Du kommst zur Übergabe, obwohl du schon vor dem Dienst weißt, dass die Schicht wieder nicht aufgehen wird. Zwei Kollegen sind krank, die Station ist voll, Überstunden gelten als normal und für ein Dankeschön reicht es oft nicht einmal. Wenn du als examinierte Pflegefachkraft über Zeitarbeit Medizin nachdenkst, suchst du wahrscheinlich keine schnellen Versprechen, sondern eine ehrliche Antwort: Was verdienst du wirklich, wie sicher ist der Vertrag und wann lohnt sich der Wechsel?
Die medizinische Zeitarbeit kann dir mehr Einfluss auf Arbeitsort, Schichten und Vergütung geben. Sie nimmt dir aber nicht jede Belastung ab. Du wechselst zwischen Einrichtungen, musst dich auf neue Teams einstellen und solltest deinen Vertrag genau prüfen. Dieser Beitrag zeigt dir, was dich erwartet, wo die Grenzen liegen und worauf du bei einem Personaldienstleister achten solltest.
Inhaltsverzeichnis
- Warum Zeitarbeit in der Pflege gerade jetzt eine realistische Option ist
- So funktioniert Zeitarbeit im Gesundheitswesen
- Gehalt und Vergütung in der medizinischen Zeitarbeit
- Vorteile und Nachteile für Pflegefachkräfte
- Einsatzarten und typische Bereiche
- Rechtliche Rahmenbedingungen
- Bewerbung und Benefits bei BREKSTAR
Warum Zeitarbeit in der Pflege gerade jetzt eine realistische Option ist
Der Dienst beginnt früh. Bei der Übergabe fehlen Informationen, zwei examinierte Kräfte sind kurzfristig ausgefallen und die Zahl der zu versorgenden Menschen passt nicht zur Besetzung. Das Frühstück wird zwischen Klingeln, Dokumentation und Telefonaten am Stützpunkt geteilt. Du fängst wieder einmal auf, was organisatorisch längst nicht mehr aufgefangen werden kann.
Diese Situation kennen viele Pflegefachkräfte aus Kliniken, Pflegeheimen und ambulanten Diensten. Der Personalmangel macht planbare Dienstpläne schwierig, während der Druck im Stammpersonal steigt. Zeitarbeit ist deshalb kein Ausstieg aus der Pflege, sondern für viele eine Möglichkeit, die eigenen Arbeitsbedingungen neu zu verhandeln. Einen Überblick über die strukturelle Personalsituation bietet auch die Einordnung zum Personalmangel in der Pflege.
Der Markt ist groß genug für eine echte Entscheidung
Die Zahl der Leiharbeitskräfte in Gesundheitsberufen hat sich laut Institut der deutschen Wirtschaft in den vergangenen fünf Jahren verfünffacht. „Derzeit“ waren dort gut 19.000 Leiharbeitskräfte beschäftigt, ein großer Teil davon in der Pflege. Im Vergleich zu rund 1,3 Millionen Pflegekräften und etwa 600.000 Leiharbeitnehmern insgesamt bleibt die absolute Zahl zwar relativ niedrig, historisch liegt sie jedoch mehr als fünfmal so hoch wie 2004.
Auch die aktuelle Einordnung zeigt eine dauerhafte Rolle der Branche. Im Jahresdurchschnitt 2023 arbeiteten in Deutschland 45.000 Zeitarbeitskräfte in der Pflege, davon waren etwa 32.368 direkt bei Zeitarbeitsfirmen angestellt. Über alle Branchen hinweg gab es etwa 796.000 Zeitarbeitskräfte, der Pflegebereich stellte laut Branchenauswertung zur Zeitarbeit in der Pflege rund sechs Prozent davon.
Dein Perspektivwechsel: Du musst nicht dauerhaft die Lücken anderer auffangen. Du darfst selbst entscheiden, wo du arbeitest, welche Fachbereiche zu dir passen und wie viel Flexibilität du gegen Sicherheit eintauschen willst.
