Was du als Pflegefachkraft im Jahr 2024 wirklich auf deinem Gehaltszettel sehen kannst, hängt ganz stark davon ab, wo du im Einsatz bist. Im Schnitt liegt das Median-Gehalt in der Altenpflege bei 3.720 Euro brutto, während du in der Krankenpflege mit rund 4.153 Euro brutto rechnen kannst. Das sind aber nur die Startpunkte – denn eine ganze Reihe von Faktoren mischt bei deinem Lohn am Ende mit.
Dein Gehalt als Pflegefachkraft 2024 im Überblick
Du fragst dich jetzt sicher, was genau hinter diesen Zahlen steckt und warum dein eigenes Gehalt vielleicht ganz anders aussieht. Das Pflegefachkraft Gehalt 2024 ist eben keine starre Größe. Es ist vielmehr das Ergebnis verschiedener Einflüsse, sei es der geltende Tarifvertrag, die Region, in der du arbeitest, oder deine ganz persönliche Qualifikation. Immerhin: Neue gesetzliche Regelungen haben in den letzten Jahren für eine spürbare Aufwärtsentwicklung gesorgt, die sich direkt in deinem Geldbeutel bemerkbar macht.
Ein deutlicher Unterschied zeigt sich dabei zwischen den Pflegebereichen. Aktuelle Daten belegen, dass das Medianentgelt für Fachkräfte in der Altenpflege bei 3.720 Euro brutto im Monat liegt. Im Gegensatz dazu können Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege mit 4.153 Euro brutto monatlich planen. Dieser Abstand spiegelt oft die unterschiedlichen Anforderungen und Arbeitsbedingungen der beiden Felder wider. Wenn du tiefer in die Zahlen eintauchen willst, findest du hier die Ergebnisse zur Gehaltsentwicklung in der Pflege.
Die folgende Grafik macht den Gehaltsunterschied zwischen Alten- und Krankenpflege auf einen Blick deutlich.
Wie du siehst, ist der Verdienst in der Krankenpflege spürbar höher. Das liegt oft an den komplexeren medizinischen Aufgaben und den dort geltenden Tarifstrukturen.
Wie sieht es denn mit der Bezahlung je nach Qualifikation aus? Die folgende Tabelle gibt dir einen schnellen Überblick über die monatlichen Bruttogehälter, sortiert nach dem Ausbildungslevel.
Durchschnittliches Bruttogehalt in der Pflege nach Qualifikation
Diese Tabelle zeigt die monatlichen Median-Bruttogehälter für verschiedene Qualifikationsstufen in der Pflege, um dir einen schnellen Vergleich zu ermöglichen.
| Qualifikation | Durchschnittliches Bruttogehalt (Monat) |
|---|---|
| Helfer/in in der Krankenpflege | 3.120 € |
| Examinierte Pflegefachkraft | 3.944 € |
| Pflegefachkraft mit Spezialisierung | 4.900 € |
Diese Zahlen zeigen klar: Mehr Verantwortung und Spezialisierung zahlen sich direkt aus.
Was dein Gehalt wirklich ausmacht
Dein Grundgehalt ist aber nur ein Teil der ganzen Geschichte. Viele Arbeitgeber legen noch einiges obendrauf, um deinen finanziellen Spielraum zu erweitern. Gerade moderne Personaldienstleister wie BREKSTAR gehen hier oft noch einen Schritt weiter, um engagierte Fachkräfte wie dich zu gewinnen – und vor allem zu halten.
Denk mal an folgende Punkte, die dein Einkommen ordentlich nach oben schrauben können:
- Übertarifliche Bezahlung: Wenn ein Arbeitgeber bereit ist, mehr als den Standardtarif zu zahlen, ist das ein klares Zeichen der Wertschätzung für deine Arbeit.
- Attraktive Zuschläge: Steuerfreie Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienste machen am Monatsende einen riesigen Unterschied auf deinem Konto.
- Zusätzliche Benefits: Ein Firmenwagen mit Tankkarte, den du auch privat nutzen darfst, oder Zuschüsse zur Kinderbetreuung sind unheimlich wertvolle Vorteile, die deine monatlichen Ausgaben spürbar senken.
Ein wertschätzender Arbeitgeber erkennt an, dass exzellente Pflege mehr als nur ein Job ist. Er schafft Rahmenbedingungen, in denen du dich nicht nur finanziell, sondern auch persönlich weiterentwickeln kannst.
