Entgeltgruppe 9 Tarifvertrag öffentlicher Dienst: Ihr volles Gehalt 2026

Die Entgeltgruppe 9 nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) ist eine ganz zentrale Gehaltsstufe für Sie als qualifizierte Fachkraft, vor allem, wenn Sie im Gesundheitswesen arbeiten. Sie ist für Beschäftigte mit abgeschlossener Berufsausbildung und passender Erfahrung gedacht, die Aufgaben mit einer besonderen Verantwortung übernehmen.

Was die Entgeltgruppe 9 wirklich für Sie bedeutet

Für viele examinierte Fachkräfte, zum Beispiel Pflegefachkräfte oder Operationstechnische Assistenten (OTA), ist die Entgeltgruppe 9 im TVöD die finanzielle Basis ihrer Karriere. Aber sie ist viel mehr als nur eine Zahl auf Ihrer Gehaltsabrechnung. Sie ist quasi der Spiegel Ihrer Qualifikation, Ihrer Berufserfahrung und des Verantwortungslevels, den Sie in Ihrem Job täglich stemmen.

Man hört oft, dass diese Eingruppierung das Standardgehalt im öffentlichen Dienst ist. Doch das Tarifsystem ist ziemlich verzweigt und in verschiedene Untergruppen aufgeteilt, die einen echten Unterschied machen können:

  • Entgeltgruppe 9a: Das ist häufig die Einstiegsgruppe für Fachkräfte direkt nach der Ausbildung. Hier landen Sie, wenn Sie grundlegende, aber qualifizierte Aufgaben übernehmen.
  • Entgeltgruppe 9b: Hier finden sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder, deren Aufgaben sich durch „besondere Schwierigkeit und Bedeutung“ auszeichnen. Das können zum Beispiel Pflegefachkräfte mit speziellen Zusatzqualifikationen oder Koordinationsaufgaben sein.
  • Entgeltgruppe 9c: Diese höchste Stufe innerhalb der EG 9 ist für Jobs reserviert, die sich noch einmal deutlich durch ein höheres Maß an Verantwortung oder Komplexität von der Gruppe 9b abheben.

Für viele ist die EG 9 eine solide Grundlage. Aber das starre System des öffentlichen Dienstes bremst die Gehaltsentwicklung oft aus – der Aufstieg zieht sich über viele Jahre. Moderne Arbeitgeber wie BREKSTAR sehen das anders. Wir finden, dass Ihre Expertise und Flexibilität von Anfang an mehr wert sind. Während Sie im TVöD Jahre auf den nächsten Sprung warten, bieten wir Ihnen Modelle, die Ihre Leistung sofort und fair belohnen – mit Gehältern von 5.000 € bis 7.000 € und vielen weiteren Vorteilen wie einem Firmenwagen mit Tankkarte.

Ihr Gehalt nach Stufenaufstieg im TVöD

Der Weg durch die Gehaltsstufen im öffentlichen Dienst ist klar vorgezeichnet. Er hängt direkt von Ihrer anerkannten Berufserfahrung ab, wobei jede Stufe für eine bestimmte Anzahl an Dienstjahren steht.

Hier sehen Sie, wie das in der Praxis aussieht. Die folgende Tabelle zeigt die zu erwartenden Bruttomonatsgehälter in der Entgeltgruppe 9a ab März 2026.

Gehaltstabelle TVöD Entgeltgruppe 9a Bund (Gültig ab März 2026)
Diese Tabelle zeigt die Bruttomonatsgehälter in den verschiedenen Erfahrungsstufen der Entgeltgruppe 9a des TVöD für den Bund.

Stufe Erforderliche Berufserfahrung Bruttomonatsgehalt
Stufe 1 Bei Einstellung ohne Erfahrung 3.787,84 €
Stufe 2 Nach 1 Jahr in Stufe 1 4.052,05 €
Stufe 3 Nach 2 Jahren in Stufe 2 4.335,61 €
Stufe 4 Nach 3 Jahren in Stufe 3 4.619,18 €
Stufe 5 Nach 4 Jahren in Stufe 4 5.018,48 €
Stufe 6 Nach 5 Jahren in Stufe 5 5.151,53 €

Quelle: TVöD-Rechner, eigene Berechnungen für 2026.

