Was ist ein Leiharbeiter? Ihr Weg zu mehr Gehalt & Freiheit

Sie kennen das vermutlich sehr genau. Der Dienstplan steht spät fest, freie Tage kippen kurzfristig, und für Verantwortung, Belastung und Fachwissen kommt am Monatsende zu wenig zurück. Viele Pflegekräfte funktionieren nur noch, statt ihren Beruf wieder bewusst auszuüben.

Genau deshalb ist die Frage was ist ein leiharbeiter nicht nur ein Rechtsbegriff. Für Sie kann sie der Anfang einer besseren Karriereentscheidung sein. Leiharbeit in der Pflege ist heute längst nicht mehr nur eine Notlösung für Einrichtungen. Richtig gewählt, ist sie ein Werkzeug für mehr Einkommen, mehr Planbarkeit und mehr Einfluss auf den eigenen Berufsalltag.

Einführung Der Ausweg aus dem Hamsterrad der Pflege

Wenn Sie in der Pflege arbeiten, brauchen Sie keine Hochglanzversprechen. Sie brauchen Bedingungen, die im Alltag tragen. Dazu gehören verlässliche Einsätze, ein Arbeitgeber, der erreichbar bleibt, und ein Gehalt, das Ihrer Qualifikation gerecht wird.

Leiharbeit wird oft falsch verstanden. Viele denken an Unsicherheit, häufige Wechsel und wenig Bindung. In der modernen Pflege gilt oft das Gegenteil. Wer mit einem sauberen Modell arbeitet, gewinnt Beweglichkeit, ohne auf Sicherheit zu verzichten.

Der entscheidende Punkt ist nicht, ob Sie in Zeitarbeit arbeiten. Der entscheidende Punkt ist, mit wem. Ein starkes Modell in der Arbeitnehmerüberlassung gibt Ihnen die Chance, Ihren Beruf wieder nach Ihren Bedingungen auszuüben. Sie arbeiten weiter in Ihrem Fach. Aber Sie geben starre Strukturen ab, die Sie ausbrennen.

Karriereberater-Tipp: Wenn Sie heute in der Pflege unzufrieden sind, sollten Sie nicht zuerst über einen Berufswechsel nachdenken. Prüfen Sie zuerst, ob das Problem wirklich der Beruf ist oder nur Ihr aktuelles Arbeitsmodell.

Was ist ein Leiharbeiter? Eine einfache Erklärung

Ein Leiharbeiter ist eine Person, die von einem Zeitarbeitsunternehmen eingestellt und vorübergehend an ein anderes Unternehmen überlassen wird. In Deutschland gab es im Jahresdurchschnitt 2022 830.000 Leiharbeiter, das entspricht 2,1 % der Gesamtbeschäftigung. Geregelt ist diese Beschäftigungsform durch das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, kurz AÜG, das seit 1972 existiert. Das ist keine Grauzone, sondern ein klar geregeltes Arbeitsmodell mit festen Spielregeln, wie die Übersicht von Ratisbona zur Zahl der Leiharbeiter in Deutschland zeigt.

Drei junge Arbeitskollegen stehen in einem modernen hellen Büro mit Glasfronten und unterhalten sich freundlich miteinander.

So funktioniert die Dreiecksbeziehung

Bei Leiharbeit gibt es drei Beteiligte:

  • Sie als Arbeitnehmer
    Sie schließen Ihren Arbeitsvertrag mit der Zeitarbeitsfirma, nicht mit der Klinik oder dem Pflegeheim.

  • Der Verleiher
    Das ist Ihr Arbeitgeber. Er zahlt Ihr Gehalt, führt Sozialabgaben ab und organisiert den rechtlichen Rahmen Ihres Einsatzes.

  • Der Entleiher
    Das ist die Einrichtung, in der Sie tatsächlich arbeiten, also zum Beispiel ein Krankenhaus, eine stationäre Pflegeeinrichtung oder ein ambulanter Dienst.

