraussetzungen gelten und was genau in deinem Vertrag steht. Vergleiche außerdem, ob Zusatzleistungen deine tatsächlichen Ausgaben senken oder ob bestimmte Kosten bei dir bleiben.
Vor- und Nachteile der Zeitarbeit in der Pflege
Zeitarbeit kann dir mehr Auswahl beim Einsatzort und bei der Gestaltung deines Berufsalltags ermöglichen. Du lernst unterschiedliche Einrichtungen kennen und kannst prüfen, welche Arbeitsumgebung besser zu dir passt. Wenn du Veränderungen suchst, ohne die Pflege zu verlassen, kann dieser Wechsel neue Perspektiven eröffnen.
Die Kehrseite gehört zur Entscheidung dazu. An einem neuen Einsatzort musst du dich in Abläufe, Dokumentation und Teamkommunikation einarbeiten. Häufige Wechsel können soziale Kontinuität erschweren, und längere Fahrzeiten können den Feierabend verkürzen. Auch wenn dein Vertrag unbefristet ist, heißt das nicht automatisch, dass jeder Einsatzort oder jede Schicht deinen Wünschen entspricht.
Entscheidend ist nicht, ob Zeitarbeit grundsätzlich besser ist. Entscheidend ist, ob du mit wechselnden Einsatzorten mehr gewinnst, als dich die zusätzliche Umstellung kostet.
Die Passung zeigt sich oft an deiner persönlichen Situation:
- Du möchtest Einfluss auf deinen Alltag: Frag nach, wie Wünsche zu Dienstzeiten und Einsatzorten berücksichtigt werden. Eine allgemeine Zusage zu Flexibilität reicht nicht, wenn die konkreten Regeln unklar bleiben.
- Du brauchst Kontinuität: Wenn dir ein vertrautes Team und ein fester Arbeitsplatz besonders wichtig sind, kann eine direkte Anstellung besser zu dir passen.
- Du willst verschiedene Bereiche kennenlernen: Unterschiedliche Einsätze können dir Einblicke in verschiedene Arbeitsweisen geben. Du solltest aber bereit sein, dich immer wieder in neue Abläufe einzuarbeiten.
- Du hast familiäre Verpflichtungen: Kläre, wie früh Einsätze geplant werden und wie der Arbeitgeber mit kurzfristigen Änderungen umgeht. Verlässliche Absprachen sind wichtiger als ein bloßes Versprechen von Flexibilität.
Die Vor- und Nachteile hängen also nicht allein von der Vertragsform ab. Auch die Qualität deiner Einsatzplanung, die Erreichbarkeit deiner Ansprechperson und die Transparenz der Konditionen prägen den Alltag. Eine weitere Einordnung findest du bei den Vor- und Nachteilen der Zeitarbeit in der Pflege.
Zur Veranschaulichung der unterschiedlichen Perspektiven gibt es außerdem dieses Video:
So findest du den richtigen Personaldienstleister
Ein guter Personaldienstleister macht die Rahmenbedingungen verständlich, bevor du unterschreibst. Im Gespräch sollte klar werden, wer für dich zuständig ist, wie Einsätze vorgeschlagen werden und wie du deine Wünsche zu Arbeitszeiten und Einsatzorten einbringen kannst. Achte darauf, ob du konkrete Antworten bekommst oder ob wichtige Punkte offenbleiben.
Fragen, die im Gespräch weiterhelfen
Frag, ob dein Vertrag unbefristet oder befristet ist und wie die Vergütung aufgebaut wird. Kläre außerdem, ob ein Firmenwagen oder eine Tankkarte dazugehört, wer Übernachtungskosten trägt und wie weit Einsätze vom vereinbarten Einsatzradius entfernt sein können. Bitte um ein Beispiel dafür, wie die Dienstplanung bei kurzfristigen Änderungen läuft.
Achte auch auf die Betreuung im Alltag. Hast du eine feste Ansprechperson? Kannst du sie bei einem Problem während des Einsatzes erreichen? Werden Qualifikation, Berufserfahrung und Einweisungen berücksichtigt, bevor du auf einer Station startest? Das sind praktische Fragen, die mehr über die Zusammenarbeit verraten als eine allgemeine Aussage über Wertschätzung.
Eine Untersuchung beschreibt den Wechsel in Zeitarbeit als mögliche Reaktion auf Überlastung, unplanbare Schichten und die Herausforderung, Pflegearbeit mit privaten Care-Aufgaben zu vereinbaren (Untersuchung zu Arbeitsbedingungen und Zeitarbeit). Gerade deshalb solltest du nach konkreten Regelungen für Dienstplanwünsche und familiäre Verpflichtungen fragen. Welche Unterstützung tatsächlich verfügbar ist, muss der Arbeitgeber dir erklären können.
