Der Spätdienst ist fast vorbei, aber deine Dokumentation nicht. Auf dem Handy wartet schon die nächste Anfrage zum Einspringen. Du gehst nach Hause und sortierst gedanklich weiter Medikamente, Übergaben und offene Aufgaben, obwohl du längst Feierabend hast. Wenn selbst freie Zeit nicht mehr nach Erholung aussieht, lohnt sich ein genauer Blick auf deine Arbeitsbedingungen, nicht auf deine vermeintlich fehlende Belastbarkeit.
Inhaltsverzeichnis
- Was psychische Belastung in der Pflege konkret bedeutet
- Belastungsformen im Pflegealltag und ihre Auslöser
- Warnsignale erkennen und Folgen wie Burnout und Depression einordnen
- Wo du Unterstützung findest, bevor es eskaliert
- Warum die Belastung im System steckt und was Arbeitgeber ändern müssen
- Festanstellung oder Zeitarbeit, was dich wirklich entlastet
- So arbeitest du bei BREKSTAR
Was psychische Belastung in der Pflege konkret bedeutet
Psychische Belastung bezeichnet zunächst die äußeren Einflüsse, die psychisch auf dich wirken. Dazu gehören Arbeitsaufgaben, Arbeitszeiten, Unterbrechungen und der Umgang miteinander. Deine persönliche Reaktion darauf ist etwas anderes. Diese Unterscheidung ist wichtig: Eine belastende Dienstplanung wird nicht dadurch unproblematisch, dass du sie lange aushältst.
Vielleicht kennst du diese Konstellation: Du übernimmst zusätzliche Aufgaben, weil sonst niemand da ist. Die Leitung bedankt sich, ändert aber nichts an der Besetzung. Beim nächsten Engpass wirst du wieder gefragt, während dein privater Termin plötzlich verhandelbar erscheint.
Nicht jede Anforderung ist gleich Überlastung
Ein anspruchsvoller Dienst kann fachlich erfüllend sein, wenn das Team zusammenarbeitet und anschließend Erholung möglich ist. Problematisch wird es, wenn hohe Anforderungen dauerhaft auf fehlende Unterstützung, schlechte Planbarkeit und wenig Einfluss treffen. Auch mangelnde Wertschätzung zählt, besonders wenn du Verantwortung trägst, aber bei Entscheidungen nicht gehört wirst.
Dass psychische Belastung Pflegekräfte nicht nur vereinzelt betrifft, zeigt die Forschung der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin zur ambulanten Pflege: 50 % der ambulant Pflegenden berichteten in der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung von emotionaler Erschöpfung.
Entscheidend ist nicht, wie lange du noch durchhältst, sondern welche Arbeitsbedingungen sich ändern müssen.
Dafür braucht es einen Blick auf Ursachen, Warnsignale und erreichbare Unterstützung. Ein Arbeitsplatzwechsel kann dazugehören, etwa in die Pflege-Zeitarbeit bei BREKSTAR. Er ist aber nur dann hilfreich, wenn die Bedingungen besser zu deinem Leben passen und nicht lediglich das Namensschild wechselt.
Welche Belastung spürst du am stärksten: fehlende Zeit, unberechenbare Dienste oder das Gefühl, deinem fachlichen Anspruch nicht gerecht werden zu können?
Belastungsformen im Pflegealltag und ihre Auslöser
Selten belastet dich nur eine Sache. Du arbeitest unter Zeitdruck, wirst unterbrochen und sollst gleichzeitig einem verunsicherten Angehörigen gerecht werden. Dabei musst du fachlich sicher bleiben und Prioritäten setzen, obwohl andere ständig neue Aufgaben dazwischenschieben.
Laut dem BIBB/BAuA-Faktenblatt zu Arbeitsbedingungen in der Pflege berichteten rund 66 % der Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger jeweils von häufigem Termin- und Leistungsdruck sowie häufigen Störungen und Unterbrechungen. Diese Kombination erklärt, warum auch erfahrene Fachkräfte nach einem Dienst das Gefühl haben können, überall gearbeitet und trotzdem nichts abgeschlossen zu haben.