Die Nachfrage ist vorhanden, aber sie wächst nicht automatisch unbegrenzt. Laut Bundesagentur für Arbeit waren 2025 rund 32.000 Personen in Leiharbeit in Pflegeberufen tätig. Das entsprach knapp 2 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Pflege. Gleichzeitig sank die Zahl der Zeitarbeitsverhältnisse gegenüber dem Vorjahr um 5.000 beziehungsweise 14 %, obwohl die Gesamtzahl der Pflegekräfte weiter wuchs.
Das sagt viel aus: Zeitarbeit ist realistisch, aber sie ist kein Selbstläufer. Regulierung, Kosten, Einsatzplanung und die Bereitschaft von Einrichtungen, externe Kräfte sinnvoll einzuarbeiten, begrenzen das Modell. Für dich kann es trotzdem sinnvoll sein, besonders wenn du nach Jahren mit Überstunden wieder mehr Kontrolle über deinen Berufsalltag willst.
So funktioniert Zeitarbeit im Gesundheitswesen
Bei der Arbeitnehmerüberlassung gibt es drei Beteiligte. Du arbeitest beim Personaldienstleister, dieser überlässt deine Arbeitskraft an eine Klinik, ein Pflegeheim oder einen ambulanten Dienst. Die Einrichtung plant deinen Einsatz und weist dich im Alltag an, dein Arbeitsvertrag bleibt aber beim Zeitarbeitsunternehmen.
Die passende Eselsbrücke lautet: Der Personaldienstleister ist der Vermieter deiner Arbeitskraft, die Einsatzklinik ist der Mieter und du bleibst beim Vermieter angestellt. Die Klinik bezahlt den vereinbarten Überlassungssatz an den Dienstleister. Du erhältst dein Gehalt vom Arbeitgeber, der deinen Vertrag unterschrieben hat.
Der Ablauf von der Anfrage bis zum ersten Dienst
Die Einrichtung meldet Bedarf. Eine Klinik braucht beispielsweise Unterstützung auf einer Normalstation, ein Pflegeheim muss Ausfälle abdecken oder ein ambulanter Dienst sucht Verstärkung für Touren.
Der Personaldienstleister prüft Profile. Entscheidend sind deine Ausbildung, Berufserfahrung, Fachweiterbildungen, Schichtbereitschaft und dein gewünschter Einsatzort. Eine Intensivpflegekraft wird anders eingesetzt als eine Pflegefachkraft ohne Intensiverfahrung.
Du besprichst den Einsatz. Vor dem Start sollten Station, Aufgaben, Schichtmodell, Einsatzdauer, Fahrtweg und Einarbeitung geklärt sein. Vereinbare deine Wunschbereiche nicht nur mündlich, wenn sie für deine Entscheidung ausschlaggebend sind.
Du unterschreibst den Arbeitsvertrag. Dein Vertrag besteht mit dem Personaldienstleister. Bei einem seriösen Anbieter ist er unbefristet und enthält Regelungen zu Gehalt, Zuschlägen, Urlaub, Arbeitszeit und Einsatzplanung.
Die Klinik organisiert den Alltag. Vor Ort arbeitest du nach den Abläufen der Einrichtung. Dazu gehören Übergaben, Dokumentation, Hygienevorgaben und die Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Team.
Eine verständliche Darstellung des Vertragsmodells findest du in der Erklärung zur Funktionsweise der Arbeitnehmerüberlassung.
Tarifvertrag und Arbeitsverhältnis
Tarifverträge, beispielsweise die iGZ/DGB-Regelungen, können die Arbeitsbedingungen strukturieren. Entscheidend ist trotzdem der konkrete Vertrag. Zeitarbeit ist kein Honorarvertrag und keine kurzfristige freie Mitarbeit, sondern grundsätzlich ein reguläres Arbeitsverhältnis mit grundlegenden Arbeitnehmerrechten wie bei anderen Beschäftigten, wie die Grundlagen der Zeitarbeit erläutern.
