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Gesundheits und Krankenpflege: Ausbildung und Gehalt 2026

13 Min. Lesezeit

Gesundheits und Krankenpflege: Ausbildung und Gehalt 2026

Gesundheits- und Krankenpflege ist die frühere dreijährige Ausbildung für die somatische Akutpflege. Seit 2020 führt die generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann, und dein altes Examen bleibt gültig, auch wenn auf neuen Zeugnissen ein anderer Titel steht.

Du kennst den Abend danach. Die Übergabe ist durch, dein Name stand nicht mehr im Plan, und trotzdem hat jemand gefragt, ob du nur noch kurz bleibst. Der Titel auf dem Zeugnis ist dabei nicht das Problem. Das Problem ist, wer deinen Dienst plant, was die Stunde wirklich bringt und ob ein Wechsel nur den Einsatz tauscht oder gleich den ganzen Arbeitgeber.

Inhaltsverzeichnis

Was hinter Gesundheits- und Krankenpflege steckt

Die Schuhe stehen an der Tür. Der Spätdienst ist vorbei, im Plan stand wieder nur, dass ihr morgen schaut, und du bist eingesprungen, obwohl Feierabend war. Die Station wäre sonst nicht gelaufen. Dein Feierabend schon.

Gesundheits- und Krankenpflege ist der frühere dreijährige Berufsabschluss für die somatische Akutpflege. Seit dem Pflegeberufegesetz 2020 läuft die Ausbildung generalistisch zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Dein altes Examen als Gesundheits- und Krankenpfleger, als Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger oder als Altenpfleger bleibt gültig. Du musst es nicht neu ablegen, nur weil die Jüngeren einen anderen Titel tragen.

Warum du knapp bist und nicht austauschbar

2025 waren rund 1,8 Millionen Pflegekräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Examinierte Fachkräfte hatten eine Arbeitslosenquote von nur 1,1 Prozent, und der Bundesagentur für Arbeit wurden im Jahresdurchschnitt etwa 31.000 offene Stellen gemeldet, so die Berufestatistik der Bundesagentur für Arbeit zur Pflege. Hohe Nachfrage trifft auf ein Angebot, das sich nicht über Nacht vergrößert. Ausfälle und Belegungsspitzen fängt der reguläre Markt oft nicht auf.

Praktische Regel: Wer dich nur als Lücke im Dienstplan behandelt, verliert dich. Der Engpass sitzt bei der qualifizierten Stunde, nicht bei der Zahl der Bewerbungen im Ordner.

Zeitarbeit muss dabei kein Sprung ins Ungewisse sein. Bei BREKSTAR kann sie eine unbefristete Festanstellung sein, und wie der Wechsel für Gesundheits- und Krankenpfleger in der Zeitarbeit aussieht, hängt von Radius, Umfang und Einsatzfeld ab.

Was hier folgt, ist kein Text über abstrakte Wertschätzung. Du siehst die Aufgaben hinter den Abschlüssen, die Unterschiede zwischen Klinik, Heim und ambulant, die Spanne zwischen Pflegemindestlohn und belasteter Schicht und die ehrlichen Nachteile eines Einsatzwechsels. Danach entscheidest du, ob die Bewerbung zu deinem Alltag passt.

Ein Wechsel lohnt sich nicht, wenn nur der Briefkopf neu ist und der Dienstplan gleich bleibt. Er lohnt sich, wenn Umfang, Ort und Ansprechpartner vor dem ersten Tag klar sind.

Dein Abschluss und was du damit täglich tust

Früher liefen drei getrennte Gleise. Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und die Kinderkrankenpflege endeten jeweils an der eigenen Station. Seit 2020 gibt es ein Stammgleis mit Weichen in Klinik, Langzeitpflege und ambulante Versorgung. Die Mobilität sollte steigen, und der Fachkräftebedarf im ganzen Gesundheitswesen war der Anlass, nicht ein neues Etikett um derselben Arbeit willen.