Die Tabelle macht es deutlich: Es dauert mehr als 15 Jahre, um in die höchste Stufe zu kommen! Bei BREKSTAR bieten wir Ihnen im Vergleich dazu von Beginn an ein Gehalt, das bereits über der höchsten TVöD-Stufe liegt – im Schnitt zwischen 5.000 € und 7.000 €.

In unserem Beitrag zur Entgeltgruppe 8 im TVöD erfahren Sie noch mehr darüber, wie sich die Gehaltsstrukturen unterscheiden und worauf Sie achten sollten.

Wie Ihr Gehalt in der Entgeltgruppe 9 Stufe für Stufe wächst

Ihr Gehalt im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) steigt nach einem klaren, aber oft zähen System. Der Weg nach oben ist kein Zufall, sondern an feste Regeln geknüpft: Ihre „einschlägige Berufserfahrung“ bestimmt, in welcher Stufe der Entgeltgruppe 9 Sie landen und wie schnell es finanziell vorangeht. Das Ganze ist planbar, verlangt aber vor allem eins: eine Menge Geduld.

Im Grunde ist es simpel: Jede Stufe steht für eine bestimmte Anzahl an Berufsjahren. Als Neuling ohne Erfahrung starten Sie in Stufe 1. Nach einem Jahr geht es automatisch hoch in Stufe 2. Doch dann werden die Abstände größer – oft dauert es mehrere Jahre bis zum nächsten Gehaltssprung. So geht das immer weiter, bis Sie nach 15 Jahren oder mehr die Endstufe (Stufe 6) erreicht haben.

Einschlägige Berufserfahrung ist der Schlüssel

Der Begriff „einschlägige Berufserfahrung“ ist hier das A und O. Gemeint sind damit Jobs, deren Aufgaben im Wesentlichen denen Ihrer jetzigen oder neuen Stelle entsprechen. Ein Wechsel des Arbeitgebers bedeutet also nicht automatisch, dass Sie wieder bei null anfangen. Ihre gesammelten Jahre in einer ähnlichen Position bei einem anderen Träger können und sollten bei der neuen Einstufung angerechnet werden.

Aber genau hier hakt es oft in der Praxis. Die Anerkennung ist leider keine Selbstverständlichkeit und hängt stark davon ab, wie der neue Arbeitgeber die Regeln auslegt. Dieser starre, jahrelange Aufstiegspfad ist das genaue Gegenteil von Modellen, bei denen Ihre tatsächliche Qualifikation und Leistung von Anfang an fair bezahlt werden.

Im öffentlichen Dienst ist Ihr Gehaltswachstum an die Zeit gekoppelt. Bei BREKSTAR ist es an Ihre Expertise gekoppelt. Statt jahrelang auf eine höhere Stufe zu warten, bekommen Sie bei uns von Anfang an ein Gehalt, das die TVöD-Endstufe oft direkt übertrifft.

Die Grafik hier zeigt den typischen Weg in die Entgeltgruppe 9 – von der Ausbildung über die gesammelte Erfahrung bis hin zu mehr Verantwortung.

Ein Prozessablauf-Diagramm für Entgeltgruppe 9, das Ausbildung, Erfahrung und Verantwortung in einem horizontalen Fluss darstellt.

Man sieht es deutlich: Ausbildung, Berufserfahrung und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, sind die Bausteine für Ihre Eingruppierung und Gehaltsentwicklung im TVöD-System.

Ein genauerer Blick: Was 9a, 9b und 9c bedeuten

Die Entgeltgruppen 9a, 9b und 9c klingen ähnlich, unterscheiden sich aber klar bei den Anforderungen und natürlich beim Gehalt. Hier ein kleiner Überblick zur Einordnung, wobei diese Zahlen nicht den Verdienst bei BREKSTAR widerspiegeln:

  • Entgeltgruppe 9a: Hier landen viele Fachkräfte, zum Beispiel examinierte Pflegekräfte direkt nach der Ausbildung. Das durchschnittliche Bruttogehalt für Pflegefachkräfte im öffentlichen Dienst liegt bei ca. 3.000 € bis 3.800 € im Monat.
  • Entgeltgruppe 9b: Diese Gruppe ist für Tätigkeiten gedacht, die sich durch „besondere Schwierigkeit und Bedeutung“ abheben. Das Gehalt liegt hier schon spürbar höher als in der EG 9a.
  • Entgeltgruppe 9c: Die höchste der drei 9er-Gruppen ist für Jobs mit herausgehobener Verantwortung reserviert. Hier gibt es auch das höchste Gehalt innerhalb der EG 9.