Du solltest deshalb nicht nur auf den Stundenlohn achten. Prüfe, ob der Vertrag unbefristet ist, wie Ausfallzeiten geregelt sind und wer bei Problemen erreichbar bleibt. Ein Arbeitgeber, der dich nach der Unterschrift alleinlässt, wird auch im Einsatz keine verlässliche Unterstützung bieten.
Gehalt und Vergütung in der medizinischen Zeitarbeit
Die Vergütung ist für viele Pflegefachkräfte der wichtigste Grund, über Zeitarbeit nachzudenken. Bei BREKSTAR werden für examinierte Pflegefachkräfte 5.000 bis 7.000 € brutto pro Monat genannt. Diese Spanne ist eine konkrete Orientierung, aber kein automatischer Anspruch. Dein tatsächliches Einkommen hängt von Qualifikation, Einsatzort, Arbeitszeit, Zuschlägen und möglichen Zulagen ab.
Der Vergleich mit einer Festanstellung nach TVöD Pflege sollte nicht auf das Monatsbrutto reduziert werden. In einer Festanstellung zählen Tarifstufe, Erfahrungsstufe, Jahressonderzahlung, Schichtzulagen und betriebliche Zusatzleistungen. In der Zeitarbeit können ein höheres Grundgehalt, übertarifliche Zulagen, Spesen oder ein Firmenwagen das Gesamtpaket verändern.
Eine Einordnung verschiedener Vergütungsmodelle findest du bei Gehalt in der Pflegezeitarbeit.
Woraus sich dein Brutto zusammensetzt
| Vergütungsbestandteil | Festanstellung TVöD | Zeitarbeit Pflege |
|---|---|---|
| Grundgehalt | Tarifgruppe und Erfahrungsstufe | Vertragliches Grundgehalt, gegebenenfalls übertariflich |
| Schichtzulagen | Nach tariflicher Regelung | Nach Vertrag und Tarifregelung |
| Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge | Tariflich oder gesetzlich geregelt | Tariflich, vertraglich oder gesetzlich geregelt |
| Zusatzleistungen | Jahressonderzahlung und weitere Arbeitgeberleistungen möglich | Zulagen, Spesen und Sachleistungen je nach Anbieter |
| Mobilität | Meist privat zu organisieren | Firmenwagen mit Tankkarte kann Bestandteil sein |
Zuschläge richtig lesen
Ein Nachtzuschlag von 25 % oder ein Sonntagszuschlag von 30 % klingt zunächst eindeutig. Entscheidend ist aber, worauf der Prozentsatz berechnet wird, für welche Stunden er gilt und ob mehrere Zuschläge miteinander kombiniert werden. Lass dir deshalb ein konkretes Abrechnungsbeispiel geben, statt nur eine allgemeine Prozentangabe zu akzeptieren.
Auch steuerfreie Zuschläge nach § 3 Nr. 34 EStG solltest du nicht ungeprüft als festen Bestandteil deines Einkommens einplanen. Frag nach, welche Leistung tatsächlich vereinbart ist und wie sie auf der Abrechnung erscheint. Begriffe wie „Lockdown-Stunden“ oder unklare Ausfallregelungen sind Warnzeichen, wenn sie deine Vergütung bei fehlenden Einsätzen gefährden könnten.
Die gesetzliche Kostenlogik begrenzt in Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege zudem die Entgelte für Leiharbeit. Sie sind an regional übliche Entlohnungsniveaus gekoppelt und grundsätzlich auf höchstens 50 % darüber begrenzt; Vermittlungsgebühren gelten dabei nicht als wirtschaftlich anerkannt. Das erklärt, warum Einrichtungen Zeitarbeit eher für Ausfälle, Spitzen und Spezialqualifikationen einsetzen als für die dauerhafte Grundbesetzung, wie die Erläuterung zur Zeitarbeit in der Pflege beschreibt.
Vorteile und Nachteile für Pflegefachkräfte
Zeitarbeit passt nicht automatisch zu jeder Pflegefachkraft. Sie ist stark, wenn du Flexibilität, bessere Vergütung und wechselnde Einsatzorte suchst. Sie ist schwächer, wenn du ein festes Team, einen konstanten Arbeitsplatz und maximale Mitsprache bei jedem Dienst brauchst.
