Die Spätschicht ist fast vorbei, dann fällt eine Kollegin aus. Du bleibst länger, organisierst die Übergabe und fragst dich auf dem Heimweg, ob sich dieses ständige Einspringen eigentlich lohnt. Auf dem Handy tauchen Gehaltsversprechen auf, die deutlich besser klingen als deine aktuelle Abrechnung. Nur steht dort selten auf den ersten Blick, was davon wirklich sicher ist.
Der Gehaltszettel entscheidet, nicht die Schlagzeile. Welche Zeitarbeitsfirma zahlt in der Pflege am besten? Eine ehrliche Antwort braucht mehr als einen beworbenen Höchstlohn. Entscheidend sind dein garantiertes Gehalt, die vereinbarte Arbeitszeit und das Geld, das nach Abzügen und eigenen Kosten übrig bleibt.
Pflege-Zeitarbeit kann eine realistische Alternative sein. Du bist dabei bei einem Verleiher angestellt und arbeitest in Einrichtungen, an die du überlassen wirst. Vergleiche eine Festanstellung im Krankenhaus deshalb nicht nur beim Monatsbrutto mit Zeitarbeit bei BREKSTAR, sondern auch bei Vertragssicherheit, Einsatzwahl und Zusatzleistungen.
Diese Fragen helfen dir beim Lesen jedes Angebots:
- Garantie oder Höchstwert? Was steht verbindlich im Vertrag?
- Zuschläge? Was kommt unter welchen Bedingungen dazu?
- Einsatzpausen? Was wird zwischen Einsätzen gezahlt?
- Zusatzleistungen? Was erhältst du tatsächlich und ab wann?
Inhaltsverzeichnis
- 1. Grundgehalt oder Höchstwert, was ist wirklich zugesagt?
- 2. Monatsbrutto oder Stundenlohn, welcher Vergleich funktioniert?
- 3. Zuschläge oder sichere Basis, was landet regelmäßig auf dem Konto?
- 4. Gehalt zwischen Einsätzen oder nur ein guter Einsatzmonat?
- 5. Firmenwagen und Zusatzleistungen, wie viel sind sie dir wert?
- Gehalts-, Zuschlags- und Leistungsangaben im Überblick
- Dein Prüfcheck vor der Zusage und der nächste Schritt
1. Grundgehalt oder Höchstwert, was ist wirklich zugesagt?
Drei Begriffe musst du auseinanderhalten, bevor du Angebote vergleichst: Brutto ist dein Arbeitsentgelt vor Steuern und Sozialabgaben, Netto der Betrag, der nach allen Abzügen übrig bleibt. Das Grundgehalt ist die vertraglich vereinbarte Vergütung ohne zusätzliche Zahlungen, etwa für Nacht- oder Wochenenddienste.
Ein beworbener Spitzenverdienst sagt dir noch nicht, welchen Betrag du jeden Monat verlässlich einplanen kannst. Auch eine genannte durchschnittliche Monatssumme ist keine individuelle Gehaltszusage, sondern eine Orientierung über viele Profile und Einsatzmonate hinweg.
So liest du das Angebot von BREKSTAR
BREKSTAR Medical GmbH wirbt mit bis zu 40 € brutto pro Stunde plus Zuschlägen und nennt für Pflegefachkräfte einen durchschnittlichen Verdienst von 5.000 bis 7.000 € brutto monatlich. Der Stundenbetrag ist ein Höchstwert. Er beschreibt, was im besten Fall möglich ist, nicht was du in jedem Einsatz erhältst. Die Monatsspanne ist ein Durchschnitt, sie kann höhere Grundlöhne, Zuschläge oder bestimmte Einsatzprofile bereits einschließen und gilt nicht automatisch für dein Profil.
Die übrigen Vertragsbausteine prüfst du mit denselben Prüffragen: Was davon steht verbindlich im Vertrag, und was hängt an Bedingungen?