Für eine examinierte Pflegefachkraft heißt das ganz konkret: Wer in EG 9a, Stufe 1 anfängt, wartet über 15 Jahre, bis das Top-Gehalt der Endstufe 6 erreicht ist. In dieser Zeit gibt es zwar garantierte Gehaltssprünge, aber die fallen oft eher bescheiden aus.

Das System ist zwar transparent, aber eben auch extrem träge. Ihr Können und Ihr täglicher Einsatz machen sich erst mit jahrelanger Verspätung auf dem Gehaltszettel bemerkbar. Sie wollen nicht so lange warten, bis Ihre Leistung fair bezahlt wird? Bei BREKSTAR bekommen Sie von Anfang an eine Vergütung, die Ihre Qualifikation sofort wertschätzt. Wenn Sie genauer wissen wollen, wie sich das Gehalt für Pflegefachkräfte im Jahr 2026 zusammensetzt, schauen Sie doch mal in unseren Ratgeber.

Typische Pflegeberufe und Aufgaben in der Entgeltgruppe 9

Drei lächelnde Pflegefachkräfte in Berufsbekleidung in einem Krankenhausflur, passend zum Thema Pflegeberufe EG 9.

Welche Berufe und Verantwortungsbereiche gehören denn nun wirklich zur Entgeltgruppe 9 im Tarifvertrag öffentlicher Dienst? Wenn Sie im Gesundheitswesen arbeiten, ist diese Frage Gold wert, um Ihren eigenen Marktwert richtig einzuschätzen. Die EG 9 ist nämlich mehr als eine Zahl auf dem Gehaltszettel – sie steht für ein hohes Maß an Fachwissen und Verantwortung, das weit über die alltäglichen Aufgaben hinausgeht.

In diesem Abschnitt übersetzen wir für Sie das typische Tarifvertrags-Kauderwelsch in handfeste Beispiele aus Ihrem Berufsalltag. So sehen Sie schnell, ob Ihre aktuelle Tätigkeit und Eingruppierung wirklich zusammenpassen.

Tätigkeitsmerkmale der EG 9b und 9c – was heißt das im Klartext?

Im TVöD liest man bei der EG 9b oft sperrige Formulierungen wie „Tätigkeiten, die sich durch besondere Schwierigkeit und Bedeutung aus der Entgeltgruppe 9a herausheben“. Aber was heißt das konkret für Sie in der Pflege?

Stellen Sie es sich am besten so vor:

  • Besondere Schwierigkeit: Hier geht es um Jobs, die Ihnen überdurchschnittliches Fachwissen, eine extreme Konzentration oder richtig komplexe Lösungsstrategien abverlangen. Denken Sie an die Versorgung eines instabilen Intensivpatienten oder die blitzschnelle Koordination bei einem Notfall im OP. Das ist nichts für Anfänger.
  • Bedeutung: Damit ist gemeint, welche direkten Auswirkungen Ihre Arbeit hat – auf die Gesundheit der Patienten oder die Abläufe auf der ganzen Station. Eine falsche Medikamentengabe auf der Intensivstation hat nun mal ganz andere Folgen als in weniger kritischen Bereichen.

Die EG 9c legt sogar noch eine Schippe drauf. Hier müssen sich Ihre Aufgaben „nochmals erheblich aus der Entgeltgruppe 9b herausheben“. Das betrifft meist Positionen, in denen Sie extrem selbstständig arbeiten oder sogar Leitungs- und Koordinationsaufgaben übernehmen.

Praxisbeispiele: Wer landet in der Entgeltgruppe 9?

In der Praxis tummeln sich vor allem hoch qualifizierte Fachkräfte in der Entgeltgruppe 9. Diese Jobs verlangen nicht nur eine abgeschlossene Ausbildung, sondern meist auch jahrelange Erfahrung und spezielle Fachweiterbildungen.