Was für Zeitarbeit spricht
Mehr Verhandlungsspielraum: Tarifbindung, übertarifliche Zulagen und Spesenmodelle können dein Gesamtpaket verbessern. Du bewirbst dich nicht bei jeder einzelnen Klinik neu, sondern verhandelst deine Bedingungen mit deinem Arbeitgeber.
Planbare freie Tage: Wenn die Disposition deine Wünsche ernst nimmt, lassen sich freie Phasen zwischen Einsätzen besser organisieren. Keine Wochenenddienste sind nach Absprache möglich, aber du solltest diese Zusage schriftlich festhalten.
Mobilität ohne eigene Fahrzeugkosten: Ein Firmenwagen mit Tankkarte kann die Fahrt zu unterschiedlichen Einsatzorten erleichtern. Bei einem bundesweiten Einsatz können zusätzlich Übernachtungskosten übernommen werden.
Unbefristete Beschäftigung: Ein unbefristeter Vertrag gibt dir eine andere Grundlage als ein kurzfristiger Honorarvertrag. Fort- und Weiterbildungen können bei seriösen Anbietern ebenfalls übernommen werden.
Meine klare Empfehlung: Entscheide dich nicht wegen eines einzelnen hohen Monatsbetrags. Vergleiche Grundgehalt, Zuschläge, Fahrzeiten, Ausfallregelung, Urlaub und Ansprechpartner als Gesamtpaket.
Wo die Nachteile liegen
Du wirst nicht automatisch Teil der Stammbelegschaft. Manche Teams nehmen externe Kräfte offen auf, andere bleiben zunächst zurückhaltend. Dazu kommen wechselnde Dokumentationssysteme, neue Abläufe und Einarbeitungsphasen, die mental anstrengend sein können.
Ein fester Träger ist nicht garantiert. Einsätze können sich verändern, und deine Mitsprache beim Dienstplan hängt stark von der Disposition und dem Bedarf der Einrichtung ab. Bei Hotspot-Einsätzen können Urlaubssperren oder kurzfristige Anpassungen auftreten, die du vor Vertragsabschluss klären solltest.
| Zeitarbeit passt eher, wenn du … | Festanstellung passt eher, wenn du … |
|---|---|
| verschiedene Einrichtungen kennenlernen willst | dauerhaft in einem Team arbeiten möchtest |
| mehr Einfluss auf Ort und Schichten suchst | einen festen Dienstplan bevorzugst |
| nach einer beruflichen Rückkehr Flexibilität brauchst | langfristig eine Stationsrolle aufbauen willst |
| als Familiengründer freie Tage abstimmen möchtest | maximale Bindung an einen Träger suchst |
| als Weltenbummler Abwechslung planst | wechselnde Einarbeitungen vermeiden willst |
Das Video ergänzt die schriftliche Gegenüberstellung um eine kompakte visuelle Einordnung:
Einsatzarten und typische Bereiche
Medizinische Zeitarbeit reicht weit über die klassische Normalstation hinaus. Du kannst in Akutkrankenhäusern, auf Intensivstationen, in Reha-Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen, ambulanten Diensten, psychiatrischen Einrichtungen oder Operationssälen eingesetzt werden.
Der passende Bereich hängt nicht nur von deiner Ausbildung ab. Entscheidend sind auch deine Erfahrung, deine Belastbarkeit, deine Schichtpräferenz und die Frage, wie viel Einarbeitung du an einem neuen Ort brauchst.