Belastungsformen im Pflegealltag
| Belastungsform | Typische Auslöser | Alltagsbeispiel |
|---|---|---|
| Zeitdruck und Arbeitsverdichtung | Enges Zeitbudget, starker Termin- und Leistungsdruck | Eine Versorgung, die länger dauert, muss in den vorgegebenen Zeitrahmen passen. |
| Unterbrechungen und Mehrfachaufgaben | Häufige Störungen, parallel laufende Aufgaben | Du dokumentierst und wirst mitten im Satz mehrfach unterbrochen. |
| Emotionale Belastung | Leid, Sterben, Krankheit und Pflegebedürftigkeit | Du begleitest Angehörige am Bett eines Menschen, dessen Zustand sich verschlechtert. |
| Moralische Belastung | Personalmangel, Versorgung unter dem eigenen Anspruch | Du weißt, was ein Patient bräuchte, hast dafür aber nicht die nötige Zeit. |
| Schichtarbeit und Dienstplan | Nachtdienste, Einspringen, kurzfristige Änderungen | Kurz vor deinem Dienst sollst du deutlich länger bleiben. |
| Pausenausfall | Fehlende Erholungszeit während der Schicht | Wieder bleibt dein Essen ungeöffnet im Kühlschrank. |
| Geringe Handlungsspielräume | Wenig Einfluss auf Abläufe, Einsatzplanung und Arbeitsmittel | Du kennst eine praktikable Verbesserung, darfst den Ablauf aber nicht anpassen. |
Warum sich die Belastungen gegenseitig verstärken
Nach einer Unterbrechung musst du zunächst wieder erfassen, wo du aufgehört hast. Gleichzeitig läuft die Uhr weiter. Fehlt dir die Möglichkeit, Aufgaben umzuverteilen oder die Reihenfolge anzupassen, sollst du denselben Umfang unter schlechteren Bedingungen bewältigen.
Ein Hilfsmittel kann einen einzelnen Arbeitsschritt erleichtern, aber keine Unterbesetzung ausgleichen. Bei geeigneten Dokumentationsaufgaben kann beispielsweise die von fluesta angebotene Spracheingabe direkt an der Cursor-Position eine prüfenswerte Arbeitshilfe sein. Vor dem Einsatz müssen allerdings die Einrichtung und ihre zuständigen Stellen klären, ob das Werkzeug für die betreffenden Systeme und vertraulichen Informationen freigegeben ist.
Der Einsatzbereich verändert die Anforderungen
Im Krankenhaus können Aufnahmen, Entlassungen und akute Veränderungen die Planung durcheinanderbringen. In der Altenpflege treffen langfristige Beziehungen auf wiederkehrende Verluste und den Anspruch, Menschen nicht nur zu versorgen, sondern ihren Alltag zu begleiten. In der Intensiv- und Anästhesiepflege kommen hochkonzentriertes Arbeiten und große Verantwortung in kritischen Situationen hinzu.
Für die ambulante Pflege beschreibt der BAuA-Fokus zur ambulanten Pflege zusätzliche Anforderungen durch Wegezeiten, wechselnde Einsatzorte und enge Tourenplanung. Unmittelbare Unterstützung steht am Einsatzort nicht selbstverständlich bereit.
Das Stressmodell nach Hans Selye bietet einen ergänzenden Zugang zur Einordnung anhaltender Anforderungen. Für die praktische Entlastung bleibt entscheidend, den konkreten Auslöser zu benennen: Eine zu enge Tour braucht andere Veränderungen als ein belastendes Sterbeereignis.
Warnsignale erkennen und Folgen wie Burnout und Depression einordnen
Warnsignale, woran du sie merkst und erste Schritte
| Warnsignal | Woran du es merkst | Erster Schritt |
|---|---|---|
| Anhaltende Erschöpfung | Du fühlst dich auch nach freien Tagen leer. | Hausarzt oder Hausärztin ansprechen |
| Schlafstörungen | Du wachst nachts auf und grübelst über Dienste. | Ärztliche Abklärung in Anspruch nehmen |
| Abstumpfung und Zynismus | Patienten und Kollegen wirken dir zunehmend gleichgültig. | Eine Vertrauensperson im Team ansprechen |
| Sozialer Rückzug | Du sagst Treffen mit Freunden und Familie regelmäßig ab. | Telefonseelsorge oder psychotherapeutische Sprechstunde kontaktieren |
| Körperliche Beschwerden ohne klare Ursache | Kopf-, Rücken- oder Magenschmerzen treten gehäuft auf. | Hausarzt oder Hausärztin aufsuchen |
| Sich häufende Fehler | Abläufe, die dir sonst sicher sind, geraten durcheinander. | Belastung und Dienstplan mit der Leitung besprechen |
Solche Veränderungen können sich schleichend entwickeln. Vielleicht erklärst du dir Gereiztheit mit einer anstrengenden Woche und abgesagte Treffen mit dem Schichtdienst. Ein einzelnes Signal ist keine Diagnose, eine anhaltende Veränderung verdient aber Aufmerksamkeit.
