Du kommst nach der Spätschicht nach Hause, hast wieder länger gearbeitet als geplant und fragst dich, warum Verantwortung, Stress und zusätzliche Dienste nicht besser bezahlt werden. Gleichzeitig fehlt dir die Wertschätzung, während der Dienstplan kaum Raum für Familie, Erholung oder ein planbares Leben lässt. Genau an diesem Punkt suchen viele examinierte Pflegefachkräfte nach einer Alternative und stoßen auf das Thema Leiharbeit als Krankenschwester.
Die Kritik an Zeitarbeit ist laut. Die Arbeitsbedingungen bei einem seriösen Personaldienstleister können im Alltag trotzdem deutlich besser sein als in einer klassischen Stammbelegschaft. Du bekommst mehr Einfluss auf deine Einsätze, verhandelst deine Rahmenbedingungen neu und bleibst sozial abgesichert. Entscheidend ist nicht, ob du in die Leiharbeit gehst, sondern bei wem du unterschreibst und was tatsächlich im Vertrag steht.
Inhaltsverzeichnis
- Warum immer mehr Pflegekräfte die Leiharbeit wählen
- Rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Absicherung
- Gehalt und Benefits in der Pflege Zeitarbeit
- Einsatzgebiete und der wahre Marktanteil der Leiharbeit
- So erkennst du eine seriöse Zeitarbeitsfirma
- Dein Weg zu besseren Arbeitsbedingungen
Warum immer mehr Pflegekräfte die Leiharbeit wählen
Der Frust beginnt oft nicht mit einem einzelnen schlechten Dienst. Er entsteht schleichend. Eine Kollegin fällt aus, du übernimmst kurzfristig ihren Dienst, danach fehlt dir die Erholung. Im nächsten Monat kommen weitere Überstunden hinzu, doch dein Gehalt verändert sich kaum. Gleichzeitig sollst du zuverlässig, freundlich und konzentriert bleiben, obwohl die Belastung längst über dem liegt, was dauerhaft tragbar ist.
Leiharbeit ist kein beruflicher Rückschritt
Viele Pflegekräfte betrachten Leiharbeit zunächst als Notlösung. Diese Sicht ist überholt. Für dich kann Arbeitnehmerüberlassung ein strategischer Schritt sein, wenn du deine Arbeitszeit besser steuern, verschiedene Einrichtungen kennenlernen oder dein Einkommen neu verhandeln willst.
Du bleibst bei der Zeitarbeitsfirma angestellt und wirst in Kliniken, Pflegeeinrichtungen oder ambulanten Diensten eingesetzt. Dadurch wechselst du den Einsatzort, nicht automatisch deine berufliche Sicherheit. Ein seriöser Arbeitgeber organisiert die Einsätze, klärt die Konditionen und bleibt dein Ansprechpartner.
Meine klare Empfehlung: Kündige nicht impulsiv. Vergleiche zuerst deinen aktuellen Vertrag, deine tatsächliche Arbeitszeit und das Gesamtpaket eines neuen Arbeitgebers.
Die Vorteile werden besonders sichtbar, wenn dein derzeitiger Arbeitsplatz regelmäßig kurzfristige Dienstplanänderungen verlangt. Bei einem spezialisierten Anbieter kannst du vorab besprechen, in welchen Bereichen du arbeiten möchtest, welche Entfernung für dich akzeptabel ist und welche Dienste du übernehmen willst. Informationen zu den allgemeinen Vor- und Nachteilen der Zeitarbeit helfen dir, deine Entscheidung strukturiert vorzubereiten.
Mehr Freiheit braucht klare Absprachen
Leiharbeit bedeutet nicht, dass du jeden beliebigen Dienst an jedem beliebigen Ort annehmen musst. Genau das solltest du im Gespräch klären. Frage nach der Einsatzplanung, der Vergütung von Nacht- und Wochenenddiensten, möglichen Fahrtwegen und dem Umgang mit kurzfristigen Änderungen.