- Vertragsform: BREKSTAR stellt Pflegefachkräfte unbefristet ein. Ob ein Teilzeitmodell für deinen gewünschten Stundenumfang möglich ist, fragst du am besten direkt im Gespräch nach.
- Gehalt zwischen Einsätzen: Dein Gehalt läuft auch in einsatzfreien Zeiten weiter.
- Mobilität: Dienstwagen mit Tankkarte, privat nutzbar ab dem ersten Tag.
- Sonderzahlungen: Urlaubs- und Weihnachtsgeld sowie eine Prämie von bis zu 2.000 €.
- Unterstützung: Hilfe bei Kinderbetreuungskosten sowie Fort- und Weiterbildungen während der Anstellung.
Für deine Entscheidung zählt, welcher Grundlohn für dich persönlich vereinbart wird und wie sich daraus mit deiner bezahlten Arbeitszeit das monatliche Einkommen zusammensetzt. Frag deshalb konkret nach deinem Stundengrundlohn statt nach der höchsten beworbenen Zahl. Die einzelnen Gehaltsbausteine erklärt auch der Beitrag zum Gehalt in der Pflege-Zeitarbeit.
Praktische Regel: Plane deine laufenden Ausgaben mit dem garantierten Einkommen. Zuschläge und eine mögliche Prämie gehören in eine andere Rechnung als dein sicheres Grundgehalt.
So erkennst du bei jedem Angebot, welcher Teil feststeht und welchen Teil du nur unter bestimmten Bedingungen zusätzlich erhältst. Fehlt diese Trennung, lässt sich selbst eine beeindruckende Monatssumme kaum sinnvoll bewerten.
2. Monatsbrutto oder Stundenlohn, welcher Vergleich funktioniert?
Ein hohes Monatsbrutto kann gut aussehen und trotzdem auf deutlich mehr Arbeitsstunden beruhen. Deshalb brauchst du neben der Gehaltssumme immer den dazugehörigen bezahlten Stundenumfang. Sonst vergleichst du nicht nur Bezahlung, sondern unbemerkt auch unterschiedlich viel Arbeit.
Als neutrale Orientierung nennt die Bundesagentur für Arbeit für 2024 ein mittleres Bruttomonatsentgelt von 4.275 € für vollzeitbeschäftigte Pflegefachkräfte. Das ist ein Vergleichswert für diese Beschäftigtengruppe, keine Zusage für einen bestimmten Arbeitsplatz und kein persönlicher Nettovergleich.
Rechne mit derselben Arbeitszeit
Für einen brauchbaren Angebotsvergleich gilt:
Garantiertes Monatsbrutto geteilt durch vertraglich bezahlte Monatsstunden ergibt den rechnerischen Bruttostundenlohn.
Ein Rechenbeispiel zeigt, warum der Stundenumfang entscheidend ist. Ein Angebot nennt 3.600 € brutto im Monat. Beruhen diese 3.600 € auf 160 bezahlten Stunden, ergibt das 22,50 € pro Stunde. Deckt dieselbe Summe 180 bezahlte Stunden ab, sind es nur noch 20 €. Das Monatsbrutto ist identisch, die Bezahlung pro geleisteter Stunde nicht.
Genau daran scheitern viele Vergleiche.
Steht im Angebot stattdessen ein Stundenlohn, gehst du umgekehrt vor. Multipliziere ihn mit dem vereinbarten bezahlten Stundenumfang und halte Zuschläge zunächst getrennt. So erkennst du die sichere Basis, ohne einen besonders dienstreichen Monat zum Normalfall zu erklären. Prüfe dabei, ob die beworbene Monatssumme das reine Grundgehalt ist oder bereits Mehrarbeit und variable Bestandteile enthält.
Achte außerdem auf Überstunden und ein mögliches Arbeitszeitkonto. Geld, das du nur durch zusätzliche Arbeit erreichst, ist nicht dasselbe wie ein höherer Lohn für deinen normalen Stundenumfang.