Im Alltag heißt das: Sie arbeiten fachlich vor Ort im Team der Einrichtung mit, bleiben arbeitsrechtlich aber beim Verleiher angestellt. Genau diese Konstruktion macht das Modell interessant. Sie bekommen einen festen Arbeitgeber und gleichzeitig wechselnde Einsatzmöglichkeiten.

Warum das für Pflegekräfte sinnvoll sein kann

Viele Fachkräfte wollen nicht aus der Pflege raus. Sie wollen aus schlechten Bedingungen raus. Genau dafür ist Leiharbeit oft sinnvoll. Sie können neue Bereiche kennenlernen, den Einsatzort bewusster wählen und Ihre berufliche Erfahrung breiter aufbauen.

Besonders in der Pflege zählt dieser Vorteil. Einrichtungen brauchen kurzfristig qualifizierte Unterstützung, und Fachkräfte wollen nicht mehr jede Belastung einfach hinnehmen. Arbeitnehmerüberlassung bringt beide Seiten zusammen.

Wenn Sie tiefer einsteigen möchten, finden Sie eine gute Ergänzung im Beitrag zu was sind Zeitarbeitsfirmen.

Das sollten Sie sich merken

Was ist ein Leiharbeiter? Ganz einfach: Sie sind fest angestellt bei einem Personaldienstleister und arbeiten zeitlich befristet in Einrichtungen, die Unterstützung brauchen. Das Modell ist legal, verbreitet und für Pflegekräfte oft deutlich attraktiver als sein Ruf.

Ihre Rechte und Pflichten in der Arbeitnehmerüberlassung

Viele Pflegekräfte zögern bei Leiharbeit aus einem einzigen Grund. Sie vermuten weniger Sicherheit. Das ist meist ein Denkfehler. Gute Arbeitnehmerüberlassung ist rechtlich streng geregelt und bietet klare Schutzmechanismen.

Die wichtigste Schutzregel

Die Überlassung an denselben Entleiher ist laut § 1 Abs. 1b AÜG auf maximal 18 Monate begrenzt. Danach entsteht theoretisch ein Arbeitsverhältnis mit dem Entleiher. In der Praxis sorgt diese Regel für planbare Wechsel, während ein unbefristeter Vertrag beim Verleiher die Beschäftigung und Lohnzahlung durchgehend absichert, wie Papershift zum Thema Leiharbeit beschreibt.

Das ist für Sie kein Nachteil. Es ist ein Schutz vor Endlosschleifen beim gleichen Einsatzbetrieb. Wer das richtig organisiert, vermeidet Stillstand und hält Ihre Karriere beweglich.

Ihre zentralen Rechte

Wenn Sie in der Arbeitnehmerüberlassung arbeiten, gelten für Sie keine abgespeckten Arbeitsrechte. Im Gegenteil. Entscheidend ist, dass der Arbeitgeber sauber arbeitet.

Sie sollten auf diese Punkte bestehen:

  • Unbefristeter Arbeitsvertrag
    Das schafft Stabilität, auch wenn der Einsatzort wechselt.

  • Lohnfortzahlung und Urlaub
    Ihr Arbeitgeber bleibt für die ordnungsgemäße Abwicklung verantwortlich.

  • Sozialversicherung und klare Zuständigkeit
    Sie brauchen keinen Flickenteppich aus Einzelabsprachen mit verschiedenen Einrichtungen.

  • Transparente Einsatzplanung
    Gute Anbieter sprechen offen über Einsatzdauer, Fachbereich und Bedingungen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Equal Pay. Nach neun Monaten ununterbrochenem Einsatz beim selben Entleiher muss grundsätzlich das gleiche Entgelt wie bei Stammkräften gezahlt werden. Für viele qualifizierte Pflegekräfte ist das in der Praxis nicht einmal der spannendste Punkt. Entscheidend ist, dass ein gutes Modell schon vorher attraktiv bezahlt und nicht erst dann fair wird, wenn das Gesetz Druck macht.