Bei BREKSTAR bekommst du als Pflegefachkraft ein Gehalt von 5.000 bis 7.000 Euro, einen Firmenwagen mit Tankkarte, einen unbefristeten Vertrag, eine persönliche Betreuung und eine 24/7-Erreichbarkeit. Diese Punkte sind keine Nebensache. Sie entscheiden darüber, ob sich Flexibilität wie Freiheit oder wie zusätzlicher Druck anfühlt.
Rechtliche Rahmenbedingungen und soziale Absicherung
Der größte Irrtum lautet: „In der Leiharbeit bin ich unsicher beschäftigt.“ Das trifft auf einen seriös gestalteten Arbeitsvertrag nicht zu. Du bist bei der Zeitarbeitsfirma angestellt, nicht bei der Einrichtung, in der du deinen Dienst leistest. Die Einrichtung nutzt deine Arbeitsleistung, dein Arbeitgeber bleibt der Personaldienstleister.
Ein unbefristeter Arbeitsvertrag schafft dabei die wichtigste Grundlage. Du erhältst dein Gehalt von deinem Arbeitgeber und bist grundsätzlich sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Dazu gehören die gesetzliche Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung. Auch bezahlter Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall gehören zu den Themen, die du im Arbeitsvertrag und in den geltenden Regelungen prüfen solltest.
Was du vor der Unterschrift kontrollierst
Lies nicht nur die Gehaltszeile. Prüfe, wer dein Arbeitgeber ist, wie Einsätze vereinbart werden, welche Zuschläge gelten und ob Fahrt-, Übernachtungs- oder sonstige Kosten geregelt sind. Lass dir außerdem erklären, was passiert, wenn zwischen zwei Einsätzen kurzfristig kein passender Dienst verfügbar ist.
Der Gleichstellungsgrundsatz im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist ein wichtiger rechtlicher Bezugspunkt. Er betrifft die wesentlichen Arbeitsbedingungen und das Arbeitsentgelt vergleichbarer Beschäftigter im Einsatzbetrieb. Tarifliche Regelungen können die konkrete Vergütung beeinflussen. Deshalb zählt nicht die Werbeaussage, sondern die transparente Abrechnung.
Auch beim Kündigungsschutz solltest du genau hinsehen. Ein unbefristeter Vertrag bedeutet nicht, dass eine Kündigung unmöglich ist. Er bedeutet aber, dass dein Arbeitsverhältnis nicht automatisch an das Ende eines einzelnen Einsatzes gekoppelt ist. Informationen dazu, wie Arbeitnehmerüberlassung funktioniert, geben dir eine gute Grundlage für das Bewerbungsgespräch.
Mindestlohn ist nur die Untergrenze
Seit dem 1. Juli 2026 gilt bundesweit ein gestaffelter Pflegemindestlohn. Für examinierte Pflegefachkräfte beträgt er 21,03 Euro pro Stunde, für qualifizierte Pflegehilfskräfte mit mindestens einjähriger Ausbildung 17,80 Euro und für Pflegehilfskräfte ohne Ausbildung 16,52 Euro. Die Angaben sind in der Übersicht zum Pflegemindestlohn zusammengefasst.
Für dich als examinierte Krankenschwester ist dieser Betrag eine gesetzliche beziehungsweise verbindliche Untergrenze, aber kein überzeugendes Endziel. Entscheidend ist das Gesamtpaket aus Grundgehalt, Zuschlägen, Dienstwagen, Fahrtkosten, Übernachtungen, Urlaub und Planbarkeit.
Vor dem Wechsel solltest du dir folgende Fragen schriftlich beantworten lassen:
- Arbeitsvertrag: Ist dein Vertrag unbefristet und wer ist dein tatsächlicher Arbeitgeber?
- Einsatzplanung: Wie viel Mitspracherecht hast du bei Ort, Fachbereich und Dienstzeiten?