2023 schlossen rund 33.600 Personen die Ausbildung erfolgreich ab. Davon erwarben 99 Prozent, etwa 33.100 Absolventinnen und Absolventen, den generalistischen Abschluss. Nur rund 300 Abschlüsse entfielen noch auf den Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege und etwa 100 auf Altenpflege, so das Statistische Bundesamt zur Pflegeausbildung. Der getrennte Beruf ist damit historisch, nicht wertlos. Dein Examen bleibt der Schlüssel zur Tür.

Infografik zur Zusammenlegung der Ausbildungen in Klinik, Langzeitpflege und ambulanter Versorgung seit dem Jahr 2020.

Was Einrichtungen von welchem Profil erwarten

Abschluss Status Kernaufgaben Typischer Einsatz
Pflegefachfrau oder Pflegefachmann Generalistisch seit 2020, 2023 rund 33.100 Abschlüsse Pflegeprozess über Sektoren planen und ausführen Klinik, Langzeitpflege, Wohnheim
Gesundheits- und Krankenpfleger Altausbildung, Examen bleibt gültig Akutpflege, Medikation, Wunden, Dokumentation Somatische Station
Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger Schwerpunkt, 2023 rund 300 Abschlüsse Pflege von Kindern und Begleitung der Eltern Kinder- und Jugendversorgung
Altenpfleger Schwerpunkt, 2023 rund 100 Abschlüsse Langzeitpflege, Geriatrie, Alltagsstruktur Senioreneinrichtung
Intensiv- und Anästhesiepflege Weiterbildung nach dem Examen Überwachung, Geräte, Anästhesiemitarbeit Intensivstation und OP-Bereich
OTA oder ATA Eigene Assistenzausbildung Instrumentieren, Sterilgut, Anästhesieassistenz OP und Anästhesie
MFA Ausbildung in der Praxis Assistenz, Organisation, Patientenablauf Ärztliche Praxis

Die Pflegefachkraft plant, steuert und evaluiert den Pflegeprozess über die Sektoren. Das klassische Akutprofil bleibt bei Vitalzeichen, Medikation, Wundversorgung und der Dokumentation auf Station. Kinderkrankenpflege richtet sich an Säuglinge, Kinder und die Eltern daneben. Altenpflege strukturiert den Langzeitalltag, die Geriatrie und die Arbeit mit Angehörigen.

Intensiv- und Anästhesiepflege ist eine Weiterbildung nach dem Examen, kein eigener Grundberuf. Wer Geräte, Überwachung und den OP-Bereich sicher will, findet den passenden Einstieg über Intensivpflege in der Zeitarbeit. OTA und ATA arbeiten steril am Tisch oder in der Anästhesie, die OTA in der Zeitarbeit also nicht auf einer normalen Pflegestation. Die MFA hält den Praxisablauf, die Assistenz und die Organisation.

Dein alter Titel ist ein Eintrittsticket, kein Karriereende. Was zählt, ist, welche Aufgaben du sicher übernimmst und in welchem Rhythmus du das aushältst.

Ausbildung und die Fachrichtungen danach

Der Weg hat drei Stufen, und die erste ist immer noch die dreijährige berufliche Ausbildung. Seit 2020 ist sie generalistisch, mit Praxis in mehreren Versorgungsbereichen. Du lernst den Pflegeprozess dort, wo Menschen akut krank sind, lange bleiben oder zu Hause versorgt werden. Das Examen öffnet die Tür. Es legt noch nicht fest, auf welcher Weiche du in zehn Jahren stehst.

2024 begannen rund 59.400 Personen eine Pflegeausbildung, während nur etwa 740 ein pflegebezogenes Studium aufnahmen. Das Statistische Bundesamt zur Pflegeausbildungsstatistik zeigt damit, worauf die Versorgung kurzfristig steht, nämlich auf der praxisnahen Qualifizierung. Ein Studium ist ein seltener Weg, nicht automatisch der bessere. Die akademische Schiene bleibt dünn, obwohl komplexe Steuerung und Praxisentwicklung Leute mit diesem Profil brauchen würden.

Was eine Weiterbildung am Einsatz ändert

Stufe zwei sind die staatlich geregelten Weiterbildungen. Intensiv und Anästhesie, OP, Praxisanleitung, Gerontologie oder Wundmanagement ändern nicht deinen Grundberuf. Sie ändern die Einsätze, die du ohne Bauchgrimmen übernimmst.