Wie dein Wohnort dein Pflege-Gehalt beeinflusst
Hast du gewusst, dass dein Wohnort einer der größten Hebel für dein Pflegefachkraft Gehalt 2024 sein kann? Es ist ein offenes Geheimnis: Die Lebenshaltungskosten in Deutschland sind extrem unterschiedlich – und die Gehälter in der Pflege sind es ebenfalls. Oft klafft zwischen den Bundesländern eine Lücke von mehreren Hundert Euro brutto im Monat, und das für exakt die gleiche Arbeit.
Dieses bekannte Ost-West- und Süd-Nord-Gefälle hat handfeste wirtschaftliche Gründe. Regionen mit einer starken Wirtschaft, höherer Kaufkraft und einem allgemein höheren Preisniveau zahlen in der Regel auch bessere Löhne. Schließlich müssen sie qualifizierte Fachkräfte wie dich anziehen und langfristig halten.
Wo das Gehalt am höchsten ist
Ganz klassisch führen die südlichen und westlichen Bundesländer die Gehaltsrankings an. In Bundesländern wie Baden-Württemberg, Bayern und Hessen kannst du im Schnitt mit den höchsten Gehältern rechnen. Auch Stadtstaaten wie Hamburg mischen hier kräftig mit. Hier ist ein monatliches Bruttogehalt von über 4.000 Euro für eine examinierte Pflegefachkraft keine Seltenheit.
Ganz anders sieht es oft in den östlichen Bundesländern wie Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Mecklenburg-Vorpommern aus. Hier pendelt sich der Durchschnitt eher im Bereich von 3.400 bis 3.600 Euro brutto ein. Das ist ein spürbarer Unterschied, der sich übers Jahr zu einer stattlichen Summe addiert.
Dein potenzielles Gehalt ist stark an die wirtschaftliche Situation deiner Region gekoppelt. Ein Umzug in ein anderes Bundesland kann sich daher finanziell deutlich lohnen, sollte aber immer gegen die dortigen Lebenshaltungskosten abgewogen werden.
Flexibilität als Schlüssel zu einem höheren Einkommen
Aber was, wenn du nicht umziehen willst, aber trotzdem von den regionalen Gehaltsunterschieden profitieren möchtest? Genau an dieser Stelle kommen flexible Arbeitsmodelle ins Spiel. Als Pflegefachkraft bei einem Personaldienstleister wie Brekstar Medical bist du nicht an einen einzigen Ort gefesselt. Du bekommst die Möglichkeit, deutschlandweit in verschiedenen Einsätzen zu arbeiten und so von den Top-Gehältern in zahlungskräftigen Regionen zu profitieren – ganz ohne deinen Lebensmittelpunkt dauerhaft verlegen zu müssen.
Diese Flexibilität eröffnet dir völlig neue finanzielle Perspektiven. So kannst du gezielt dort arbeiten, wo deine Expertise am besten bezahlt wird. Arbeitgeber wie Brekstar Medical übernehmen dabei oft die kompletten Übernachtungskosten und stellen sogar einen Firmenwagen zur Verfügung, damit du die Vorteile der höheren Gehälter voll ausschöpfen kannst. Falls du dich fragst, welche Zeitarbeitsfirmen in deiner Nähe solche Modelle anbieten, lohnt sich eine gezielte Recherche.
Die wichtigsten Treiber für die regionalen Gehaltsunterschiede sind:
- Die Wirtschafts- und Kaufkraft der Region.
- Die Anzahl und Art der Träger (öffentlich, privat, kirchlich).
- Angebot und Nachfrage nach Pflegefachkräften vor Ort.
- Die Lebenshaltungskosten, allen voran Mieten und Dienstleistungspreise.
Ein Blick über den Tellerrand deines eigenen Bundeslandes kann sich also richtig auszahlen. Vergleiche die Gehälter und überlege dir, welches Arbeitsmodell am besten zu deinen finanziellen Zielen und deiner Lebenssituation passt.
TVöD und AVR – Was Tarifverträge für dein Gehalt bedeuten
Wenn es um dein Pflegefachkraft Gehalt 2024 geht, sind Tarifverträge so etwas wie das Fundament, auf dem alles aufbaut. Sie sorgen für klare, faire und vor allem verlässliche Gehaltsstrukturen. Die zwei großen Player in der deutschen Pflegelandschaft sind der TVöD-P (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Pflege) und die AVR (Arbeitsvertragsrichtlinien) der kirchlichen Träger.