- Abrechnung: Werden Zuschläge und zusätzliche Leistungen klar ausgewiesen?
- Ausfallzeiten: Was passiert, wenn ein Einsatz endet oder kurzfristig entfällt?
- Ansprechpartner: Erreichst du eine feste Person auch außerhalb üblicher Bürozeiten?
Gehalt und Benefits in der Pflege Zeitarbeit
Für viele Pflegefachkräfte ist die Vergütung der Hauptgrund für einen Wechsel. Das ist nachvollziehbar. Mehr Verantwortung, Schichtarbeit und fachliche Erfahrung sollten sich in deinem Einkommen widerspiegeln. Trotzdem solltest du nicht nur die höchste Zahl aus einem Gespräch vergleichen, sondern die gesamte Vergütung bewerten.
Eine aktuelle Übersicht nennt für examinierte Pflegefachkräfte in der Zeitarbeit im Jahr 2026 typische Bruttomonatsgehälter von etwa 3.800 bis 5.000 Euro, abhängig von Qualifikation und Region. Spezialisierte Pflegekräfte können dabei bis zu 6.500 Euro erreichen. Diese Angaben findest du in der Übersicht zu Gehältern in der Pflegezeitarbeit.
BREKSTAR nennt für Pflegefachkräfte ein Gehalt von 5.000 bis 7.000 Euro. Zusätzlich gehören ein Firmenwagen mit Tankkarte zur Privatnutzung, die Übernahme von Übernachtungskosten, Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten und eine individuelle Dienstplan-Mitgestaltung zum beschriebenen Angebot. Ob diese Leistungen in deinem konkreten Fall vollständig greifen, musst du dir vor Vertragsabschluss verbindlich erklären lassen.
Vergleiche das Gesamtpaket, nicht nur den Stundenlohn
Eine Stammbelegschaft kann dir einen festen Arbeitsort und ein vertrautes Team bieten. Das ist wertvoll, wenn du kurze Wege und eine konstante Umgebung bevorzugst. In der Zeitarbeit können dagegen wechselnde Einsätze, Zuschläge und zusätzliche Sachleistungen einen größeren finanziellen Spielraum schaffen.
| Kriterium | Typische Stammbelegschaft | BREKSTAR Zeitarbeit |
|---|---|---|
| Vertragsform | Häufig unbefristete Direktanstellung bei einer Einrichtung | Unbefristeter Arbeitsvertrag beim Personaldienstleister |
| Einsatzort | In der Regel ein fester Arbeitgeber | Einsätze in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten |
| Gehalt | Abhängig von Arbeitgeber, Tarifbindung und Zulagen | 5.000 bis 7.000 Euro laut Anbieterangabe |
| Mobilität | Fahrt meist mit eigenem Verkehrsmittel | Firmenwagen mit Tankkarte |
| Dienstplanung | Vorgaben der Einrichtung | Individuelle Mitgestaltung der Einsätze |
| Betreuung | Stations- oder Pflegedienstleitung | Persönlicher Ansprechpartner und 24/7-Erreichbarkeit |
| Zusatzleistungen | Je nach Arbeitgeber unterschiedlich | Übernachtungskosten und Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten nach Vereinbarung |
Der Firmenwagen ist nur dann ein Vorteil, wenn du ihn verstehst
Ein Dienstwagen kann deine private Mobilität erleichtern, besonders wenn Einsätze an unterschiedlichen Orten stattfinden. Kläre deshalb, ob die private Nutzung erlaubt ist, wer Tankkosten übernimmt, wie die Fahrzeugübergabe geregelt ist und welche steuerlichen Folgen für dich entstehen.
Auch Übernachtungskosten dürfen nicht als vages Versprechen stehen bleiben. Frage nach der Abrechnung, der Buchung und den Grenzen. Wenn du Familie hast, gehört die Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten ebenfalls auf deine Prüfliste.