Typische Beispiele dafür sind:

  • Fachkrankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie: Sie tragen die volle Verantwortung für die Überwachung und Versorgung kritisch kranker Menschen. Ihre Entscheidungen können über Leben und Tod entscheiden.
  • Operationstechnische Assistenten (OTA) mit Spezialaufgaben: Als OTA, der bei komplexen Eingriffen wie Herz- oder Neurochirurgie instrumentiert oder die Materialwirtschaft für einen ganzen OP-Trakt schmeißt, erfüllen Sie oft die Kriterien der EG 9b.
  • Examinierte Pflegefachkräfte mit Zusatzqualifikationen: Sind Sie als Pflegefachkraft zusätzlich Praxisanleiter/in, koordinieren als Wundmanager/in die Wundversorgung oder überwachen als Hygienebeauftragte/r die Maßnahmen auf Station? Dann übernehmen Sie ganz klar Aufgaben von „besonderer Bedeutung“.

Auch Hebammen mit großer Verantwortung im Kreißsaal oder spezialisierte medizinische Fachangestellte (MFA) in Funktionsbereichen wie der Endoskopie können unter bestimmten Umständen in die EG 9 eingestuft werden.

Ihre Fähigkeiten sind oft viel mehr wert, als eine starre Tariftabelle es Ihnen glauben machen will. Die Eingruppierung in EG 9 zeigt, dass Sie zu den Top-Experten gehören – aber Ihr Gehalt sollte das auch von Anfang an widerspiegeln, nicht erst nach unzähligen Dienstjahren.

Der BREKSTAR-Ansatz: Ihre Expertise zählt, nicht die Tabelle

Der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes ist eine solide Basis, aber oft auch ein starres Korsett. Der Aufstieg in höhere Stufen dauert ewig, und Ihre persönliche Spitzenleistung wird kaum extra belohnt. Genau hier denken wir bei BREKSTAR anders. Wir schauen nicht nur auf Ihre formale Eingruppierung, sondern darauf, was Sie wirklich können, wie flexibel Sie sind und welche Verantwortung Sie bereit sind zu übernehmen.

Während Sie im TVöD auf den nächsten Stufenaufstieg warten, bekommen Sie bei uns von Anfang an ein Gehalt, das Ihre Qualifikation fair honoriert – oft liegt es weit über dem, was selbst in der höchsten Stufe der EG 9 möglich ist. Wir wissen, dass eine erfahrene Intensivpflegekraft oder ein versierter OTA einen Marktwert hat, der sich nicht in zähen Tarifverhandlungen, sondern im Hier und Jetzt bemisst. Erfahren Sie mehr über die Chancen, die wir engagierten Pflegefachkräften bieten, und entdecken Sie, wie Ihre Fähigkeiten endlich die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen.

TVöD Entgeltgruppe 9 gegen den Verdienst bei BREKSTAR

Zwei Notizblöcke, einer mit 'TVOD' und einer mit 'brekstar', liegen auf einem Tisch neben einer Pflanze in einem modernen Büro.

Auf dem Papier bietet der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) eine klare und verlässliche Gehaltsstruktur. Das ist die eine Seite der Medaille. Doch was passiert, wenn wir das standardisierte Gehalt der Entgeltgruppe 9 mit dem vergleichen, was ein moderner Arbeitgeber wie BREKSTAR auf den Tisch legt? Es zeigt sich ein fundamentaler Unterschied.

Es ist der Unterschied zwischen geduldigem Abwarten und sofortiger Anerkennung, die sich auch auf dem Konto bemerkbar macht. Während der TVöD einen langen Weg über starre Gehaltsstufen vorgibt, gehen wir einen anderen Weg – einen, der Ihre Qualifikation und Ihren Einsatz vom ersten Tag an wertschätzt. Das hier ist mehr als nur ein Zahlenvergleich. Es sind zwei völlig verschiedene Philosophien.

Das Gehalt im TVöD: Ein solides Fundament, aber mit niedriger Decke

Wer in der Entgeltgruppe 9 des TVöD eingestuft ist, weiß auf Jahre hinaus, was er verdienen wird. Das gibt natürlich eine gewisse Sicherheit. Aber es schränkt auch Ihr Potenzial ein.