Der TVöD-P ist der Standard für alle kommunalen Krankenhäuser und Pflegeheime. Er sortiert dich anhand deiner Qualifikation und deiner konkreten Aufgaben in sogenannte Entgeltgruppen (z. B. P7 für examinierte Fachkräfte). Innerhalb dieser Gruppen gibt es dann noch Erfahrungsstufen – je länger du dabei bist, desto höher kletterst du und desto mehr verdienst du.
Bei den kirchlichen Trägern kommen die AVR ins Spiel. Sie lehnen sich stark am TVöD an, haben aber hier und da ihre eigenen Feinheiten. Die grundlegende Idee mit Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen ist aber fast identisch, was die Gehälter gut vergleichbar macht.
Entgeltgruppen und Stufen: So funktioniert das System
Stell dir die Entgeltgruppen einfach wie Regalfächer vor, die nach Verantwortung und Ausbildung sortiert sind. Als frisch examinierte Pflegefachkraft startest du in der Regel in der Gruppe P7. Hast du Weiterbildungen, zum Beispiel für die Intensivpflege, oder übernimmst du als Praxisanleitung mehr Verantwortung, kannst du in höhere Gruppen wie P8 oder P9 aufsteigen.
Die Erfahrungsstufen belohnen dann deine Berufserfahrung. Du beginnst in Stufe 1 oder 2 und rückst mit den Jahren automatisch weiter auf. Das bedeutet regelmäßige, planbare Gehaltssprünge. Ein großer Vorteil: Wechselst du den Job, aber bleibst im selben Tarifsystem, nimmst du deine gesammelte Erfahrung in der Regel mit und fängst nicht wieder bei null an.
Der Arbeitgeber bestimmt, welcher Tarifvertrag für dich gilt. Schau dir bei der Jobsuche also immer genau an, wie du eingruppiert wirst und wie schnell du in den Stufen aufsteigst – das entscheidet über dein Gehalt auf lange Sicht.
Ein Gehaltsplus, das sich sehen lässt
Tarifverträge sichern nicht nur ein faires Grundgehalt, sondern auch regelmäßige Erhöhungen. Und gerade 2024 gab es für Pflegekräfte einen ordentlichen Sprung nach oben, der deutlich über dem lag, was in den letzten Jahren üblich war.
Mit einem Anstieg von durchschnittlich 8,8 Prozent hat sich richtig was getan. Zum Vergleich: In den Jahren davor waren es oft nur um die 2 Prozent. Konkret bedeutete das zum Beispiel für Pflegefachkräfte in der Entgeltgruppe P7 bei einem kirchlichen Träger ein Durchschnittsgehalt von 4.149 Euro brutto pro Monat. Mehr Details zu diesen Entwicklungen findest du in der aktuellen Pressemitteilung zur Vergütungssteigerung.
Gibt es Wege zu einer besseren Vergütung?
So gut Tarifverträge auch sind – sie bilden oft nur die Basis. Es gibt Modelle, die weit darüber hinausgehen. Arbeitgeber wie Brekstar Medical bieten häufig eine übertarifliche Bezahlung und packen noch attraktive Benefits obendrauf, die du im TVöD oder der AVR so nicht findest.
Das ist besonders interessant, wenn du dein Gehalt aktiv in die Hand nehmen und nicht auf die festen Stufenaufstiege warten möchtest. Wenn du neugierig bist, welche Möglichkeiten sich hier bieten, findest du hier wichtige Informationen zur Leiharbeit in der Pflege.
Am Ende ist es eine ganz persönliche Entscheidung: Legst du mehr Wert auf die Sicherheit und Planbarkeit eines Tarifvertrags? Oder reizen dich die finanzielle Flexibilität und die vielen Extras, die ein spezialisierter Personaldienstleister bieten kann?
Wie du dein Einkommen mit Zuschlägen auf die Spitze treibst
Dein Pflegefachkraft Gehalt 2024 ist viel mehr als nur die nackte Zahl auf dem Gehaltszettel. Die wahren Schätze, die dein monatliches Netto spürbar nach oben schrauben, sind die ganzen Zuschläge und Zusatzleistungen. Genau hier liegt der Hebel, um das Maximum aus deiner harten Arbeit rauszuholen.