Verhandle das Paket: Lass dir Gehalt, Wagen, Tankkarte, Übernachtungen, Kinderbetreuung und Dienstplan schriftlich bestätigen. Ein freundliches Gespräch ersetzt keinen klaren Vertrag.
Wenn du deinen aktuellen Job vergleichst, rechne nicht nur dein Monatsbrutto gegenüber. Bewerte auch unbezahlte Zusatzwege, kurzfristige Einsprünge, verlorene Freizeit und die Kosten für dein eigenes Fahrzeug. Ein höheres Gesamtpaket kann sich vor allem dann lohnen, wenn dein Arbeitgeber die organisatorische Last der wechselnden Einsätze übernimmt. Weitere Orientierung bietet der Beitrag zum Gehalt in der Pflegezeitarbeit.
Einsatzgebiete und der wahre Marktanteil der Leiharbeit
Als Leiharbeitnehmerin kannst du in unterschiedlichen Versorgungsbereichen eingesetzt werden. Dazu gehören große Kliniken, Pflegeheime, Senioreneinrichtungen, Wohnheime und ambulante Dienste. Welche Bereiche zu dir passen, hängt von deiner Qualifikation, deiner Berufserfahrung und deinen persönlichen Grenzen ab.
Ein Wechsel zwischen Einsatzorten kann dein fachliches Profil schärfen. Du lernst unterschiedliche Abläufe, Dokumentationssysteme, Teamstrukturen und Führungskulturen kennen. Das ist besonders hilfreich, wenn du herausfinden willst, ob du langfristig in einer Klinik, einer spezialisierten Einrichtung oder im ambulanten Dienst arbeiten möchtest.
Die öffentliche Debatte verzerrt die Größenordnung
Die Leiharbeit wird politisch und medial stark diskutiert. Ihr tatsächlicher Anteil an der Pflegebeschäftigung ist jedoch kleiner, als die Lautstärke der Debatte vermuten lässt. Im März 2024 waren in Deutschland rund 1,72 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Pflegeberufen tätig. Darunter waren etwa 1,19 Millionen Pflegefachkräfte und 532.000 Pflegehilfskräfte. Gleichzeitig arbeiteten rund 39.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer in Pflegeberufen, etwa 2,3 Prozent der gesamten Pflegebeschäftigung. Die Zahlen stammen aus der Zusammenfassung der Bundesagentur für Arbeit in einer Bundestagsdrucksache.
Diese Größenordnung führt zu einem wichtigen Schluss: Leiharbeit ist kein Ersatz für die gesamte Stammbelegschaft. Sie ist eine kleine, aber funktionale Reserve. Gerade weil Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen nicht jede freie Stelle dauerhaft besetzen können, brauchen sie kurzfristig verfügbare Fachkräfte.
Eine DKI-Umfrage aus November 2022 zeigt, dass 65 Prozent der Krankenhäuser Leiharbeitskräfte im Pflegedienst einsetzten. Von den Häusern mit Leiharbeit gaben 93 Prozent an, dass sie die Patientenversorgung ohne diese Kräfte nicht oder nur mit größeren Einschränkungen hätten sicherstellen können. Diese Angaben sind im Bericht zur Leiharbeit in der Pflege dokumentiert.
Deine Erfahrung hat einen konkreten Marktwert
Für dich bedeutet das: Einrichtungen brauchen deine Qualifikation besonders dann, wenn Ausfälle, schwankende Auslastung oder schwer besetzbare Dienste auftreten. Du bist nicht bloß eine zusätzliche Person im Dienstplan. Du bringst Erfahrung in Situationen ein, in denen der Arbeitgeber schnell handlungsfähig sein muss.
Gleichzeitig solltest du regionale Unterschiede berücksichtigen. Frühere Auswertungen zeigten in Berlin und Bremen bereits einen Leiharbeitsanteil von rund 5 Prozent in der Pflege, deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Belastbare Aussagen zur Versorgungsqualität im Krankenhaus im Zusammenhang mit Personalausstattung und Leiharbeit sind laut IQTIG derzeit nicht möglich, weil die Datengrundlage dafür nicht ausreicht. Die regionale Einordnung wird in der Berichterstattung zu Leiharbeit in der Pflege ausführlicher aufgegriffen.