Das marktübliche Gehalt für Pflegefachkräfte liegt bei ca. 3.000 € bis 3.800 € brutto. Selbst in der höchsten Stufe der EG 9c, die man oft erst nach vielen Jahren und in Positionen mit besonderer Verantwortung erreicht, liegt das Bruttogehalt bei etwa 5.800 €. Diese Beträge sind solide, keine Frage. Aber spiegeln sie den wahren Marktwert Ihrer Expertise wider? Gerade in gefragten Bereichen wie der Intensivpflege oder im OP-Dienst hinkt der Tarif oft hinterher. Er belohnt vor allem Dienstjahre, weniger die individuelle Leistung und das hohe Engagement, das Sie täglich zeigen.

Im öffentlichen Dienst ist Ihr Gehalt eine Funktion der Zeit. Bei uns ist es eine Funktion Ihrer Kompetenz und Ihres Engagements – und zwar ab sofort.

BREKSTAR: Wo Leistung und Flexibilität wirklich zählen

Wir bei BREKSTAR sind fest davon überzeugt: Exzellente Pflegekräfte verdienen eine Vergütung, die ihre außergewöhnliche Arbeit widerspiegelt. Deshalb haben wir ein Modell entwickelt, das die starren Grenzen des TVöD bewusst durchbricht.

Bei uns verdienen qualifizierte Pflegefachkräfte im Schnitt zwischen 5.000 € und 7.000 € brutto im Monat. Das ist kein fernes Ziel nach 15 Jahren, sondern ein realistischer Rahmen von Anfang an. Für Fachkräfte mit begehrten Zusatzqualifikationen – zum Beispiel als OTA oder in der Anästhesie- und Intensivpflege – sind Stundenlöhne von 28 € bis 40 € die Norm. Rechnet man Zuschläge und mögliche Mehrarbeit hinzu, sind Monatsgehälter von bis zu 10.000 € absolut erreichbar.

Der direkte Vergleich: TVöD vs. BREKSTAR

Um den Unterschied greifbarer zu machen, haben wir die wichtigsten Rahmenbedingungen für Sie direkt gegenübergestellt. Diese Tabelle zeigt, worauf Sie als hoch qualifizierte Fachkraft bei Ihrer Entscheidung wirklich achten sollten.

Vergleich: Öffentlicher Dienst (EG 9) vs. BREKSTAR

Diese Tabelle vergleicht die wichtigsten Rahmenbedingungen für Pflegefachkräfte, um die Vorteile bei BREKSTAR klar herauszustellen.

Merkmal Öffentlicher Dienst (TVöD EG 9) BREKSTAR
Monatsgehalt (Brutto) Ca. 3.000 € – 3.800 € (marktüblich), bis ca. 5.800 € 5.000 € – 7.000 € (Durchschnitt), bis 10.000 € möglich
Gehaltsentwicklung Langsamer, stufenweiser Aufstieg über viele Jahre Leistungsorientiert, schnelle Anpassung bei Qualifikation
Dienstwagen In der Regel nicht vorhanden Moderner Firmenwagen mit Tankkarte, auch zur privaten Nutzung
Dienstplan Starre, oft fremdbestimmte Schichtpläne Wunschdienstplan, 100 % flexible und individuelle Gestaltung
Vertrag Befristet oder unbefristet, je nach Stelle Grundsätzlich unbefristeter Arbeitsvertrag
Zusatzleistungen Tarifliche Zulagen, Weihnachtsgeld Unterstützung bei Kinderbetreuung, Fortbildungen, 24/7-Support
Einsatzorte Fester Ort, geringe Flexibilität Bundesweite Einsätze nach Wunsch, hohe Abwechslung

Die Tabelle macht es deutlich: Es geht um viel mehr als nur das Grundgehalt. Es geht um das Gesamtpaket – um die Faktoren, die Ihre Lebensqualität und berufliche Zufriedenheit direkt beeinflussen. Während der TVöD einen sicheren, aber oft auch einengenden Rahmen setzt, bieten wir Ihnen die Freiheit und finanzielle Anerkennung, die Ihre wertvolle Arbeit verdient.

Sind Sie bereit, starre Strukturen hinter sich zu lassen und endlich die Wertschätzung zu erfahren, die Sie auf dem Konto und im Alltag spüren? Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, wie eine Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte wie BREKSTAR Ihre Karriere auf das nächste Level heben kann, lesen Sie einfach unseren weiterführenden Artikel.