Ihre Pflichten gehören auch dazu

Leiharbeit ist kein Freifahrtschein für Beliebigkeit. Sie müssen natürlich zuverlässig arbeiten, fachliche Vorgaben einhalten und sich in bestehende Teams integrieren. Wer in diesem Modell erfolgreich sein will, braucht Professionalität, Flexibilität und eine klare Kommunikation.

Wichtiger Hinweis für Ihre Entscheidung: Fragen Sie im Gespräch nicht nur nach dem Gehalt. Fragen Sie auch, wie Einsätze geplant werden, wer bei Problemen erreichbar ist und wie mit Leerlauf zwischen Einsätzen umgegangen wird.

Wenn Sie die rechtliche Seite besser einordnen wollen, lesen Sie auch den Beitrag zu was bedeutet Arbeitnehmerüberlassung.

Mein klares Urteil

Leiharbeit ist nicht unsicher. Schlechte Anbieter sind unsicher. Das ist ein großer Unterschied. Wenn Vertrag, Einsatzplanung und Betreuung sauber aufgesetzt sind, haben Sie oft mehr Schutz und mehr Handlungsfreiheit als in mancher klassischen Festanstellung.

Vorteile, die Ihr Berufsleben verändern werden

Leiharbeit lohnt sich für Pflegekräfte dann, wenn sie Ihr Leben konkret verbessert. Alles andere ist uninteressant. Entscheidend sind nicht Schlagworte, sondern Auswirkungen im Alltag.

Mehr Einfluss auf Ihre Zeit

Der größte Gewinn ist für viele nicht zuerst das Geld, sondern die Steuerbarkeit des eigenen Lebens. In vielen klassischen Stellen werden Dienstpläne verwaltet, nicht gestaltet. Sie reagieren nur noch.

In einem guten Modell der Arbeitnehmerüberlassung läuft es anders. Sie benennen Rahmenbedingungen, Einsatzwünsche und No-Gos klarer. Das macht Ihren Alltag planbarer. Gerade für Eltern, Pendler oder Fachkräfte mit Weiterbildungszielen ist das ein echter Unterschied.

Laut den im Kontext der Arbeitsagentur zusammengefassten Angaben sehen 25 % der Pflegekräfte in der Leiharbeit einen Karriereboost durch flexible Dienstpläne und Weiterbildungen. Gleichzeitig melden 40 % der Leiharbeiter in der Pflege höhere Fluktuation. Entscheidend ist also nicht das Modell allein, sondern ob der Arbeitgeber Sicherheit und Flexibilität sauber verbindet, wie in den dort genannten Informationen beschrieben: Leiharbeit in der Übersicht der Arbeitsagentur.

Mehr Erfahrung ohne Karriere-Stillstand

Wenn Sie verschiedene Einrichtungen, Teams und Fachbereiche kennenlernen, wächst Ihr berufliches Profil schneller. Sie sehen andere Abläufe, andere Standards und andere Schwerpunkte. Das macht Sie fachlich breiter und oft auch souveräner.

Besonders sinnvoll ist das für:

  • Pflegefachkräfte mit Wechselwunsch
    Sie testen Einsatzfelder, ohne sofort alles auf eine Karte zu setzen.

  • Fachkräfte mit Zusatzqualifikation
    Sie können Spezialisierungen gezielter einsetzen.

  • Rückkehrerinnen und Rückkehrer
    Sie kommen kontrollierter wieder in den Beruf.

Der Unterschied im Arbeitsgefühl

Viele Pflegekräfte berichten nicht zuerst von einem neuen Job, sondern von einem neuen Verhältnis zur Arbeit. Das liegt an drei simplen Faktoren: mehr Auswahl, mehr Gespräch auf Augenhöhe, weniger Selbstverständlichkeit bei Überlastung.