Prüfe vor deiner Bewerbung deshalb nicht nur das Gehalt. Frage, welche Einrichtungen in deiner Region tatsächlich mit dem Anbieter arbeiten und ob die verfügbaren Einsätze zu deiner Fachrichtung passen. Eine gute Übersicht über mögliche Tätigkeitsfelder findest du bei Arbeitsplätzen für Krankenschwestern.
So erkennst du eine seriöse Zeitarbeitsfirma
Nicht jeder Anbieter arbeitet gleich transparent. Du erkennst Qualität nicht an einem Hochglanzauftritt, sondern an konkreten Antworten. Ein seriöser Arbeitgeber spricht offen über Vertrag, Einsatzplanung, Vergütung und Kosten. Er weicht deinen Fragen nicht aus und drängt dich nicht zur schnellen Unterschrift.
Prüfe diese fünf Punkte
1. Transparenter Vertrag
Du solltest schriftlich erkennen können, wie hoch dein Grundgehalt ist, welche Zuschläge gelten und wie Arbeitszeit, Urlaub sowie Fahrt- und Übernachtungskosten behandelt werden. Unklare Formulierungen zu Abzügen oder wechselnden Vergütungsmodellen sind ein Warnsignal.
2. Faire Vergütung
Vergleiche nicht nur eine Werbeziffer. Frage, ob das genannte Gehalt brutto oder netto gemeint ist, ob Zuschläge bereits eingerechnet sind und ob der Betrag an bestimmte Einsatzbedingungen geknüpft ist. Eine seriöse Firma erklärt dir die Abrechnung anhand eines konkreten Beispiels.
3. Persönlicher Ansprechpartner
Du brauchst eine feste Person, die deine Situation kennt. Bei BREKSTAR gehören persönliche Ansprechpartner und eine 24/7-Erreichbarkeit zum beschriebenen Modell. Das ist besonders wichtig, wenn sich ein Dienst kurzfristig verändert oder du außerhalb üblicher Bürozeiten Unterstützung brauchst.
4. Gute Bewertungen
Bewertungen können Hinweise auf Kommunikation, Pünktlichkeit der Abrechnung und den Umgang mit Pflegekräften geben. Sie ersetzen kein Gespräch, helfen dir aber, wiederkehrende Kritikpunkte zu erkennen. Achte auf konkrete Erfahrungsberichte statt auf reine Sternebewertungen.
5. Keine Vermittlungsgebühren
Du solltest keine Gebühren zahlen, damit du eingestellt oder zu einem Einsatz vermittelt wirst. Frage direkt, ob Kosten für Bewerbung, Vermittlung, Unterkunft, Ausrüstung oder Fahrzeugnutzung entstehen.
BREKSTAR als konkrete Prüfschablone
BREKSTAR Medical GmbH beschäftigt Pflegefachkräfte unbefristet und setzt sie deutschlandweit in Kliniken, Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten ein. Zum beschriebenen Angebot gehören ein Firmenwagen mit Tankkarte, digitale Vertrags- und Nachweisprozesse, persönliche Betreuung, Fort- und Weiterbildungen sowie Unterstützung bei Kinderbetreuungskosten.
Das ist keine Garantie, dass jedes Modell zu dir passt. Es ist aber eine brauchbare Checkliste für dein Bewerbungsgespräch. Frage, welche dieser Leistungen dir konkret angeboten werden und wo sie im Vertrag stehen.
Warnsignal: Wenn ein Anbieter nur mit einem hohen Gehalt wirbt, aber Fragen zu Einsatzort, Ausfallzeiten oder Abrechnung nicht klar beantwortet, solltest du Abstand halten.