Wie Tarifverhandlungen die Gehälter historisch geformt haben

Um zu verstehen, warum die Gehälter im öffentlichen Dienst heute so sind, wie sie sind, müssen wir mal einen Blick zurückwerfen. Die Gehaltsstrukturen, auch in der Entgeltgruppe 9 des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst, sind ja nicht vom Himmel gefallen. Sie sind das Ergebnis von jahrzehntelangen, oft knallharten Auseinandersetzungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern – eine Geschichte voller Streiks, zäher Verhandlungsnächte und mühsam erkämpfter Kompromisse.

Diese Tarifverhandlungen sind quasi das Herzstück des ganzen Systems. Hier wird nicht nur über das Geld auf Ihrem Konto entschieden, sondern auch über Arbeitszeiten, Urlaubstage oder Kündigungsfristen. Die Gewerkschaften wollen dabei natürlich die Kaufkraft der Leute sichern und steigern, während die öffentlichen Kassen immer die knappen Budgets im Hinterkopf behalten müssen.

Von harten Kämpfen zu starren Strukturen

Die Entwicklung des TVöD, so wie wir ihn heute kennen, hat einige entscheidende Wendepunkte. Die Geschichte der Entgeltgruppe 9 im Tarifvertrag öffentlicher Dienst ist ein gutes Beispiel dafür, wie hart um jeden Euro gerungen wurde. Ein echter Meilenstein war zum Beispiel der riesige Streik 1974, als über 200.000 Beschäftigte auf die Straße gingen. Das Ergebnis: eine Lohnerhöhung von 11 % (oder mindestens 170 DM). Mehr zu diesen Hintergründen lesen Sie in dieser Zusammenfassung zur Geschichte des TVöD.

Der TVöD selbst wurde dann nach zwei Jahren intensiver Verhandlungen am 1. Oktober 2005 eingeführt. Er brachte die neue, einheitliche Struktur mit 15 Entgeltgruppen und den bekannten Erfahrungsstufen, die sich an den Berufsjahren orientieren. Das sollte alles transparenter machen, hat aber auch zu der bekannten Starrheit geführt, die wir heute spüren.

Warum Gehaltserhöhungen oft nur die Inflation ausgleichen

Schaut man sich die Tarifabschlüsse der letzten Jahre mal genauer an, fällt eins auf: Die Lohnerhöhungen fangen oft gerade so die Inflation auf. Für Sie als Fachkraft bedeutet das im Klartext, dass Ihr Reallohn – also das, was nach Abzug der Teuerung wirklich übrig bleibt – bestenfalls stagniert. Manchmal sinkt er sogar.

Ihre persönliche Leistung oder spezielle Qualifikationen, die am Markt gerade total gefragt sind, spielen bei diesen großen Runden kaum eine Rolle. Genau diese Starrheit ist einer der größten Haken am System. Ihr Gehalt wächst nicht dynamisch mit Ihrem Können, sondern klettert nur langsam einen vorgegebenen Pfad entlang, der alle paar Jahre mal ein kleines bisschen angepasst wird.

Ihr Gehalt im TVöD ist an langwierige Kollektivverhandlungen gekoppelt. Bei BREKSTAR orientiert es sich direkt an der aktuellen Marktnachfrage und Ihrer individuellen Qualifikation. So profitieren Sie unmittelbar von Ihrer Expertise, anstatt auf den nächsten Tarifabschluss zu warten.

Bei BREKSTAR haben wir uns ganz bewusst von diesen starren, historischen Fesseln gelöst. Wir finden, Ihre Fähigkeiten und Ihr Einsatz müssen heute fair bezahlt werden – und nicht erst, wenn der nächste Verhandlungsmarathon der Tarifpartner zu Ende ist. Bei uns ist Ihr Gehalt ein direktes Spiegelbild Ihres Wertes auf dem Arbeitsmarkt. Anstatt ewig auf den nächsten Stufenaufstieg oder die nächste Tariferhöhung zu hoffen, bekommen Sie bei uns von Anfang an eine Vergütung, die Ihre Leistung sofort anerkennt.