  • Intensiv und Anästhesie: Du überwachst, bedienst Geräte und arbeitest im OP-Umfeld mit. Ohne diese Weiterbildung gehört dieser Tisch nicht in deinen Plan.
  • Praxisanleitung: Du bleibst im Beruf und übernimmst Verantwortung für Azubis, statt den Grundberuf zu verlassen.
  • Gerontologie oder Wundmanagement: Du schärfst ein Feld, das du schon kennst, statt bei null anzufangen.

Wer nach einigen Jahren mehr Verantwortung sucht, findet über Praxisanleitung oder eine Leitungsweiterbildung einen Weg nach vorn. Frag bei jedem Angebot drei Dinge. Wird die Weiterbildung in der Arbeitszeit möglich? Wer trägt die Kosten? Bleibt der Einsatz während der Qualifizierung planbar? Wenn eine der drei Antworten wackelt, ist das Angebot hübsch und im Alltag unbrauchbar. Welche Schulen den ersten Schritt tragen, steht in der Übersicht der Schulen für Pflegeberufe.

Warum Halten wichtiger ist als ein seltenes Studium

Bis 2049 prognostiziert dasselbe Amt einen Mangel von etwa 280.000 bis 690.000 Pflegefachkräften. Das ist eine Spanne, keine feste Zahl, und sie reicht trotzdem, um Personalplanung nicht auf Hoffnung zu bauen. 2024 arbeitete rund die Hälfte der Pflegekräfte in Teilzeit, gegenüber etwa einem Drittel aller Beschäftigten. Rückkehr und Familienverantwortung hängen an einem Umfang, den du aushältst, nicht an einer weiteren Urkunde.

Ich würde mit der Weiterbildung starten, die deinen nächsten Einsatz sicherer macht, und das Studium nur dann, wenn du wirklich in Praxisentwicklung oder Steuerung willst. Ein Vertrag, der Freistellung und Kosten offenlässt, hält dich nicht im Beruf. Ein planbarer Umfang schon.

Klinik, Heim oder ambulant im Vergleich

Du startest am Dienstagmorgen in einer Klinik, einem Pflegeheim oder auf einer ambulanten Tour. In jedem Feld zählt derselbe Abschluss, doch Schichtablauf, Wege und Kontakt zu den Pflegebedürftigen unterscheiden sich deutlich. Der Titel Gesundheits- und Krankenpfleger ist nicht verschwunden: Er bleibt ein gültiger Abschluss in einem generalistischen Markt. Für deinen Alltag zählt neben der formalen Teilzeitquote vor allem, wie gut sich deine Dienste planen lassen.

Die Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit ordnet den erwarteten zusätzlichen Bedarf bis 2049 nach Einsatzfeld ein. Demnach entfallen rund 180.000 zusätzliche Pflegekräfte auf ambulante Dienste, etwa 240.000 auf Pflege-, Alten- und Behindertenheime und rund 100.000 auf Krankenhäuser. Der relative Zuwachs fällt ambulant mit 60 Prozent am stärksten aus, verglichen mit 39 Prozent in Heimen und 14 Prozent in Krankenhäusern, laut Fachkräfteengpassanalyse der Bundesagentur für Arbeit.

Grafik zum Vergleich des Pflegekräftebedarfs in Klinik, Heim und ambulant für die Jahre 2024 und 2049.

Drei Dienstage, drei Rhythmen

Einsatzfeld Dein Alltag Zusatzbedarf bis 2049 Relativer Zuwachs
Ambulante Dienste Touren, Wege, Wunden, Angehörige rund 180.000 etwa 60 Prozent
Pflege-, Alten- und Behindertenheime Langzeitbeziehung, Geriatrie, Alltagsstruktur rund 240.000 etwa 39 Prozent
Krankenhäuser Akutverlauf, Schicht, Übergabe, Dokumentation rund 100.000 etwa 14 Prozent

In der Klinik koordinierst du Visiten, reagierst auf akute Veränderungen und übergibst den Dienst. Nacht- und Wochenendschichten gehören zum Rhythmus. Im Heim begleitest du Menschen länger und arbeitest mit geriatrischen Anforderungen und wiederkehrenden Alltagsabläufen. Ambulant strukturierst du Touren und berücksichtigst Wege sowie Absprachen mit Angehörigen. Wer Jobs in der ambulanten Pflege prüft, sollte deshalb besonders auf Tourenplanung und die tatsächliche Gestaltung der Dienste achten.