Vergleiche schließlich nicht ungeprüft unterschiedliche Berufsprofile. Intensiv- und Anästhesiepflege, allgemeine Krankenpflege, Altenpflege, OTA, ATA und MFA bringen unterschiedliche Aufgaben und Einsatzbedingungen mit. Deine Qualifikation muss zur Gehaltsangabe passen, sonst liefert die Zahl keine verlässliche Grundlage für deinen Wechsel.
3. Zuschläge oder sichere Basis, was landet regelmäßig auf dem Konto?
Ein Zuschlag ist eine zusätzliche Zahlung, etwa für Nacht-, Sonntags- oder Feiertagsarbeit. Der Grundlohn dagegen ist dein vertraglich vereinbartes Entgelt vor allen Zuschlägen. Wie viel am Ende daraus wird, hängt nicht nur vom vereinbarten Satz ab. Entscheidend sind die Berechnungsgrundlage und die Dienste, die du tatsächlich arbeitest.
Ein Angebot mit hohem Zuschlag kann deshalb weniger bringen als erwartet, wenn du die betreffenden Dienste selten übernimmst. Umgekehrt kann ein passendes Schichtmodell dein Einkommen erhöhen, ohne dass du mehr Stunden arbeitest. Das funktioniert aber nur, wenn die Zuschlagsregeln verständlich festgehalten sind.
Prüfe Satz, Grundlage und Zeitfenster
Lass dir die Berechnung so erklären, dass du sie selbst nachvollziehen kannst. Ein Prozentwert ohne zugehörigen Grundlohn reicht nicht. Genauso wenig hilft die Aussage, Wochenendarbeit werde zusätzlich bezahlt, wenn das genaue Zeitfenster offenbleibt.
Ein Beispiel zeigt, warum die Grundlage zählt. Angenommen, dein Grundlohn liegt bei 20 € pro Stunde und der Vertrag sieht für Nachtdienste einen Zuschlag von 25 % vor. Dann kommen pro gearbeiteter Nachtstunde 5 € dazu. Ein achtstündiger Nachtdienst bringt dir also 40 € zusätzlich. Willst du damit 200 € mehr im Monat erreichen, brauchst du fünf solcher Nachtdienste. Bezieht sich der Zuschlag dagegen nur auf einen Teil des Lohns oder beginnt das Nachtzeitfenster erst später, verändert sich diese Rechnung sofort.
Ein zuschlagsstarker Monat zeigt, was unter bestimmten Bedingungen möglich ist. Er zeigt nicht automatisch, was du jeden Monat verdienen wirst.
Rechne deshalb mit einem für dich realistischen Dienstplan. Wenn du aus familiären Gründen keine Nächte übernehmen möchtest, darf die finanzielle Attraktivität eines Angebots nicht gerade auf vielen Nachtdiensten beruhen.
Zuschläge werden steuerlich unterschiedlich behandelt. Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit können unter gesetzlichen Voraussetzungen ganz oder teilweise steuerfrei ausgezahlt werden. Steuerfrei bedeutet: Von diesem Betrag geht keine Lohnsteuer ab, Brutto und Auszahlung liegen hier nahe beieinander. Zuschläge für andere Arbeitszeiten oder Beträge oberhalb der gesetzlichen Grenzen werden dagegen normal versteuert. Frage deshalb konkret, welche Bestandteile auf deiner Abrechnung steuerfrei ausgewiesen werden und welche dem Lohnsteuerabzug unterliegen. Bitte außerdem um eine nachvollziehbare Probeabrechnung mit deinem tatsächlichen Profil. Sie sollte Grundentgelt, Zuschläge, Abzüge und gegebenenfalls Sachleistungen getrennt zeigen, damit du Brutto nicht mit Auszahlung verwechselst.
4. Gehalt zwischen Einsätzen oder nur ein guter Einsatzmonat?
Dein letzter Dienst endet an einem Freitag, der nächste Einsatz beginnt erst vierzehn Tage später. Miete, Versicherungen und andere feste Ausgaben laufen in dieser Zeit weiter. Genau hier entscheidet sich, ob ein Angebot ein planbares Einkommen liefert oder nur gute Einsatzmonate.