Ihre Checkliste für die richtige Eingruppierung und Höhergruppierung

Hand aufs Herz: Fühlen Sie sich in Ihrer jetzigen Entgeltgruppe fair bezahlt? Oder haben Sie auch das Gefühl, dass Ihre Leistung und wachsende Verantwortung nicht wirklich gesehen werden? Im öffentlichen Dienst ist der Weg nach oben, also die Höhergruppierung, leider oft ein zäher und bürokratischer Kraftakt. Aber aussichtslos ist es nicht. Es gibt klare Schritte, die Sie gehen können, um Ihre Chancen zu verbessern.

Die eigenen Tätigkeiten auf den Prüfstand stellen

Der allererste und wichtigste Schritt: Führen Sie Buch über Ihre Arbeit. Und zwar ganz penibel. Ein detailliertes Tagebuch über ein paar Wochen oder sogar Monate hinweg ist hier Gold wert.

Schreiben Sie nicht nur auf, was Sie tun, sondern vor allem, warum eine Aufgabe eine besondere Verantwortung mit sich bringt. Nutzen Sie dabei die Schlüsselbegriffe aus den Tätigkeitsmerkmalen des TVöD, wie „besondere Schwierigkeit“ oder „erhebliche Bedeutung“. Halten Sie ganz genau fest, welche Aufgaben über das, was für Ihre aktuelle Entgeltgruppe üblich ist, hinausgehen.

Suchen Sie das Gespräch mit der Stationsleitung

Haben Sie eine solide Liste an Fakten zusammengetragen? Perfekt. Dann ist der nächste Schritt das Gespräch mit Ihrer direkten Führungskraft. Gehen Sie gut vorbereitet in dieses Gespräch und präsentieren Sie Ihre dokumentierten Aufgaben ganz sachlich und ohne Vorwürfe.

  • Argumentieren Sie mit Fakten: Zeigen Sie auf, wie sich Ihre Aufgaben qualitativ verändert haben.
  • Bitten Sie um eine offizielle Überprüfung: Das Ziel ist eine offizielle Prüfung Ihrer Tätigkeitsbeschreibung und damit Ihrer Eingruppierung.
  • Bleiben Sie professionell: Es geht nicht nur ums Geld. Formulieren Sie Ihren Wunsch nach fairer Anerkennung für Ihre gewachsene Verantwortung.

Im System des öffentlichen Dienstes ist eine Höhergruppierung ein formaler Akt. Er muss auf nachweisbaren Veränderungen Ihrer Tätigkeiten beruhen. Geduld und eine lückenlose Dokumentation sind dabei Ihre stärksten Verbündeten.

Der formale Weg: Antrag auf Höhergruppierung

Wenn das Gespräch allein nicht weiterhilft, bleibt Ihnen der formale Antrag auf Höhergruppierung bei der Personalabteilung. Hier beziehen Sie sich auf die passenden Paragrafen des Tarifvertrags und legen Ihre detaillierte Tätigkeitsbeschreibung als Beweis bei. Dieser Schritt kann dauern, ist aber oft notwendig, um den Prozess offiziell ins Rollen zu bringen.

Die Gehälter im öffentlichen Dienst haben sich historisch gesehen zwar entwickelt, aber eben oft langsam. So stieg das Gehalt in der Entgeltgruppe 9 TVöD seit 1990 durch diverse Tarifabschlüsse nur schrittweise, wie zum Beispiel durch eine lineare Erhöhung von +3 % im Jahr 2014, um die Kaufkraft zu stützen. Ein Blick auf die historischen Tariferhöhungen, etwa beim DBB, zeigt diese träge Entwicklung.

Die Alternative: Das Gehalt direkt verhandeln

Dieser ganze bürokratische Weg zeigt, wie starr das TVöD-System sein kann. Bei BREKSTAR überspringen wir diesen Papierkrieg einfach. Anstatt auf langwierige Anträge und Prüfungen zu warten, verhandeln Sie Ihr Gehalt direkt mit uns – basierend auf Ihrer Qualifikation und Ihrer wertvollen Berufserfahrung.

Wir honorieren Ihre Expertise von Anfang an mit einem Gehalt, das die höchsten TVöD-Stufen oft von Beginn an übertrifft. Finden Sie heraus, was Sie als qualifizierte Fachkraft wirklich verdienen können und wie wir Ihr Einstiegsgehalt als Pflegefachkraft fair und transparent gestalten.