Intensivpflege, Anästhesie und OP bringen eigene Standards und Abläufe mit. Eine passende Qualifikation und eine sorgfältige Einarbeitung sind nötig, bevor du mit den Geräten und Routinen eines neuen Hauses arbeitest.

Vergleiche nicht nur die Teilzeitquote: Entscheidend ist, ob Dienstbeginn, Schichtlänge und freie Tage zu deinem Leben passen. Zeitarbeit kann einen Wechsel zwischen Einsatzfeldern ermöglichen, ohne dass du dafür jedes Mal den Arbeitgeber wechselst. Dafür ist ein dauerhaftes Team nicht automatisch Teil des Angebots.

Gehalt zwischen Mindestlohn und deiner Schicht

Was am Monatsende ankommt, hängt nicht nur vom Stundenlohn ab. Entscheidend sind auch deine Qualifikation, die vereinbarten Zuschläge und die Zahl deiner Einsätze. Der Pflegemindestlohn wird separat per Verordnung festgelegt, richtet sich nach der Qualifikation und ändert sich regelmäßig. Was Nacht-, Wochenend- und Feiertagsarbeit zusätzlich bringt, steht nicht automatisch im Grundlohn.

Bei BREKSTAR können Pflegekräfte bis zu 40 Euro pro Stunde plus Zuschläge verdienen. Das durchschnittliche Bruttomonatsgehalt von Pflegefachkräften liegt bei 5.000 bis 7.000 Euro. Wie sich der Mindestlohn in der Pflege vom tatsächlichen Monatsbrutto unterscheidet, wird klarer, wenn du Grundlohn, Zuschläge und Sachleistungen getrennt betrachtest.

Drei Ebenen, die du nicht in einen Topf werfen solltest

Modell Was fest ist Was offen bleibt
Pflegemindestlohn Wird per Verordnung festgelegt und hängt von der Qualifikation ab Höhe und Geltungszeitraum ändern sich regelmäßig; Zuschläge für Nacht, Wochenende und Feiertage sind gesondert zu betrachten
Festanstellung in einer Einrichtung Grundgehalt und Zulagen richten sich nach Tarif oder betrieblicher Regelung Die Dienstplanung liegt meist bei der Einrichtung
Zeitarbeit bei BREKSTAR Bis zu 40 Euro pro Stunde plus Zuschläge; Pflegefachkräfte verdienen durchschnittlich 5.000 bis 7.000 Euro brutto im Monat Das individuelle Gehalt hängt unter anderem von Qualifikation und Einsatz ab

In einer Festanstellung richtet sich dein Monatsbrutto nach Tarif oder betrieblicher Regelung. Bei Zeitarbeit lohnt es sich, genau zu unterscheiden: Was ist Grundlohn, was Zuschlag und was eine zusätzliche Sachleistung? Die Spanne von 5.000 bis 7.000 Euro brutto ist ein Durchschnitt für Pflegefachkräfte bei BREKSTAR, keine Zusage für jede Qualifikation und jeden Monat.

Für OTA sowie Intensivpflege und Anästhesie spielen Qualifikation und Einsatz eine Rolle. Ein hoher Stundensatz allein sagt wenig darüber aus, was nach Zuschlägen und der konkreten Schichtplanung monatlich zusammenkommt.

Ein Stundenlohn ohne klare Zuschlagsregel ist nur ein Teil der Rechnung. Frag nach Nacht-, Wochenend- und Feiertagszuschlägen und danach, was zwischen zwei Einsätzen gilt.

So arbeitest du bei BREKSTAR

Bei BREKSTAR bist du unbefristet angestellt und arbeitest im Modell der Arbeitnehmerüberlassung. BREKSTAR bleibt für deinen Arbeitsvertrag, die Abrechnung und die Organisation zuständig; die Einrichtung plant und begleitet deinen Pflegealltag.