Die nüchterne Gegenüberstellung zeigt, warum das so ist:

Merkmal Klassische Festanstellung Leiharbeit bei BREKSTAR
Dienstplanung häufig starr und einrichtungsgetrieben stärker an Ihren Verfügbarkeiten orientiert
Einsatzorte meist ein Haus, wenig Einblick in andere Strukturen wechselnde Einrichtungen und breitere Erfahrung
Arbeitsvertrag abhängig vom einzelnen Arbeitgeber unbefristetes Modell mit Einsätzen bei Kunden
Wertschätzung oft vom Personalschlüssel überrollt direkte Betreuung und klarere Verhandlungslage
Weiterentwicklung oft nebenbei gezielter planbar durch wechselnde Einsätze und Fortbildung
Flexibilität begrenzt deutlich höher

Die Debatte über Chancen und Risiken sollten Sie nicht aus Foren beziehen. Ein sachlicherer Einstieg ist der Beitrag über vor und Nachteile der Zeitarbeit.

Was Sie im Alltag wirklich spüren

Sie merken die Vorteile nicht in Hochglanzsätzen, sondern an kleinen Dingen:

  • Freie Tage bleiben eher frei
  • Urlaub wird eher planbar
  • Sie verhandeln nicht aus Schwäche
  • Ihre Qualifikation wird sichtbarer bezahlt
  • Sie müssen schlechte Bedingungen nicht dauerhaft ertragen

Klartext: Wer in der Pflege dauerhaft unter Wert arbeitet, sollte nicht loyal zum Missstand sein. Ein Arbeitsmodell muss Ihrem Leben dienen, nicht umgekehrt.

Zeitarbeit Pflege Gehalt Was Sie bei BREKSTAR wirklich verdienen

Reden wir offen über Geld. In der Pflege wird viel über Verantwortung gesprochen und zu wenig über Vergütung. Das ist bequem für Arbeitgeber, aber schlecht für Sie.

Wenn Sie examinierte Fachkraft, OTA, ATA oder Fachkrankenpfleger sind, sollten Sie Ihre Qualifikation nicht zum Durchschnittspreis verkaufen. Gerade in der Zeitarbeit zeigt sich sehr klar, was Ihre Leistung am Markt wert ist.

Infographic

Der Unterschied ist nicht klein

In der Pflege ist der branchenweite Mindestlohn tariflich geregelt. Für Gesundheits- und Krankenpfleger werden dabei beispielhaft 13,50 bis 18,00 € pro Stunde genannt. Das Durchschnittsgehalt für Leiharbeiter in der Pflege liegt bei etwa 3.800 € brutto. Genannt wird außerdem, dass BREKSTAR mit 5.000 bis 7.000 € deutlich darüber zahlt, um Fachkräfte zu gewinnen und die branchenübliche Fluktuationsrate von 28 % auf unter 10 % zu senken, wie DataDialog zum Thema Leiharbeiter ausführt.

Das ist der Punkt, an dem viele Fachkräfte umdenken. Zwischen solider Bezahlung und echter finanzieller Anerkennung liegt ein spürbarer Unterschied.

Was zum Gehalt dazukommt

Gehalt ist nicht nur die Zahl auf dem Papier. Sie müssen auch betrachten, was an Zusatzleistungen Ihren Alltag entlastet.

Relevant sind vor allem:

  • Dienstwagen mit Tankkarte
    Das senkt Ihre laufenden Kosten und macht bundesweite Einsätze realistischer.

  • Unbefristeter Vertrag
    Das macht Einkommen planbarer.

  • Unterstützung bei Kinderbetreuung
    Gerade in der Pflege ist das kein Randthema, sondern oft entscheidend.

  • Fort- und Weiterbildungen
    Sie steigern Ihren Marktwert und halten Sie fachlich beweglich.