Häufig gestellte Fragen zur Entgeltgruppe 9

Rund um die Entgeltgruppe 9 im TVöD tauchen immer wieder die gleichen Fragen auf. Kein Wunder, denn die Details können ganz schön verwirrend sein. Wir bringen Licht ins Dunkel und geben Ihnen hier klare, verständliche Antworten auf das, was Pflegekräfte am häufigsten beschäftigt.

Wann komme ich in die Entgeltgruppe 9b statt 9a?

Der Sprung von der 9a in die 9b klappt nicht einfach so. Entscheidend sind hier die sogenannten „Tätigkeitsmerkmale“ – also das, was Sie tagtäglich tun. Ihre Aufgaben müssen sich durch eine „besondere Schwierigkeit und Bedeutung“ klar von den Standardtätigkeiten abheben.

Für Sie als Pflegekraft könnte das zum Beispiel heißen:

  • Sie übernehmen hochspezialisierte Aufgaben, für die Sie eine Fachweiterbildung brauchen (z. B. als Fachkrankenpfleger für Intensivpflege oder Anästhesie).
  • Sie haben eine herausgehobene Verantwortung, vielleicht als Praxisanleiter/in oder bei der Koordination Ihres Teams.
  • Ihre tägliche Arbeit ist deutlich komplexer und Sie arbeiten viel selbstständiger, als es in der EG 9a normalerweise der Fall ist.

Wie lange dauert es, in der Entgeltgruppe 9 Stufe 6 zu erreichen?

Hier ist Geduld gefragt. Wer im öffentlichen Dienst die höchste Stufe 6 erreichen will, muss einen langen Atem haben. Von der Einstellung in Stufe 1 bis zur Endstufe vergehen bei anerkannter Berufserfahrung in der Regel ganze 15 Jahre.

Der Weg dorthin ist starr festgelegt: 1 Jahr in Stufe 1, 2 Jahre in Stufe 2, 3 Jahre in Stufe 3, 4 Jahre in Stufe 4 und schließlich noch einmal 5 Jahre in Stufe 5.

Bei BREKSTAR müssen Sie nicht 15 Jahre auf ein Spitzengehalt warten. Wir honorieren Ihre Qualifikation von Anfang an mit einem überdurchschnittlichen Gehalt, das die TVöD-Endstufe oft bereits übertrifft.

Zählt meine Berufserfahrung aus der Zeitarbeit für die Stufeneinstufung im TVöD?

Ja, das ist grundsätzlich möglich. „Einschlägige Berufserfahrung“, die Sie zum Beispiel bei einem Personaldienstleister wie BREKSTAR sammeln, kann bei einer späteren Festanstellung im öffentlichen Dienst anerkannt werden.

Wichtig ist dabei nur, dass Ihre bisherigen Aufgaben im Wesentlichen denen Ihrer neuen Stelle entsprechen. Aber Achtung: Die endgültige Entscheidung, ob und wie die Erfahrung angerechnet wird, trifft immer der neue Arbeitgeber.

Was ist der Unterschied zwischen TVöD und TV‑L bei der EG 9?

Auch wenn die Namen ähnlich klingen, gibt es wichtige Unterschiede. Der TVöD ist der Tarifvertrag für Angestellte bei Bund und Kommunen (VKA). Der TV‑L hingegen gilt für die Beschäftigten der Bundesländer (mit Ausnahme von Hessen, das einen eigenen Tarifvertrag hat).

Die Strukturen der Entgeltgruppe 9 sind in beiden Verträgen zwar ähnlich, doch es gibt oft kleine Abweichungen bei den Gehältern und den genauen Tätigkeitsmerkmalen. In der Praxis zeigt sich, dass die Gehälter im TVöD meist ein wenig höher ausfallen als im TV‑L.


Sie haben genug von starren Tabellen und jahrelangem Warten auf eine faire Bezahlung? Bei BREKSTAR zählen Ihre Fähigkeiten ab dem ersten Tag. Erleben Sie echte Wertschätzung, einen Wunschdienstplan und ein Gehaltspaket, das Ihre Leistung wirklich honoriert. Bewerben Sie sich jetzt in 1 Minute

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