Bereiche im direkten Vergleich
| Bereich | Typische Qualifikation | Schichtmodell | Brutto/Monat (Spanne) |
|---|---|---|---|
| Normalstation im Akutkrankenhaus | Dreijährige Pflegeausbildung | Früh-, Spät- und Nachtdienst | Je nach Vertrag und Zuschlägen |
| Intensivpflege | Pflegeausbildung, Fachweiterbildung Intensiv und Anästhesie häufig erwartet | Kontinuierlicher Schichtdienst | Je nach Qualifikation und Einsatz |
| Pflegeheim | Pflegefachkraft oder Altenpfleger | Schichtdienst, teilweise mit Wochenenden | Je nach Vertrag und Zuschlägen |
| Ambulante Pflege | Pflegeausbildung, Führerschein häufig erforderlich | Tagestouren und feste Tourenplanung | Je nach Vertrag und Arbeitszeit |
| Operationssaal | OTA, ATA oder vergleichbare OP-Erfahrung | Frühdienste, Bereitschaften oder Schichtmodelle | Je nach Spezialisierung |
| Psychiatrische Einrichtung | Pflegefachkraft mit passender Erfahrung | Schichtdienst | Je nach Einsatzprofil |
Die Tabelle nennt bewusst keine pauschalen Gehaltswerte für einzelne Bereiche. Eine verlässliche Spanne lässt sich nur aus deinem Vertrag und den konkreten Zuschlägen ableiten.
Was du vor dem Einsatz klären musst
Frage im Bewerbungsgespräch, ob dein Wunschbereich verbindlich berücksichtigt wird. „Möglichst Intensiv“ ist etwas anderes als eine schriftliche Vereinbarung, dass du nur in bestimmten Fachbereichen eingesetzt wirst.
Rechne außerdem mit neuen EDV-Systemen. In einer Einrichtung arbeitest du vielleicht mit ORBIS, in einer anderen mit Meona oder einer eigenen Dokumentationslösung. Du musst nicht jedes System vorher beherrschen, solltest aber klären, wie die Einführung organisiert ist.
Eine Probezeit an neuen Einsatzorten ist normal. Sie sollte aber nicht bedeuten, dass du ohne Ansprechpartner direkt voll eingeplant wirst. Besonders bei Intensivpflege, OP und psychiatrischen Einsätzen brauchst du eine klare Übergabe deiner Kompetenzen und Verantwortlichkeiten.
Rechtliche Rahmenbedingungen
Die rechtliche Grundlage der Zeitarbeit bildet das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, kurz AÜG. Dazu kommen tarifliche Regelungen, etwa aus iGZ/DGB-Tarifverträgen. Für dich zählt vor allem, dass dein Arbeitgeber eine gültige Arbeitnehmerüberlassungserlaubnis besitzt und dir die Vertragsbedingungen transparent erklärt.
Die Höchstüberlassungsdauer beim selben Entleiher beträgt grundsätzlich 18 Monate. Für die allgemeine Arbeitnehmerüberlassung nennen die Grundlagen der Zeitarbeit außerdem abweichende tarifliche Regeln und, wenn kein abweichender Tarifvertrag greift, eine Obergrenze von 24 Monaten. Verlass dich deshalb nicht auf pauschale Aussagen. Prüfe, welche Regelung für deinen konkreten Einsatz gilt.
Diese Punkte gehören auf deine Prüfliste
- Erlaubnis: Lass dir bestätigen, dass der Personaldienstleister Arbeitnehmerüberlassung betreiben darf.
- Arbeitsvertrag: Achte auf Arbeitgeber, Vertragsart, Arbeitszeit, Vergütung, Zuschläge und Ausfallregelungen.
- Einsatzort: Kläre, welche Einrichtung dich einsetzen darf und wie weit Fahrten reichen.
- Überlassungsdauer: Frage, wann die zulässige Dauer endet und welche Optionen danach bestehen.
- Equal Pay: Lass dir erklären, wann und wie die Vergütung vergleichbarer Stammkräfte berücksichtigt wird.
Bei Equal Pay kursieren unterschiedliche Aussagen. Vertrags- und tarifabhängige Regelungen müssen sauber auseinandergehalten werden. Lies deshalb die Hinweise zur Equal-Pay-Regelung in der Arbeitnehmerüberlassung und lass dir die Regelung für deinen Einsatz schriftlich erläutern.