Ein nüchterner Vergleich hilft weiter. Wenn eine Stelle auf dem Papier etwas niedriger wirkt, aber Zusatzleistungen fehlen, gewinnen Sie oft am Ende weniger. Deshalb sollten Sie nie nur das Grundgehalt vergleichen.

Für Einrichtungen zählt dieselbe Logik

Auch Kliniken und Pflegeeinrichtungen sollten das Thema Gehalt realistisch betrachten. Gute Fachkräfte entscheiden sich nicht mehr nur nach Standort. Sie entscheiden nach Planbarkeit, Betreuung und Vergütung.

Ein verlässlicher Personaldienstleister hilft nicht nur beim Schließen von Lücken. Er stabilisiert Dienste, reduziert Druck in Stammteams und verhindert, dass Ausfälle die gesamte Organisation in Schieflage bringen.

Wer sich tiefer mit dem Vergütungsthema beschäftigen will, findet weitere Einordnung im Beitrag zu Zeitarbeit Pflege Gehalt.

Meine Empfehlung

Wenn Sie in der Pflege qualifiziert arbeiten und trotzdem mit einem Durchschnittsgehalt abgespeist werden, ist das kein Schicksal. Es ist ein Signal, den Arbeitgeber oder gleich das Modell zu wechseln.

Flexible Personallösungen für Kliniken und Pflegeeinrichtungen

Für Einrichtungen ist Leiharbeit kein Luxus. Sie ist oft die pragmatischste Antwort auf Ausfälle, Vakanzen und Belastungsspitzen. Entscheidend ist, wie professionell der Personaleinsatz organisiert wird.

Ein medizinisches Team von Klinikmitarbeitern spricht während einer Arbeitspause gemeinsam auf einem modernen Krankenhausflur miteinander.

Worauf Einrichtungen achten sollten

Wenn Sie Pflegepersonal kurzfristig benötigen, prüfen Sie nicht nur Verfügbarkeit. Prüfen Sie die Prozessqualität des Dienstleisters.

Wichtige Kriterien sind:

  • Passgenaue Qualifikation
    Nicht jede examinierte Kraft passt auf jede Station.

  • Klare Kommunikation
    Zuständigkeiten, Einsatzumfang und Erwartungen müssen vor Start sauber abgestimmt sein.

  • Erreichbarkeit auch außerhalb klassischer Bürozeiten
    Personalmangel hält sich nicht an Öffnungszeiten.

  • Rechtssichere Arbeitnehmerüberlassung
    Gerade im Gesundheitswesen ist saubere Umsetzung Pflicht.

Für Krankenhäuser und andere kritische Versorger gilt das in besonderem Maß. Wer sich mit der Einordnung systemrelevanter Infrastruktur beschäftigt, findet im Überblick zu KRITIS-Unternehmen eine nützliche Einordnung, warum stabile Personalstrukturen weit über den einzelnen Dienstplan hinaus relevant sind.

So läuft eine gute Zusammenarbeit ab

Ein professioneller Ablauf ist einfach. Die Einrichtung meldet den Bedarf, beschreibt Fachbereich und Anforderungen, und der Dienstleister schlägt passendes Personal vor. Danach zählt Geschwindigkeit, aber nicht auf Kosten der Qualität.

Für Bewerber gilt dieselbe Logik. Der Wechsel in die Zeitarbeit sollte nicht bürokratisch zäh sein. Ein guter Anbieter hält den Bewerbungsprozess schlank, klärt Wünsche früh und begleitet den Start eng. BREKSTAR Medical GmbH arbeitet nach diesem Muster als spezialisierter Personaldienstleister für Pflege und Gesundheitswesen mit unbefristeter Anstellung, bundesweiten Einsätzen und persönlicher Betreuung.

Praxis-Tipp für Einrichtungen: Kaufen Sie nicht nur eine freie Schicht ein. Kaufen Sie Verlässlichkeit im Prozess. Das spart intern deutlich mehr Nerven als jede kurzfristige Billiglösung.