Dein Arbeitsvertrag läuft beim Zeitarbeitsunternehmen weiter, auch wenn der Einsatz in einer Einrichtung zu Ende geht und ein neuer erst vorbereitet wird. Vertragsdauer, Einsatzdauer und Vergütung solltest du deshalb als drei getrennte Angaben lesen.
Was im Vertrag eindeutig sein sollte
Die entscheidende Klausel regelt die einsatzfreie Zeit. Steht im Vertrag ein festes Grundgehalt, also der Betrag, der unabhängig von deinem Schichtmix vereinbart ist, läuft die Zahlung in einer zweiwöchigen Pause weiter. Dein Konto spürt die Lücke dann vor allem bei den Zuschlägen, weil Zuschläge, also die zusätzlichen Beträge für Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsdienste, nur auf tatsächlich geleistete Stunden entfallen. Fehlt eine solche Grundgehaltsregelung und hängt die Vergütung an geleisteten Diensten, kann dieselbe Pause dein Monatsbrutto deutlich kürzen. Bei BREKSTAR gehört die Vergütung zwischen den Einsätzen ausdrücklich zum Angebot.
Frag außerdem nach, wie Arbeitszeitkonten, Urlaub und Krankheit in einer Übergangsphase behandelt werden. Eine mündliche Zusage im Gespräch zählt wenig, wenn der Vertrag anders formuliert ist oder die Frage offenlässt.
Rechtlich ist Arbeitnehmerüberlassung an Vorgaben gebunden, auch zur Dauer von Einsätzen beim selben Entleiher. Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz enthält dazu Grundregeln und mögliche Abweichungen, weshalb die konkrete Einsatzplanung immer im jeweiligen Zusammenhang betrachtet werden muss.
Für deinen Alltag heißt das: Ein vertrauter Einsatzort ist nicht automatisch dauerhaft zugesichert. Neue Teams, andere Abläufe und wechselnde Arbeitswege gehören zu den möglichen Nachteilen der Zeitarbeit. Ob dich die Abwechslung reizt oder du lieber dauerhaft auf einer Station bleibst, ist eine persönliche Entscheidung, die dir kein Gehaltsversprechen abnimmt.
5. Firmenwagen und Zusatzleistungen, wie viel sind sie dir wert?
Ein Firmenwagen erscheint nicht als Geldbetrag auf deiner Abrechnung. Er ist eine Sachleistung: Du erhältst die Nutzung statt ausbezahltem Lohn. Solche Leistungen gehören bei der Bewertung eines Angebots in eine eigene Zeile, denn sie senken Ausgaben, die du sonst selbst hättest, und verbessern damit indirekt, was dir am Monatsende bleibt.
Vergleiche deinen Alltag, nicht einen Werbewert
Entscheidend ist, welche Kosten der Wagen für dich tatsächlich übernimmt. BREKSTAR stellt etwa einen Dienstwagen mit Tankkarte ab dem ersten Tag zur Verfügung, den du auch privat nutzen kannst. Ersetzt er dein eigenes Auto vollständig, sparst du dessen laufende Kosten. Brauchst du dein Auto weiterhin, etwa weil dein Partner darauf angewiesen ist, bleiben Steuer, Versicherung und Wartung bei dir hängen.
Rechne es konkret durch. Angenommen, dein Bruttogehalt liegt bei 5.000 € im Monat und du gibst bisher rund 250 € monatlich für Sprit, Steuer und Wartung deines eigenen Wagens aus. Übernimmt der Arbeitgeber deine Mobilität komplett, bleiben dir effektiv 250 € mehr für dein Leben, während der Auszahlungsbetrag auf der Abrechnung gleich bleibt.
Dieselbe Logik gilt für die übrigen Leistungen im Paket. Eine Unterstützung bei den Kinderbetreuungskosten zahlt sich aus, wenn du Betreuung tatsächlich brauchst und bezahlst: Dann reduziert sie eine reale Ausgabe. Hast du sie nicht nötig, ist ihr Wert für dich null, egal wie attraktiv die beworbene Regelung klingt.