Eine freundliche Krankenschwester steht mit einer Patientenmappe in einem Krankenhausflur und lächelt in die Kamera.

Das Dreieck aus dir, uns und der Einrichtung

Das Recruiting-Team sichtet deine Bewerbung, führt das erste Gespräch und sucht einen Einsatz, der zu deinem Beruf, deinem Radius und deinen Wünschen passt. BREKSTAR vermittelt Pflegekräfte nicht pauschal. Voraussetzung für eine Bewerbung ist eine abgeschlossene Ausbildung als Pflegefachmann oder Pflegefachfrau, Gesundheits- und Krankenpfleger oder Altenpfleger. Vermittelt werden unter anderem auch OTA, Kinderkrankenpfleger sowie Fachkräfte in Intensivpflege und Anästhesie.

Sobald ein Einsatz feststeht, ist das Einsatzmanagement deine feste Ansprechperson für alles, was während deines Einsatzes in der Einrichtung passiert. Es ist rund um die Uhr unter 069 6642 6696 oder per E-Mail an info@brekstar.de erreichbar.

Prüfe vor der Unterschrift, welche Konditionen für dich gelten:

  • Vertrag: unbefristet.
  • Vergütung: bis zu 40 Euro pro Stunde plus Zuschläge. Pflegefachkräfte verdienen im Schnitt 5.000 bis 7.000 Euro brutto im Monat.
  • Dienstwagen: ab Tag 1.
  • Einsatzorte: Kliniken, Senioreneinrichtungen und Wohnheime für Menschen mit Behinderung. Die Einsatzgebiete umfassen Hamburg, München, Hannover, Köln, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und weitere Orte bundesweit.

Wie das Arbeitgebermodell von BREKSTAR aufgebaut ist, zeigt sich vor allem an der Aufgabenteilung: BREKSTAR übernimmt Vertrag, Abrechnung und Organisation, während du in der Einrichtung pflegst. Ein hoher Stundenlohn allein beantwortet noch nicht, wie viele Stunden, welche Zuschläge und welcher Einsatzradius zu deinem Alltag passen. Kläre diese Punkte im Gespräch.

Einsätze gibt es unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln und München. Weitere Stellen findest du in der Jobbörse.

Im kurzen Film bekommst du einen Eindruck vom Arbeitsalltag.

Wann Zeitarbeit zu deinem Alltag passt

Die eigentliche Entscheidung heißt nicht Teilzeitquote. Sie heißt Planungsautonomie. Teilzeit auf dem Papier schützt dich nicht davor, die Lücke zu sein.

Eine Untersuchung des IGES-Instituts im Auftrag des GKV-Spitzenverbands zeigt für die ambulante Pflege ein nüchternes Bild. 95 Prozent der Dienste bieten Teilzeit an, doch nur knapp 60 Prozent lassen Wünsche zu Stundenumfang und Arbeitszeiten zu. In rund 70 Prozent der Anbieter legt eine Leitungsperson die Touren fest, lediglich 18,5 Prozent ermöglichen die eigene Planung im Team, und etwa die Hälfte stellt Dienstpläne ausschließlich per Aushang bereit, nachzulesen im Bericht zur Dienstplanung in der ambulanten Pflege. Deshalb fühlst du dich trotz Teilzeit weiter als Lückenfüller.

Grafik über die Vor- und Nachteile von Zeit- und Dienstplanung in der ambulanten Pflege.

Was Zeitarbeit kann und was sie nicht abschafft

Du kannst Radius und Umfang mitgestalten. Du wechselst das Feld, wenn eine Station dich ausbrennt, und bleibst angestellt, statt von Einsatz zu Einsatz neu zu verhandeln. Was Zeitarbeit in der Pflege nicht leistet, ist ein festes Team über Jahre und der Wegfall von Nacht, Wochenende und Feiertag. Die Versorgung bleibt rund um die Uhr organisiert. Ein Wechsel schafft diese Dienste nicht ab. Er kann sie vorhersehbarer machen.