Gerade im Schichtdienst spielst du deine Trümpfe voll aus. Einsätze in der Nacht, an Sonntagen oder Feiertagen werden nämlich nicht einfach nur extra vergütet – diese Zuschläge sind oft komplett steuer- und sozialversicherungsfrei. Das heißt: Was du extra reinkriegst, landet auch wirklich 1:1 auf deinem Konto. Brutto für netto.
Zuschläge sind dein bester Gehalts-Booster
Wie hoch die Zuschläge ausfallen, ist meistens im Tarif- oder Arbeitsvertrag geregelt. Üblich sind Sätze, die dein Gehalt für diese speziellen Arbeitszeiten ordentlich aufwerten.
- Nachtzuschlag: Für die Arbeit zwischen 23 und 6 Uhr sind 25 % Zuschlag üblich und steuerfrei.
- Sonntagszuschlag: Für deine Dienste am Sonntag kannst du mit bis zu 50 % steuerfreiem Zuschlag rechnen.
- Feiertagszuschlag: An gesetzlichen Feiertagen sind sogar bis zu 125 % steuerfrei drin, an besonderen Tagen wie Weihnachten oder dem 1. Mai sogar 150 %.
Diese steuerfreien Boni machen am Monatsende einen Riesenunterschied und sind eine direkte Belohnung für deine Flexibilität. Es lohnt sich also, bei jedem Jobangebot ganz genau hinzuschauen, wie die Zuschläge gehandhabt werden.
Mehr als nur Geld: Benefits, die sich richtig lohnen
Ein Top-Arbeitgeber weiß, dass echte Wertschätzung über das Gehalt hinausgeht. Attraktive Zusatzleistungen, auch Benefits genannt, sind nicht nur nette Extras. Sie sind handfeste finanzielle Vorteile, die deine Lebenshaltungskosten senken und dich im Job zufriedener machen.
Moderne Arbeitgeber wie Brekstar Medical haben längst verstanden, dass das Gesamtpaket den Unterschied macht. Hier wird in dich und deine Lebensqualität investiert.
Dein Grundgehalt ist die Basis. Aber erst die Mischung aus hohen, steuerfreien Zuschlägen und wertvollen Benefits macht daraus ein wirklich starkes Paket. Es ist das Zeichen dafür, dass dein Arbeitgeber deine Leistung wirklich anerkennt.
Einige der wertvollsten Benefits, auf die du ein Auge haben solltest:
- Firmenwagen mit Privatnutzung: Ein Dienstwagen mit Tankkarte, den du auch privat fahren kannst, spart dir locker tausende Euro im Jahr für Anschaffung, Wartung und Sprit.
- Betriebliche Altersvorsorge: Wenn der Arbeitgeber in deine Rente einzahlt, ist das ein cleverer Weg, um für später vorzusorgen, ohne dein aktuelles Netto stark zu belasten.
- Gesundheitsförderung: Zuschüsse fürs Fitnessstudio oder Wellness-Angebote helfen dir dabei, fit und gesund zu bleiben.
- Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten: Gerade für Eltern ist ein Zuschuss zu den Kita-Gebühren eine riesige finanzielle Entlastung.
Solche Leistungen sind oft mehr wert als eine reine Gehaltserhöhung, weil sie dir an anderer Stelle direkt Kosten sparen. Sie zeigen, dass ein Arbeitgeber dich als ganzen Menschen sieht und nicht nur als Arbeitskraft. Wenn du tiefer in das Thema eintauchen willst, erklärt unser Artikel zum Gehalt in der Zeitarbeit für die Pflege im Detail, wie solche Modelle dein Einkommen maximieren können.
So gestaltest du aktiv deine Gehaltsentwicklung
Dein Gehalt als Pflegefachkraft 2024 ist keine Einbahnstraße. Du hast da deutlich mehr Einfluss, als du vielleicht denkst. Mit der richtigen Strategie, dem passenden Timing und überzeugenden Argumenten kannst du deine berufliche und finanzielle Entwicklung selbst in die Hand nehmen. Es geht darum, deinen eigenen Marktwert zu kennen und selbstbewusst dafür einzustehen.