Ihr Weg zu BREKSTAR In 3 Schritten zu mehr Freiheit und Gehalt

Viele Pflegekräfte schieben den Wechsel auf, weil sie den Aufwand überschätzen. Das ist unnötig. Wenn ein Bewerbungsprozess gut gebaut ist, kostet er Sie keine Energie, sondern spart sie.

Ein einsamer Wanderer geht auf einer felsigen Klippe am Meer entlang in Richtung des offenen Horizonts.

Schritt 1 Kontakt aufnehmen statt weiter ärgern

Wenn Sie bereits merken, dass Ihr aktuelles Modell nicht mehr zu Ihrem Leben passt, warten Sie nicht auf den perfekten Zeitpunkt. Der kommt selten.

Der erste Schritt ist eine unkomplizierte Kontaktaufnahme. Kein langes Anschreiben. Kein taktisches Bewerbungsritual. Erst einmal klären, was Sie wollen.

Schritt 2 Wünsche klar benennen

Der häufigste Fehler von Pflegekräften ist nicht zu wenig Belastbarkeit, sondern zu wenig Klarheit in der Verhandlung. Sagen Sie offen, was für Sie nicht mehr in Frage kommt.

Zum Beispiel:

  • bestimmte Dienstzeiten
  • bevorzugte Fachbereiche
  • regionale Wünsche
  • Grenzen bei spontanen Einsätzen
  • Bedarf an planbaren freien Tagen

Genau dort trennt sich gutes Recruiting von altem Personaldenken. Wenn ein Arbeitgeber Ihre Grenzen ignoriert, wird auch der Rest nicht besser.

Schritt 3 Passenden Einsatz sauber starten

Wenn Profil, Einsatz und Rahmenbedingungen zusammenpassen, geht der Wechsel schnell. Wichtig ist, dass Sie feste Ansprechpartner haben und nicht nach Vertragsunterschrift im Funkloch landen.

Wer wissen will, wie sich ein moderner Arbeitgeberansatz in der Pflege anfühlen kann, bekommt im Beitrag BREKSTAR dein Arbeitgeber für die Zukunft einen weiterführenden Eindruck.

Drei Mythen, die Sie sofort streichen sollten

  1. „Leiharbeit ist immer unsicher.“
    Unsicher ist ein schlechtes Setup. Ein unbefristeter Vertrag ist das Gegenteil davon.

  2. „Man wird überall nur herumgeschoben.“
    Wer professionell vermittelt wird, arbeitet nicht wahllos, sondern abgestimmt auf Qualifikation und Verfügbarkeit.

  3. „Das macht man nur aus der Not heraus.“
    Nein. Viele wechseln bewusst, weil klassische Strukturen ihre Lebensrealität nicht mehr tragen.

Häufige Fragen und Mythen zur Leiharbeit in der Pflege

Ist Leiharbeit in der Pflege überhaupt seriös

Ja, wenn sie sauber nach AÜG organisiert ist. Unseriös ist nicht das Modell, sondern ein Anbieter, der unklar kommuniziert, schlecht plant oder Betreuung nur verspricht.

Achten Sie auf klare Verträge, feste Ansprechpartner und nachvollziehbare Einsatzabsprachen. Dann ist Leiharbeit ein professionelles Arbeitsmodell.

Bin ich als Leiharbeiter schlechter abgesichert

Nicht automatisch. Entscheidend ist Ihr Arbeitsvertrag mit dem Verleiher. Wenn dieser sauber aufgebaut ist, haben Sie Gehalt, Urlaub, Sozialversicherung und arbeitsrechtliche Absicherung.

Viele Pflegekräfte sind in einer schwachen Festanstellung faktisch unsicherer als in einer gut organisierten Arbeitnehmerüberlassung. Das wird nur selten offen ausgesprochen.

Muss ich ständig den Einsatzort wechseln

Nein. Wechsel gehören dazu, aber sie müssen planbar sein. Gute Einsatzplanung orientiert sich an Ihrer Qualifikation und an Ihren Rahmenbedingungen.