Rechte und Kostenlogik
Als fest angestellte Zeitarbeitskraft hast du grundsätzlich Anspruch auf Sozialversicherung sowie auf Urlaub und weitere vereinbarte Leistungen. Ob Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder eine betriebliche Altersvorsorge gezahlt werden, hängt vom Vertrag und der geltenden Regelung ab. Diese Punkte solltest du nicht als selbstverständlich annehmen, sondern konkret nachlesen.
In der Pflege gibt es außerdem einen engen wirtschaftlichen Rahmen für Leiharbeit. Einrichtungen können die Kosten nicht beliebig erhöhen, was für dich indirekt bedeutet, dass ein hoher Verrechnungssatz nicht automatisch ein hohes Gehalt garantiert. Entscheidend bleibt, was zwischen dir und deinem Arbeitgeber vereinbart ist.
Bewerbung und Benefits bei BREKSTAR
Der einfachste Weg beginnt mit einer kurzen digitalen Bewerbung. Über die Expressbewerbung bei BREKSTAR füllst du das Formular aus, lädst deinen Lebenslauf hoch und führst ein persönliches Telefoninterview innerhalb von 24 Stunden. Der Prozess ist auf fünf Minuten ausgelegt, wenn deine Unterlagen griffbereit sind.
Halte dein Staatsexamen, Gesundheitszeugnis, deinen Masernimpfnachweis und gegebenenfalls den Führerschein bereit. Je nach Einsatz können außerdem Nachweise zu Fachweiterbildungen, Berufserfahrung oder speziellen Qualifikationen relevant sein.
Was du konkret erwarten kannst
BREKSTAR bietet examinierte Pflegefachkräften ein Gehaltsmodell von 5.000 bis 7.000 € brutto, einen unbefristeten Arbeitsvertrag, einen Firmenwagen mit Tankkarte und persönliche Erreichbarkeit rund um die Uhr. Zum Angebot gehören außerdem übertarifliche Bezahlung mit Zuschlägen, die Übernahme von Übernachtungskosten bei bundesweiten Einsätzen sowie bezahlte Fort- und Weiterbildungen.
Der Firmenwagen steht ab dem ersten Tag zur Verfügung und kann auch privat genutzt werden. Bei der Dienstplanung werden Wunschort, Spezialisierung und Schichtpräferenz berücksichtigt. Ein persönlicher Ansprechpartner ersetzt die anonyme Hotline, sodass du bei Problemen im Einsatz nicht erst mehrere Stellen durchtelefonieren musst.
Auch Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten und die digitale Abwicklung von Verträgen und Nachweisen per App können für deinen Alltag relevant sein. Entscheidend ist, dass du dir die einzelnen Leistungen im Gespräch und Vertrag bestätigen lässt.
So läuft die Einsatzplanung
Du solltest offen sagen, welche Bereiche du beherrschst und welche Einsätze du nicht übernehmen willst. Die Disposition kann dich dann nach Wunschort, Spezialisierung und Schichtpräferenz einplanen. Wenn du bundesweit arbeiten möchtest, kläre vorher Fahrtzeiten, Übernachtungen und die Abrechnung zusätzlicher Kosten.
Weitere passende Einsatzmöglichkeiten findest du in der Pflegezeitarbeit in München. Du musst dich nicht sofort festlegen. Ein unverbindliches Gespräch zeigt dir, ob die angebotenen Bedingungen zu deiner aktuellen Lebensphase passen.
BREKSTAR Medical GmbH beschäftigt medizinisches Fachpersonal unbefristet und überlässt Pflegekräfte an Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste. Wenn du deine Rahmenbedingungen prüfen möchtest, besuche BREKSTAR Medical GmbH und sprich deine Wünsche zu Gehalt, Einsatzort und Dienstplan offen an.
Mehr Gehalt, ein Firmenwagen der dir gehört und ein Arbeitgeber der hinter dir steht, das gibt es bei BREKSTAR. Bewirb dich jetzt in unter einer Minute: https://brekstar.de/expressbewerbung/