Der Schlüssel zu einem besseren Gehalt liegt oft in deiner Spezialisierung und deiner Bereitschaft, immer weiter dazuzulernen. Klar, Berufserfahrung allein ist schon ein starkes Pfund. Aber in Kombination mit gezielten Weiterbildungen wirst du für Arbeitgeber erst recht unbezahlbar.
Baue deinen Marktwert gezielt aus
Jede Qualifikation, die du dir aneignest, ist ein weiteres starkes Argument für eine bessere Bezahlung. Spezialisierungen in gefragten Bereichen wie der Intensivpflege, der Anästhesie oder als Praxisanleitung machen dich zu einer begehrten Fachkraft, um die sich Kliniken und Einrichtungen reißen.
Diese Zusatzqualifikationen heben dich nicht nur von anderen Bewerbern ab, sondern verschaffen dir auch den Zugang zu anspruchsvolleren und damit besser bezahlten Positionen. Moderne Arbeitgeber wie Brekstar Medical wissen das und fördern diese Entwicklung aktiv. Schließlich sind hoch qualifizierte Mitarbeiter das Fundament für eine exzellente Pflege. Dort geht berufliche Förderung deshalb immer Hand in Hand mit einer spürbar positiven Gehaltsentwicklung. Mehr über deine Möglichkeiten erfährst du auch in unserem Artikel zur Weiterbildung für Krankenschwestern.
Dein Wissen ist dein Kapital. Jede Weiterbildung erhöht nicht nur deine Kompetenz, sondern stärkt auch deine Verhandlungsposition. Sie zeigt, dass du bereit bist, in deine Zukunft zu investieren – und das sollte auch dein Arbeitgeber tun.
Der richtige Zeitpunkt für deine Gehaltsverhandlung
Ein Gehaltsgespräch will gut vorbereitet sein. Wähle am besten einen Zeitpunkt, an dem du kürzlich handfeste Erfolge vorweisen konntest. Hast du ein anspruchsvolles Projekt gemeistert, super Feedback von Patienten oder Kollegen bekommen oder eine neue Verantwortung übernommen? Perfekt, das ist deine Chance.
Die langfristige Entwicklung der Gehälter in der Pflege zeigt übrigens einen klar positiven Trend. Vollzeitbeschäftigte Pflegefachkräfte in der Altenpflege verdienten 2024 im Schnitt 4.228 Euro brutto im Monat – das sind 1.612 Euro mehr als noch vor zehn Jahren. Allein zwischen 2023 und 2024 gab es für Fachkräfte in der Gesundheits- und Krankenpflege einen kräftigen Zuwachs von 6,7 Prozent. Wenn du tiefer in das Thema eintauchen willst, findest du in diesem Spiegel-Artikel spannende Einblicke zur Gehaltsentwicklung in Gesundheitsberufen.
Bereite deine Argumente also gut vor und formuliere deine Gehaltsvorstellung klar und selbstbewusst. Deine Strategie sollte auf diesen drei Säulen stehen:
- Leistung dokumentieren: Sammle konkrete Beispiele für deine Erfolge und was du zum Erfolg der Abteilung oder Einrichtung beigetragen hast.
- Marktwert checken: Informiere dich, was für deine Position, Region und Qualifikation aktuell gezahlt wird.
- Selbstbewusst auftreten: Präsentiere deine Forderung ruhig, sachlich und gut begründet.
Mit diesen Werkzeugen in der Hand bist du bestens gerüstet, um dir die Vergütung zu sichern, die deiner Leistung und deinem Engagement auch wirklich gerecht wird.
Häufig gestellte Fragen zum Gehalt als Pflegefachkraft
Wenn es ums Pflegefachkraft Gehalt 2024 geht, schwirren einem schnell viele Fragen durch den Kopf. Das ist völlig normal.
Wir haben die häufigsten Fragen für dich gesammelt und liefern dir hier kompakte, klare Antworten. So bist du bestens für deine Karriereplanung gewappnet und weißt, worauf es ankommt.
Was bleibt von meinem Brutto-Gehalt als Pflegefachkraft netto übrig?
Die wohl wichtigste Frage für den Geldbeutel. Was am Ende wirklich auf deinem Konto landet, hängt stark von persönlichen Dingen ab: deiner Steuerklasse, der Kirchensteuer oder dem Bundesland, in dem du arbeitest.
Als grobe Hausnummer kannst du aber mit Folgendem rechnen: Bei einem Brutto-Gehalt von 4.000 Euro bleiben dir als Single in Steuerklasse I ungefähr 2.500 bis 2.650 Euro netto. Um es ganz genau zu wissen, sind Online-Gehaltsrechner super hilfreich.