Auch der Begriff psychovegetative Erschöpfung und ihre Symptome begegnet dir möglicherweise bei der Suche nach Erklärungen. Eine Beschreibung im Internet kann Beobachtungen sortieren, ersetzt jedoch keine persönliche fachliche Einschätzung.
Burnout und Depression sind nicht dasselbe
Burnout beschreibt ein arbeitsbezogenes Erschöpfungsgeschehen. Gemeint ist nicht bloß Müdigkeit nach einem schwierigen Dienst. Erschöpfung, zunehmende Distanz zur Arbeit und das Gefühl nachlassender beruflicher Wirksamkeit gehören zu diesem Begriff.
Eine Depression ist eine eigenständige Erkrankung, deren Diagnose in ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Hände gehört. Die Abgrenzung gelingt im Alltag nicht zuverlässig anhand einer Checkliste. Wenn Beschwerden über Wochen bestehen, stärker werden oder deine Sicherheit beeinträchtigen, ist eine fachliche Abklärung der passende Weg, statt dich selbst auf eine Erklärung festzulegen.
Was die Fehlzeiten tatsächlich aussagen
Nach einer Auswertung der Techniker Krankenkasse waren TK-versicherte Pflegekräfte 2025 durchschnittlich 27,8 Tage krankgeschrieben, gegenüber 17,7 Tagen über alle Berufsgruppen; auf psychische Erkrankungen entfielen bei Pflegekräften 5,7 Tage, im Gesamtdurchschnitt 3,3 Tage.
Diese Werte beschreiben eine Versichertengruppe. Sie sind weder ein Burnout-Test noch der Beweis, dass jede einzelne Erkrankung durch Arbeit verursacht wurde. Für die Personalplanung sind sie trotzdem relevant: Einrichtungen müssen gesundheitliche Belastung berücksichtigen, statt Ausfälle ausschließlich durch zusätzliches Einspringen aufzufangen.
Ein Jobwechsel kann Arbeitsbedingungen verändern. Er ersetzt keine gesundheitliche Unterstützung und muss nicht warten, bis du deine Belastung mit einer Diagnose belegen kannst.
Wenn du deine beruflichen Möglichkeiten prüfen möchtest, kannst du den ersten Kontakt unkompliziert herstellen: In 1 Minute bewerben, ohne Lebenslauf und Anschreiben.
Wo du Unterstützung findest, bevor es eskaliert
Du musst nicht mit einem vollständig formulierten Problem irgendwo anrufen. Für ein erstes Gespräch reicht eine konkrete Beobachtung: Du kommst nach Diensten nicht mehr zur Ruhe, ziehst dich zurück oder kannst die aktuelle Arbeitsmenge nicht sicher bewältigen. Welche Stelle passt, hängt davon ab, ob du gerade ein vertrauliches Gespräch, eine gesundheitliche Einschätzung oder eine Veränderung im Betrieb brauchst.
Anlaufstellen bei psychischer Belastung
| Anlaufstelle | Wofür sie da ist | Erreichbarkeit |
|---|---|---|
| Mitarbeitervertretung oder Betriebsrat | Fragen zu Dienstplan, Pausen und Arbeitsschutz | In der Einrichtung, sofern vorhanden |
| Betriebsarzt oder Betriebsärztin | Vertrauliche Beratung zu arbeitsbedingter Belastung | Kontakt über den Betrieb erfragen |
| Hausarzt oder Hausärztin | Erste ärztliche Abklärung und gegebenenfalls Krankschreibung | Termin in der Praxis |
| Psychotherapeutische Sprechstunde | Fachliche Ersteinschätzung und Orientierung zu weiterer Unterstützung | Terminvermittlung über 116 117, ohne Überweisung möglich |
| Telefonseelsorge | Anonymes Gespräch in belastenden Momenten | Rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222 |
| Notruf | Akute Gefahr für dich oder andere | 112 |
Ein Gespräch muss nicht alles auf einmal lösen
Bei arbeitsbezogenen Fragen kannst du zunächst eine Vertrauensperson oder die Interessenvertretung einbeziehen. Geht es um gesundheitliche Beschwerden, ist die ärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Anlaufstelle zuständig. Bei akuter Gefahr für dich oder andere gilt dagegen unmittelbar der Notruf.