Fortbildungen während der Anstellung folgen demselben Prinzip. Sie bringen dir etwas, wenn sie zu deinem beruflichen Ziel passen und du sie sonst selbst finanzieren müsstest. Prüfe deshalb Inhalt, zeitlichen Rahmen und mögliche vertragliche Bindungen, statt nur auf das Wort Weiterbildung zu reagieren.
Für deine Haushaltsrechnung zählt: Auszahlungsbetrag minus eigene berufsbedingte Kosten. Was dir eine Sachleistung an Ausgaben erspart, verbessert dieses Ergebnis indirekt. Verbuche eine Ersparnis nie als zusätzliches Einkommen.
Notiere außerdem Fahrtaufwand und Abwesenheit von zu Hause. Wenn ein Angebot mit mehr Zeit unterwegs oder aufwendigerer Betreuungsorganisation einhergeht, gehört das ehrlich in die Entscheidung.
Gehalts-, Zuschlags- und Leistungsangaben im Überblick
Die Prüffragen zu Grundgehalt, Monatssumme, Zuschlägen und Einsatzpausen lassen sich als Vergleichsvorlage nutzen. Die Tabelle zeigt sie am Beispiel von BREKSTAR Medical GmbH. Die letzte Spalte bleibt frei, damit du ein anderes Angebot mit denselben Fragen eintragen kannst, Zeile für Zeile statt Werbezahl gegen Gesamtpaket.
| Prüffrage | BREKSTAR Medical GmbH | Dein Angebot im Vergleich |
|---|---|---|
| Grundgehalt oder Höchstwert? | Stundensatz bis zu 40 € brutto. Höchstsätze nach Beruf: 27 € für Pflegefachkräfte und Altenpfleger, 28 € für Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, 35 € für OTA und Intensivpflege/Anästhesie | |
| Monatsbrutto | Durchschnittlich 5.000 bis 7.000 € brutto, für OTA- und Intensivpflegekräfte bis zu 10.000 € | |
| Zuschläge | Zuschläge kommen zum Gehalt hinzu; dazu Urlaubs- und Weihnachtsgeld und ein Bonus bis zu 2.000 € | |
| Gehalt zwischen Einsätzen | Das Gehalt läuft auch zwischen zwei Einsätzen weiter | |
| Zusatzleistungen | Dienstwagen mit Tankkarte zur Privatnutzung ab dem ersten Tag, Übernahme der Übernachtungskosten, Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten, fester Ansprechpartner, Weiterbildung, frei wählbarer Einsatzradius | |
| Vertragsart | Unbefristeter Vertrag |
So liest du die gefüllte Spalte richtig. "Bis zu" ist ein Höchstwert: Welcher Satz für dich gilt, hängt von Qualifikation und Einsatz ab, und der verbindliche Wert steht im Vertrag. "Durchschnittlich" heißt, einzelne Monate liegen darüber oder darunter. Frag deshalb immer nach dem garantierten Grundgehalt, also dem Betrag, der auch in einem ruhigen Monat ausgezahlt wird.
Brutto ist dabei der Betrag vor Steuern und Sozialabgaben. Ein Zuschlag ist ein Aufschlag auf den Stundenlohn, den der Anbieter für bestimmte Dienste oder Zeiten zahlt.
Fülle die leere Spalte schriftlich aus, am besten direkt aus dem Vertragsangebot des anderen Anbieters. Bleibt eine Zeile ohne Zahl oder Bedingung, ist das selbst ein Ergebnis: Was nicht fest zugesagt ist, kannst du in deiner Haushaltsrechnung nicht einplanen.
Zwei Angebote sind erst vergleichbar, wenn jede Zeile ausgefüllt ist.
Dein Prüfcheck vor der Zusage und der nächste Schritt
Welche Zeitarbeitsfirma am besten zahlt, kannst du erst beantworten, wenn zwei konkrete Vertragsangebote nebeneinanderliegen. Entscheidend ist der Gesamtwert unter realistischen Bedingungen: Geld, Arbeitszeit, eigene Kosten und ein Einsatzmodell, das du langfristig mittragen kannst.