Kleiner Tipp am Rande: Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit sind oft steuerfrei und landen quasi brutto für netto bei dir. Das kann dein Einkommen spürbar aufbessern! Wie genau das mit der Schichtplanung zusammenhängt, haben wir in unserem Beitrag zum Arbeitsrecht und Dienstplan in der Pflege aufgedröselt.
Welche Weiterbildung bringt die größte Gehaltserhöhung?
Ganz klar: Spezialisierungen, die mit viel Verantwortung und gefragtem Fachwissen einhergehen, zahlen sich am meisten aus. Wenn du dich in einer Nische weiterbildest, in der es brennt, steigt dein Gehaltspotenzial enorm.
Besonders lohnenswert sind diese Fachweiterbildungen:
- Intensiv- und Anästhesiepflege: Hier wirst du zum Experten für die kritischsten Fälle, was Arbeitgeber extrem gut honorieren.
- Onkologische Fachkraft: Die Betreuung von Krebspatienten erfordert tiefes Wissen und viel Empathie – das wird entsprechend vergütet.
- Stationsleitung oder Pflegedienstleitung: Sobald du Führungsverantwortung übernimmst und ein Team leitest, springst du automatisch in eine höhere Gehaltsklasse.
Eine Weiterbildung ist viel mehr als nur ein schickes Zertifikat an der Wand. Sie ist dein stärkstes Argument in jeder Gehaltsverhandlung und öffnet Türen zu Positionen, die dir sonst verschlossen geblieben wären.
Auch ein Studium, zum Beispiel im Pflegemanagement, katapultiert dich schnell in Führungspositionen und hebt dein Gehalt auf ein völlig neues Level. Da Brekstar Medical keine Ausbildungsplätze anbietet, ist dies der perfekte Weg für bereits ausgebildete Fachkräfte, sich weiterzuentwickeln.
Wie viel mehr verdiene ich durch Zeitarbeit in der Pflege?
Finanziell kann Zeitarbeit extrem attraktiv sein. Die Stundenlöhne liegen oft deutlich über dem, was in den gängigen Tarifen üblich ist. Personaldienstleister, die sich wie Brekstar Medical auf die Pflege spezialisiert haben, zahlen häufig übertariflich und packen noch hohe Flexibilität und tolle Zusatzleistungen obendrauf.
Warum ist das so? Ganz einfach: Kliniken und Pflegeheime sind bereit, für kurzfristig verfügbares und top qualifiziertes Personal mehr Geld auf den Tisch zu legen. So können sie Personalengpässe schnell und unkompliziert überbrücken.
Für viele Pflegekräfte ist das eine Win-win-Situation. Sie verdienen mehr Geld, lernen verschiedene Arbeitsumfelder kennen und erweitern ganz nebenbei ihren Horizont. Besser geht's kaum.
Spielt Berufserfahrung bei außertariflicher Bezahlung eine Rolle?
Und wie sie das tut! Außerhalb starrer Tarifverträge ist deine Berufserfahrung das schlagkräftigste Argument überhaupt. Jeder Arbeitgeber liebt erfahrene Fachkräfte, die kaum Einarbeitung brauchen, komplexe Situationen mit links meistern und ihr Wissen an die Jüngeren weitergeben.
Bei außertariflichen Verträgen hast du den größten Verhandlungsspielraum. Hier kannst du deine gesammelte Expertise voll ausspielen und ein Gehalt aushandeln, das deinem tatsächlichen Marktwert entspricht.
Je mehr Praxis und Fachwissen du im Gepäck hast, desto stärker ist deine Position. Arbeitgeber wie Brekstar Medical wissen genau, dass eine erfahrene Kraft Stabilität und Qualität ins Team bringt – und das ist ihnen ein höheres Gehalt absolut wert.
Bist du bereit, deine Karriere auf das nächste Level zu heben und die Anerkennung zu bekommen, die du verdienst? Bei Brekstar Medical findest du nicht nur ein überdurchschnittliches Gehalt, sondern auch ein Arbeitsumfeld, das deine Entwicklung fördert und dir maximale Flexibilität bietet. Entdecke jetzt deine neuen Karrieremöglichkeiten bei Brekstar Medical.