Nimm dir vor der Unterschrift Zeit für diese Fragen:
- Einsatzradius: Wie weit darf ein Einsatz von deinem Wohnort entfernt sein?
- Fachbereich: Werden deine Erfahrungen berücksichtigt oder wirst du beliebig eingeplant?
- Dienstplan: Wann bekommst du deine Einsätze und wie werden Wünsche dokumentiert?
- Kosten: Wer übernimmt Fahrten, Unterkunft und gegebenenfalls Verpflegungsmehraufwand?
- Entwicklung: Gibt es Fortbildungen, Einarbeitung und regelmäßige Gespräche?
Dein Weg zu besseren Arbeitsbedingungen
Du musst nicht darauf warten, dass sich dein aktueller Arbeitgeber irgendwann verändert. Wenn Überstunden, mangelnde Wertschätzung und ein unflexibler Dienstplan dauerhaft zu deinem Alltag gehören, ist ein Vergleich mit der Leiharbeit sinnvoll. Deine Berufserfahrung gibt dir eine starke Ausgangsposition, weil Einrichtungen qualifizierte Pflegefachkräfte kurzfristig brauchen.
Gehe den Wechsel trotzdem professionell an. Sammle deine Unterlagen, formuliere deine fachlichen Schwerpunkte und lege fest, welche Bedingungen nicht verhandelbar sind. Dazu gehören zum Beispiel ein bestimmtes Gehalt, ein begrenzter Einsatzradius, planbare freie Tage oder Unterstützung bei der Kinderbetreuung.
Deine praktische Wechselstrategie
Erstens: Prüfe deinen aktuellen Vertrag und deine Kündigungsfrist. Notiere außerdem, wie viele Dienste du tatsächlich leistest und welche Zusatzkosten dir durch Arbeitswege oder kurzfristige Änderungen entstehen.
Zweitens: Führe Gespräche mit mehreren Anbietern, ohne sofort zu unterschreiben. Lass dir Gehalt, Zuschläge, Wagen, Tankkarte, Übernachtungen und Dienstplanung schriftlich erklären.
Drittens: Bewerte die Betreuung. Ein persönlicher Ansprechpartner, digitale Unterlagen und eine erreichbare Notfallstruktur machen im Alltag einen spürbaren Unterschied. Gerade bei wechselnden Einsätzen darfst du nicht allein gelassen werden.
Viertens: Entscheide dich für ein Modell, das zu deinem Leben passt. Mehr Geld allein löst nicht jedes Problem. Du brauchst auch einen Arbeitgeber, der deine Erfahrung respektiert und deine privaten Verpflichtungen ernst nimmt.
Bei BREKSTAR kannst du diese Punkte direkt ansprechen. Der Anbieter beschäftigt Pflegefachkräfte unbefristet, organisiert Einsätze im Gesundheitswesen und kombiniert flexible Tätigkeiten mit den genannten Zusatzleistungen. Wenn du deine Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern willst, solltest du im Gespräch konkret nach dem Einsatzmodell fragen, das zu deiner Qualifikation und deinem Alltag passt.
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob Leiharbeit grundsätzlich gut oder schlecht ist. Entscheidend ist, ob du einen transparenten Vertrag, faire Vergütung, echte Mitsprache und zuverlässige Betreuung erhältst. Wenn diese Punkte erfüllt sind, kann Leiharbeit als Krankenschwester ein sinnvoller Karriereschritt sein, statt ein beruflicher Umweg.
Mehr Gehalt, ein Firmenwagen der dir gehört und ein Arbeitgeber der hinter dir steht, das gibt es bei BREKSTAR. BREKSTAR Medical GmbH bietet dir als Pflegefachkraft unbefristete Einsätze, persönliche Betreuung und flexible Rahmenbedingungen. Besuche jetzt BREKSTAR Medical GmbH und bewirb dich in unter einer Minute: https://brekstar.de/expressbewerbung/