Eine kurze Gesprächsnotiz erleichtert den Einstieg. Notiere Datum, Dienst, Auslöser und die konkrete Auswirkung, beispielsweise eine ausgefallene Pause nach einer besonders belastenden Versorgung. Patientenbezogene Angaben gehören nicht in private Aufzeichnungen.
- Für das Gespräch im Betrieb: Halte fest, welcher Ablauf geändert werden müsste und wer darüber entscheiden kann.
- Für einen vertraulichen Termin: Beschreibe, was sich gegenüber deinem üblichen Befinden verändert hat und seit wann dir das auffällt.
- Für Unterstützung im Team: Benenne eine Situation, die ihr gemeinsam aufarbeiten könnt, statt die gesamte Belastung nebenbei in der Übergabe klären zu wollen.
Kollegiale Gespräche und Supervision können Raum schaffen, um schwierige Ereignisse einzuordnen. Eine strukturierte kollegiale Fallberatung hilft dabei, fachliche Fragen und unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten gemeinsam zu betrachten. Sie ist jedoch kein Ersatz für Personal oder professionelle Unterstützung bei gesundheitlichen Beschwerden.
Angebote und Terminmöglichkeiten unterscheiden sich nach Region und Einrichtung. Wenn ein Zugang nicht verfügbar ist, bedeutet das nicht, dass dein Anliegen zu klein oder unberechtigt wäre.
Warum die Belastung im System steckt und was Arbeitgeber ändern müssen
In der BIBB/BAuA-Erwerbstätigenbefragung 2018 fühlten sich 45 % der Krankenpflegekräfte und 41 % der Altenpflegekräfte durch ihre Arbeitsmenge überfordert, gegenüber 21 % in anderen Berufen; von einer Stresszunahme in den beiden Jahren vor der Befragung berichteten 61 % in der Krankenpflege, 46 % in der Altenpflege und 37 % in anderen Berufen. Das sind Befragungswerte aus einem bestimmten Zeitraum, keine aktuelle Bestandsaufnahme jeder Einrichtung.
Sie widersprechen aber der Vorstellung, Überforderung sei vor allem eine Frage persönlicher Einstellung. Wer dauerhaft zu viele Aufgaben unter widersprüchlichen Anforderungen erledigen soll, braucht eine andere Organisation, nicht lediglich einen weiteren Hinweis auf Selbstfürsorge.

Arbeitgeber müssen die Arbeit gestalten
Ein Resilienztraining kann ergänzend sinnvoll sein. Es verändert aber weder eine unbesetzte Schicht noch fehlende Zuständigkeiten bei einer Aufnahme. Wird ausschließlich deine Stressbewältigung trainiert, bleibt die Ursache unangetastet.
Die Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz bezieht psychische Belastung ausdrücklich ein. Arbeitgeber müssen Arbeitsbedingungen beurteilen, erforderliche Schutzmaßnahmen ableiten und deren Wirksamkeit überprüfen. Eine Befragung ohne anschließende Bearbeitung der erkannten Probleme erfüllt diesen praktischen Zweck nicht.
Auch die Pausen- und Ruhezeitregeln des Arbeitszeitgesetzes gehören zur Arbeitsorganisation. Welche Regelungen und möglichen Besonderheiten im Einzelfall gelten, sollte fachkundig geprüft werden. Eine pauschale Aussage über jeden Dienstplan wäre deshalb unseriös.
Wie konkret fehlende Erholung wird, zeigt die BAuA-Praxisveröffentlichung zu Arbeitsbedingungen in der Pflege: 54 % der Pflegekräfte in Krankenhäusern berichten häufig von Pausenausfall, in der Altenpflege etwa 40 %. Wenn niemand deine Aufgaben vorübergehend übernimmt, ist eine eingetragene Pause noch keine tatsächlich nutzbare Pause.
Woran du wirksame Veränderungen erkennst
Diese Maßnahmen gehören zusammen, statt als voneinander unabhängige Zusatzangebote behandelt zu werden:
- Verlässliche Besetzung: Die Leitung braucht einen belastbaren Umgang mit Ausfällen und muss priorisieren, wenn die vorhandenen Kräfte nicht für alles reichen.