Die Nachteile solltest du vor jeder Begeisterung aufschreiben. Neue Teams, andere Standards, wiederholte Einarbeitung, Fahrten und das Gefühl, nicht sofort dazuzugehören. Wer das alle paar Wochen nicht tragen will, ist in einer Einrichtung mit festem Team ehrlicher bedient.

Viele Teilzeitkräfte würden ein paar Stunden mehr arbeiten. Vollzeit scheitert oft an der Belastung. In einer vom Bundesgesundheitsministerium veröffentlichten Arbeitsplatzstudie würden 35 Prozent 1 bis 5 Stunden mehr pro Woche arbeiten und 31 Prozent 6 bis 10 Stunden. Als Grund gegen eine Vollzeitstelle wurde genannt, dass die Belastung zu hoch sei, so die Arbeitsplatzstudie des Bundesgesundheitsministeriums. Ein größerer Vertrag ohne geringere Last ist kein Fortschritt.

Für akute Pflege naher Angehöriger besteht unabhängig vom Modell ein gesetzlicher Anspruch, bis zu zehn Arbeitstage fernzubleiben, um die Versorgung zu organisieren, darauf weist das Bundesgesundheitsministerium zum Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz hin. Ein neuer Arbeitgeber ersetzt diesen Anspruch nicht.

Drei Kriterien reichen für die Entscheidung. Willst du denselben Ort oder bewusst Wechsel? Brauchst du einen festen Umfang statt offener Mehrarbeit? Trägst du Einarbeitung alle paar Wochen? Wenn du Wechsel und festen Umfang willst, passt Zeitarbeit. Wenn du ein festes Team über Jahre willst, bleibt die Festanstellung in einer Einrichtung die ehrlichere Wahl.

Fragen vor deiner Bewerbung

Vor dem Vertrag solltest du klären, welcher Abschluss zählt, wie Einsätze zustande kommen und wen du bei Fragen erreichst.

Gilt mein altes Examen?

Ja. Gesundheits- und Krankenpflege, Kinderkrankenpflege und Altenpflege sind weiterhin gültige Abschlüsse. Der generalistische Markt hat den älteren Berufstitel nicht verschwinden lassen.

Was passiert zwischen zwei Einsätzen?

Pflegefachkräfte erhalten bei BREKSTAR einen unbefristeten Vertrag. Was für Zeiten zwischen Einsätzen gilt, solltest du im Gespräch konkret klären.

Kann ich Radius und Umfang selbst setzen?

Du kannst deine Wünsche zu Radius und Umfang im Gespräch nennen. BREKSTAR besetzt Einsätze in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und Wohnheimen, auch bundesweit. Welche Stelle zu deinem Beruf, deinem gewünschten Radius und deinen Vorstellungen passt, klärt das Recruiting-Team mit dir.

Wer ist nachts erreichbar?

Das Einsatzmanagement ist rund um die Uhr erreichbar: telefonisch unter 069 6642 6696 oder per E-Mail an info@brekstar.de. Sobald dein Einsatz feststeht, ist das Team deine feste Ansprechstelle für Fragen und Anliegen während des Einsatzes.

Bringt Equal Pay automatisch mehr Geld?

Nein. Equal Pay ist eine gesetzliche Regelung der Arbeitnehmerüberlassung, keine pauschale Zusage zu deinem individuellen Brutto. Dein Einkommen hängt unter anderem von Qualifikation, Zuschlägen und Arbeitsumfang ab. Lass dir deshalb die Bedingungen für deinen konkreten Einsatz erklären.

Was schicke ich mit?

Du kannst dich bei BREKSTAR auch per WhatsApp bewerben. Kläre über die Kontaktkanäle, welche Unterlagen für deine Bewerbung gebraucht werden. Weitere Informationen zu Beruf, Einsatz und Vertrag findest du im BREKSTAR-Blog.

Bei BREKSTAR Medical GmbH erhältst du als Pflegefachkraft einen unbefristeten Vertrag. Welche Einsätze zu deinem Abschluss, deinem gewünschten Radius und deinem Alltag passen, besprichst du im Bewerbungsprozess. Du kannst dich auch per WhatsApp bewerben.

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