Lege deinen aktuellen Vertrag und das neue Angebot nebeneinander und prüfe beide mit denselben Fragen. Grundlohn, Zuschläge und die Vergütung zwischen Einsätzen hast du an dieser Stelle bereits gegeneinandergehalten. Drei Punkte kommen dabei oft zu kurz, weil sie in keiner Werbesumme auftauchen:
- Arbeitszeit: Auf welchen bezahlten Stundenumfang bezieht sich die Summe, und wie wirkt sich eine geringere Stundenzahl auf das Ergebnis aus?
- Familie und Entwicklung: Sind Kinderbetreuung und Weiterbildung konkret vereinbart oder nur angekündigt?
- Persönliches Netto: Beruht die Rechnung auf deinen Angaben statt auf einem beliebigen Beispiel?
So läuft die Bewerbung
Voraussetzung für eine Bewerbung bei BREKSTAR ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachfrau oder Pflegefachmann, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger. Das Recruiting-Team sichtet deine Bewerbung, führt das erste Gespräch und findet heraus, welcher Einsatz zu deinem Beruf, deinem Radius und deinen Wünschen passt. Eine Bewerbung ist auch per WhatsApp möglich.
Sag im Gespräch klar, welche Dienste du übernehmen möchtest und wo deine Grenzen liegen, etwa bei Fahrwegen oder kurzfristigen Änderungen. Ein passender Wechsel beginnt nicht beim höchsten theoretischen Monatsverdienst, sondern bei einem konkreten Angebot für deine Qualifikation und dein Leben.
Darf ich den Firmenwagen privat nutzen?
Ja, der Dienstwagen mit Tankkarte steht ab dem ersten Tag auch für private Fahrten zur Verfügung. Für deine persönliche Nettorechnung solltest du die konkrete Fahrzeugregelung berücksichtigen, statt einfach einen geschätzten Fahrzeugwert zum Auszahlungsbetrag zu addieren.
Was passiert mit meinem Gehalt zwischen Einsätzen?
Das Gehalt läuft zwischen Einsätzen vertraglich weiter. Unterscheide trotzdem zwischen deiner vertraglichen Vergütung und Zuschlägen, die an tatsächlich geleistete Dienste gekoppelt sind. Nur der erste Teil ist unabhängig vom Einsatzplan sicher.
Muss ich bei einem Einsatzwechsel den Arbeitgeber wechseln?
Nein. Nach dem Modell der Arbeitnehmerüberlassung bleibt die Zeitarbeitsfirma dein Arbeitgeber, auch wenn du in einer anderen Einrichtung eingesetzt wirst. Vertrag, Abrechnung und Organisation bleiben an einer Stelle. Neue Teams und andere Abläufe können trotzdem eine Umstellung bedeuten.
Kann ich meinen Einsatzradius selbst festlegen?
Ja, du wählst deinen Einsatzradius selbst. Das Recruiting-Team berücksichtigt ihn zusammen mit deinem Beruf und deinen Wünschen bei der Einsatzsuche. Benenne früh, welche Wege für dich machbar sind; ein zu großzügig angegebener Radius führt sonst zu Vorschlägen, die du später ablehnen musst.
Wen erreiche ich bei Fragen oder Problemen?
Du hast einen festen persönlichen Ansprechpartner. Das Einsatzmanagement ist rund um die Uhr unter 069 6642 6696 oder per E-Mail an info@brekstar.de erreichbar.
Ein unbefristeter Vertrag, weiterlaufendes Gehalt zwischen Einsätzen und ein Firmenwagen, den du auch privat fahren darfst: Das bietet BREKSTAR Medical GmbH. Kläre im Gespräch, welches Gehalt und welcher Einsatz zu deiner Qualifikation und deinem Alltag passen. Die Bewerbung dauert etwa eine Minute und ist auch ohne Lebenslauf und Anschreiben möglich.