Wenn Ihnen jemand nur maximale Verfügbarkeit abverlangt, ohne Ihre Lebensrealität zu beachten, ist das kein gutes Modell. Dann sollten Sie weitergehen.

Ist Leiharbeit schlecht für Teams in den Einrichtungen

Schlecht organisiert kann jede Personalform Teams belasten. Gut organisiert entlastet Leiharbeit Stammteams, weil Dienste besetzt werden und Ausfälle nicht dauernd intern kompensiert werden müssen.

Entscheidend ist, dass Fachkräfte fachlich passen und professionell integriert werden. Einrichtungen brauchen keine Lückenfüller. Sie brauchen verlässliche Kolleginnen und Kollegen auf Zeit.

Verdiene ich wirklich mehr oder ist das nur Werbung

Sie sollten nie auf Werbesätze vertrauen. Prüfen Sie immer Vertragsangebot, Zuschläge, Zusatzleistungen und Einsatzbedingungen im Gesamtbild.

In der Pflege kann Zeitarbeit finanziell sehr attraktiv sein. Vor allem dann, wenn Ihre Fachlichkeit, Ihre Mobilität und Ihre Belastbarkeit nicht als Selbstverständlichkeit behandelt werden. Wer qualifiziert arbeitet, darf eine Vergütung erwarten, die diese Qualität sichtbar macht.

Eignet sich Leiharbeit auch für Fachkräfte mit Familie

Ja, oft sogar besonders. Wenn Dienstplanung ernst genommen wird und ein Arbeitgeber Kinderbetreuung oder planbare Einsätze mitdenkt, wird das Modell für viele Familien deutlich attraktiver als eine starre Festanstellung.

Für Eltern ist nicht nur Geld wichtig. Entscheidend ist, ob ein Arbeitsmodell Ihren Alltag stabilisiert oder dauernd sprengt.

Ist Leiharbeit nur etwas für sehr erfahrene Pflegekräfte

Nein. Erfahrung hilft, aber auch Berufsrückkehrer oder Fachkräfte mit klarem Entwicklungsziel können profitieren. Wichtig ist, dass Einsatzprofil und Begleitung zu Ihrem Stand passen.

Wer noch Orientierung sucht, kann über wechselnde Einsätze sogar schneller herausfinden, welcher Bereich wirklich passt.

Wann ist Leiharbeit keine gute Idee

Wenn Sie maximale Ortsstabilität wollen, keinerlei Veränderung mögen oder einen Anbieter wählen, der nur auf schnelle Besetzung schaut. Dann werden Sie mit dem Modell nicht glücklich.

Leiharbeit ist stark, wenn Sie Sicherheit und Flexibilität zugleich wollen. Sie ist schwach, wenn nur eine Seite davon geliefert wird.

Mein Fazit als Karriereberater

Wenn Sie sich fragen, was ist ein leiharbeiter, dann lautet die beste Antwort nicht nur juristisch, sondern praktisch: Ein Leiharbeiter ist eine Fachkraft, die ihren Beruf nicht mehr unter fremden Bedingungen ausübt, sondern mit deutlich mehr Einfluss auf Einkommen, Einsatz und Lebensqualität.

Wer in der Pflege qualifiziert ist, sollte sich nicht mit einem System arrangieren, das ihn klein hält. Sie haben eine gefragte Qualifikation. Nutzen Sie sie bewusst.


Wenn Sie als Pflegefachkraft, OTA, ATA, MFA oder Fachkrankenpfleger den nächsten Schritt gehen wollen, lohnt sich ein Blick auf BREKSTAR Medical GmbH. Wenn Sie für Ihre Einrichtung kurzfristig qualifiziertes Personal brauchen, gilt das ebenso. Entscheidend ist, dass Sie nicht im alten Modell verharren, obwohl es längst bessere Optionen gibt.

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