- Geschützte Pausen: Vertretung, Zuständigkeit und Erreichbarkeit müssen so organisiert sein, dass du wirklich unterbrechen kannst.
- Standardisierte Übergaben: Relevante Informationen brauchen einen festen Ablauf und einen möglichst störungsarmen Rahmen.
- Klare Eskalationswege: Du musst wissen, wen du bei Überlastung erreichst und wer verbindlich Entscheidungen trifft.
- Mitgestaltung des Dienstplans: Wünsche, private Verpflichtungen und kurzfristige Änderungen müssen transparent bearbeitet werden.
- Strukturierte Einarbeitung: Aufgaben, Ansprechpartner und notwendige Einweisungen müssen vor eigenständiger Übernahme geklärt sein.
- Debriefings: Nach belastenden Ereignissen braucht es einen geschützten Rahmen zur Nachbesprechung, ohne Schuldzuweisungen.
Praxismaßstab: Eine Maßnahme ist erst umgesetzt, wenn sie auch im schwierigen Dienst funktioniert, nicht nur im Konzeptordner.
Nicht jede Pflegekraft braucht dieselbe Unterstützung
Für eine Mutter im Schichtdienst kann ein verlässlicher Dienstplan entscheidend sein. Eine Rückkehrerin braucht möglicherweise eine sorgfältige Einarbeitung in veränderte Abläufe. Nach einer schwierigen Situation auf einer Intensivstation kann eine fachlich moderierte Nachbesprechung wichtiger sein als ein allgemeines Entspannungsangebot.
Auch wenn Personalmangel in der Pflege den Handlungsspielraum einer Leitung einschränkt, bleiben konkrete Entscheidungen möglich. Dazu gehört die ehrliche Frage, welche Aufgaben unter der aktuellen Besetzung sicher geleistet werden können.
Für dein Gespräch mit der Leitung hilft eine klare Reihenfolge: Beobachtung, Auswirkung, gewünschte Veränderung, verbindliche Rückmeldung. Beschreibe beispielsweise wiederholte Unterbrechungen bei einer sicherheitsrelevanten Aufgabe und bitte um eine konkrete organisatorische Lösung. Vereinbare, wann ihr prüft, ob sie funktioniert.
Bleibt eine Reaktion aus, kannst du die Interessenvertretung oder den betriebsärztlichen Dienst einbeziehen. Ein Wechsel in die Zeitarbeit kann zusätzlich Einfluss auf dein berufliches Umfeld eröffnen. Weniger Stress entsteht dadurch aber nicht automatisch.
Festanstellung oder Zeitarbeit, was dich wirklich entlastet
Der Vergleich ist sprachlich etwas irreführend: Auch bei BREKSTAR bist du fest angestellt. Gemeint ist die Entscheidung zwischen einer direkten Anstellung in einer Einrichtung und einer Anstellung mit wechselnden Einsätzen. Für deine Belastung zählt, wie gut das jeweilige Modell deinen Alltag trägt.

Was du jeweils gewinnst und aufgibst
- Direkte Festanstellung, Vorteile: Vertraute Kollegen, gewachsene Abläufe und Rückhalt in einem stabilen Team können deinen Arbeitsalltag erleichtern.
- Direkte Festanstellung, Nachteile: Dienstplanung und Belastung hängen stark von der Einrichtung ab. Dein Einfluss auf kurzfristige Änderungen kann begrenzt sein.
- Zeitarbeit, Vorteile: Unterschiedliche Einrichtungen kommen infrage. Bei BREKSTAR wählst du deinen Einsatzradius und kannst beruflich ein anderes Umfeld kennenlernen.
- Zeitarbeit, Nachteile: Wechselnde Teams, wiederkehrende Einarbeitung und möglicherweise längere Anfahrten verlangen zusätzliche Anpassung. Teamzugehörigkeit entsteht nicht automatisch.
Festanstellung im Krankenhaus gegenüber Zeitarbeit bei BREKSTAR
| Kriterium | Festanstellung | Zeitarbeit bei BREKSTAR |
|---|---|---|
| Dienstplan | Hängt stark von der Einrichtung ab | Einsatzradius wählbar, konkrete Dienstbedingungen vorab klären |
| Teamzugehörigkeit | Vertraute Kollegen, gewachsene Abläufe | Wechselnde Teams, wiederkehrende Einarbeitung |
| Einfluss auf Einsätze | Häufig durch die Einrichtung vorgegeben | Du wählst deinen Einsatzradius, Einsätze bundesweit |
| Anfahrt und Einarbeitung | Abhängig vom Arbeitsort | Längere Anfahrten und neue Abläufe möglich |
Wenn deine Station fachlich und menschlich passt, ist Bleiben eine vernünftige Entscheidung. Fehlen dir dagegen dauerhaft Planbarkeit und Einfluss, kann ein gezielter Wechsel helfen, sofern Anfahrt und Einarbeitung zu deinem Leben passen.