Deine Vergleichsliste
- Vertrag und Bezahlung: Sind Vergütung, Zuschläge, Urlaub und Arbeitszeitkonto klar geregelt?
- Einsatzplanung: Wie früh erfährst du von einem Einsatz, und wie werden deine Wünsche berücksichtigt?
- Fahrt und Unterkunft: Wer übernimmt Kosten, und welche Wege sind für dich zumutbar?
- Betreuung: Gibt es eine feste Ansprechperson, die du auch bei einem Problem erreichen kannst?
- Einarbeitung: Werden deine Qualifikationen und die Anforderungen der Station vor dem Einsatz abgeglichen?
Ein Personaldienstleister, der deine Fragen ernst nimmt, sollte dir die Bedingungen ohne Druck erklären können. Informationen dazu, worauf du bei einer Zeitarbeitsfirma in der Pflege achten kannst, bieten einen zusätzlichen Ausgangspunkt für deinen Vergleich.
Ist Zeitarbeit ein Fachkräfteverlust oder eine Chance
Eine Pflegefachkraft kündigt auf ihrer Station und unterschreibt bei einem Personaldienstleister. Für das Team bleibt eine Lücke, der Dienstplan gerät durcheinander, und die Kolleginnen übernehmen zusätzliche Aufgaben. So sieht der Fachkräfteverlust aus, vor dem viele Einrichtungen warnen.
Die Gegenfrage lautet: Wohin wäre diese Pflegekraft sonst gegangen? Befragungen unter Zeitarbeitskräften zeigen, dass persönliche Kontakte bei der Vermittlung, eine leistungsgerechte Bezahlung und die Freiheit, die eigenen Arbeitszeiten mitzubestimmen, zu den häufigsten Wechselgründen gehören. Wer in der Festanstellung an unplanbaren Diensten oder ständigen Mehrarbeit gescheitert ist, kann über die Zeitarbeit der Pflege unter veränderten Bedingungen erhalten bleiben, statt den Beruf ganz aufzugeben.
Das gilt allerdings nicht für jede Lebenssituation. Zeitarbeit passt zu Pflegekräften, die flexibel sind, neue Teams schnell kennenlernen und wechselnde Einsatzorte als Bereicherung empfinden. Wer dagegen ein vertrautes Team, feste Bezüge zu Patienten oder lange Einarbeitungszeiten braucht, wird in der Arbeitnehmerüberlassung kaum glücklich. Die Passung entscheidet, nicht das Modell.
Für Einrichtungen bleibt die Zeitarbeit auch ein Spiegel der eigenen Arbeitsbedingungen. Wenn Beschäftigte vor allem wegen fehlender Planbarkeit oder mangelnder Wertschätzung gehen, liegt das Problem im Betrieb selbst. Wer dem Fachkräftemangel begegnen will, muss deshalb beim Pflegealltag ansetzen, wie es die Ansätze zu Lösungen für den Pflegenotstand zeigen.
Dein nächster Schritt in die Zeitarbeit
Wenn du Zeitarbeit ernsthaft erwägst, mach deine Entscheidung an deinem Alltag fest. Schreib auf, was sich ändern soll: mehr Planbarkeit, andere Einsatzorte, bessere Bezahlung oder ein neuer Blick auf die Pflege. Ergänze, was du nicht aufgeben möchtest, etwa kurze Arbeitswege, vertraute Teams oder die Möglichkeit, private Termine langfristig zu planen.
Dann vergleichst du konkrete Angebote. Lies den Vertrag in Ruhe und frage nach, wenn Vergütung, Dienstplan, Fahrtkosten oder einsatzfreie Zeiten unklar bleiben. Ein Beispiel aus dem Alltag: Zwei Personaldienstleister nennen denselben Stundenlohn, doch der eine zahlt Fahrtkosten, der andere nicht. Solche Details entscheiden am Monatsende über dein tatsächliches Einkommen.
Die Arbeitsmarktzahlen geben dir einen Rahmen. Die Entscheidung selbst fällst du anhand deiner eigenen Prioritäten: Planbarkeit, Fahrzeiten und die Verlässlichkeit deines Arbeitgebers. Nimm dir dafür die Zeit, die du brauchst.
BREKSTAR Medical GmbH beschäftigt Pflegefachkräfte unbefristet und bietet unter anderem einen Firmenwagen mit Tankkarte, persönliche Ansprechpersonen und Erreichbarkeit rund um die Uhr. Ob diese Rahmenbedingungen zu deinem nächsten beruflichen Schritt passen, kannst du direkt bei BREKSTAR Medical GmbH prüfen.
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