Der ausführlichere Vergleich Zeitarbeit oder Festanstellung unterstützt die Abwägung. Vor einer Zusage gehören Pausenorganisation, geplante Dienste, Einsatzradius und der Umgang mit Änderungen auf den Tisch, nicht erst nach dem ersten schwierigen Einsatz.
So arbeitest du bei BREKSTAR
Wenn ein Einsatz im Alltag dauerhaft belastet, zählen auch die konkreten Rahmenbedingungen: Vergütung, Anfahrt, Dienstplan und erreichbare Ansprechpersonen. Bei BREKSTAR erhalten Pflegefachkräfte einen unbefristeten Vertrag. Die Vergütung beträgt bis zu 40 € pro Stunde; Pflegefachkräfte verdienen durchschnittlich 5.000–7.000 € brutto im Monat. Hinzu kommen Zuschläge.
BREKSTAR stellt ab dem ersten Tag einen Dienstwagen mit Tankkarte zur Verfügung, der privat genutzt werden kann. Das Unternehmen unterstützt außerdem bei Kinderbetreuungskosten und bietet Fort- und Weiterbildungen. Solche Leistungen können den Arbeitsalltag erleichtern, ersetzen aber keine passende Einsatzplanung.
Dein beruflicher Rahmen muss zu dir passen
BREKSTAR vermittelt Pflegekräfte nicht pauschal. Das Recruiting-Team bespricht mit dir, welcher Einsatz zu deinem Beruf, deinem Einsatzradius und deinen Wünschen passt. Die Einsätze finden bundesweit in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Wohnheimen für Menschen mit Behinderungen statt. Eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger ist Voraussetzung für eine Bewerbung.
Sobald ein Einsatz feststeht, ist das Einsatzmanagement deine feste Ansprechperson für alles, was während des Einsatzes in der Einrichtung passiert. Es ist rund um die Uhr unter 069 6642 6696 oder per E-Mail an info@brekstar.de erreichbar. Kläre vor der Zusage, welche Dienste, Wege und Arbeitsbedingungen für dich infrage kommen.
Kann ich einzelne Einsätze ablehnen?
Besprich mit dem Recruiting-Team, welcher Einsatz zu deinem Radius und deinen Wünschen passt. Bei einem konkreten Vorschlag, der nicht zu deinen Voraussetzungen passt, kläre vor der Zusage, wie du damit umgehen kannst.
Bekomme ich zwischen Einsätzen weiter Gehalt?
Die Pflegefachkräfte bei BREKSTAR erhalten einen unbefristeten Vertrag. Welche Regelungen für deine konkrete Beschäftigung gelten, solltest du im Gespräch und im Vertrag klären.
Brauche ich für die Bewerbung einen Lebenslauf?
Du kannst dich auch per WhatsApp bewerben. Das Recruiting-Team sichtet deine Bewerbung, führt ein erstes Gespräch und klärt, welcher Einsatz zu deinem Beruf, deinem Radius und deinen Wünschen passt.
Wer hilft mir bei Problemen im Einsatz?
Sobald dein Einsatz feststeht, ist das Einsatzmanagement deine feste Ansprechperson für Fragen und Schwierigkeiten in der Einrichtung. Du erreichst es rund um die Uhr unter 069 6642 6696 oder per E-Mail an info@brekstar.de.
Was passiert, wenn ich eine Pause brauche?
Besprich vor einer Zusage, welche Arbeitsbedingungen und Dienstzeiten für dich tragbar sind und wie du Änderungen ansprechen kannst. Konkrete Absprachen sind wichtiger als die Annahme, dass ein Einsatz automatisch zu deinem Erholungsbedarf passt.
Bei BREKSTAR Medical GmbH kannst du mit dem Recruiting-Team besprechen, welcher Einsatz zu deinem Beruf und deinem Leben passt. Nimm Kontakt auf oder bewirb dich per WhatsApp.



