Dein Teilzeitvertrag sieht 20 Stunden vor, aber dein Kalender schreit eher nach 40? Damit bist du leider nicht allein. Für viele Teilzeitkräfte in der Pflege ist der Dauerzustand „ständige Überstunden wegen Personalmangel“ längst zur bitteren Realität geworden. Die wichtigste rechtliche Grundlage für dich ist jedoch glasklar: Als Teilzeitkraft bist du grundsätzlich nicht zu Überstunden verpflichtet.
Was du als teilzeitkraft über deine rechte bei personalmangel wissen musst
Viele Pflegekräfte in Teilzeit kennen diesen Druck nur zu gut, ständig mehr zu arbeiten, als ihr Vertrag eigentlich vorsieht. Die Argumente klingen immer gleich: Personalnot, kranke Kollegen, das Wohl der Patienten. Aber ganz ehrlich: Dein Arbeitgeber kann seine Organisationsprobleme nicht einfach auf deinem Rücken abladen. Dein Arbeitsvertrag ist die Basis eurer Zusammenarbeit – und der gilt.
Überstunden sind keine pflicht
Einer der hartnäckigsten Mythen im Arbeitsalltag ist die Annahme, du müsstest Überstunden leisten, nur weil der Chef sie anordnet. Das stimmt so nicht. Eine Verpflichtung dazu besteht nur in absoluten Notfällen, wie unvorhersehbaren Katastrophen. Chronischer Personalmangel, so belastend er auch ist, fällt definitiv nicht darunter.
Auch pauschale Klauseln im Arbeitsvertrag, die besagen, dass Überstunden mit dem Gehalt abgegolten seien, sind in den meisten Fällen unwirksam – besonders bei Teilzeitverträgen. Jede einzelne Stunde, die du über deine vertragliche Arbeitszeit hinaus leistest, muss entweder bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen werden. So einfach ist das.
Das Problem ist leider weit verbreitet. Laut einer Untersuchung leisten 44 % der Beschäftigten in Deutschland regelmäßig unbezahlte Mehrarbeit. Ein Großteil dieser Überstunden wird schlichtweg nicht vergütet. Mehr zu den Hintergründen von Überstunden in Deutschland findest du beim DGB.
Klare grenzen durch das Arbeitszeitgesetz
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) setzt ganz klare Grenzen, die auch bei akutem Personalmangel nicht einfach ignoriert werden dürfen. Die wichtigsten Punkte für dich sind:
- Maximale Arbeitszeit: In der Regel dürfen acht Stunden pro Werktag nicht überschritten werden. Eine kurzfristige Ausdehnung auf zehn Stunden ist zwar möglich, muss aber innerhalb von sechs Monaten wieder ausgeglichen werden.
- Ruhezeiten: Zwischen zwei Diensten müssen dir mindestens elf Stunden ununterbrochene Ruhezeit zustehen. Der klassische schnelle Wechsel von der Spät- zur Frühschicht („Wechseldienst“) ist damit schlicht und ergreifend illegal.
Dein Recht auf planbare Freizeit ist gesetzlich geschützt. Ein Arbeitgeber, der dich ständig aus dem Frei holt oder deine Ruhezeiten missachtet, verstößt nicht nur gegen geltendes Recht, sondern gefährdet auch massiv deine Gesundheit.
Es gibt zum Glück Arbeitgeber, die diese Prinzipien nicht nur respektieren, sondern aktiv leben. Innovationsfreudige Unternehmen wie Brekstar Medical schaffen modernste Arbeitsbedingungen, bei denen du deine Dienstpläne mitgestalten kannst und Überstunden die absolute Ausnahme bleiben. Dein Wissen über die rechtlichen Grundlagen ist der erste und wichtigste Schritt, um selbstbewusst für deine Rechte einzustehen. Wenn du tiefer in das Thema einsteigen möchtest, findest du hier wertvolle Infos, wie du deine Rechte im Arbeitsrecht der Pflege für den Dienstplan durchsetzen kannst.
Überstunden nachweisen und ansprüche durchsetzen
Dein Recht zu kennen, ist die eine Sache. Die andere, viel wichtigere ist, es auch durchsetzen zu können. Ohne handfeste Beweise verpuffen deine Ansprüche auf Bezahlung oder Freizeitausgleich im stressigen Pflegealltag leider viel zu oft. Eine lückenlose Dokumentation ist daher dein schärfstes Schwert.
Die gute Nachricht: Der Gesetzgeber stärkt dir den Rücken. Nach einem Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichts sind Arbeitgeber mittlerweile verpflichtet, die gesamte Arbeitszeit ihrer Mitarbeitenden systematisch zu erfassen. Deine geleisteten Stunden einfach unter den Tisch fallen zu lassen, wird für die Klinik oder das Pflegeheim also rechtlich immer schwieriger.
Aber verlass dich niemals blind auf die Aufzeichnungen deines Arbeitgebers. Führe dein eigenes, detailliertes Protokoll – am besten täglich. Das gibt dir die Sicherheit und die nötigen Beweise, falls es mal zu Unstimmigkeiten kommen sollte.
So erfasst du deine überstunden rechtssicher
Eine saubere Dokumentation ist mehr als nur eine Notiz im Kalender. Sie muss so stichhaltig sein, dass sie im Zweifel sogar vor einem Arbeitsgericht Bestand hat. Es geht darum, eine klare Beweislage zu schaffen.
Achte darauf, dass deine Aufzeichnungen immer diese Punkte enthalten:
- Datum und Wochentag: Wann genau hast du die Mehrarbeit geleistet?
- Exakte Uhrzeiten: Notiere den Beginn und das Ende deiner regulären Schicht und anschließend den genauen Start- und Endzeitpunkt jeder einzelnen Überstunde.
- Pausenzeiten: Erfasse auch deine Pausen lückenlos, um die reine Nettoarbeitszeit korrekt nachzuweisen.
- Anordnung und Grund: Wer hat die Überstunden angeordnet? War es die Stationsleitung oder die Pflegedienstleitung? Und warum waren sie notwendig? Gab es einen Notfall, eine aufwändige Übergabe oder war die nächste Schicht unterbesetzt?
Dieser Nachweis ist Gold wert. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Rund 4,4 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten regelmäßig mehr, als in ihrem Vertrag steht. Während viele dies über Arbeitszeitkonten ausgleichen, gaben fast 19 % an, unbezahlte Überstunden zu leisten.
Von der zettelwirtschaft zur digitalen lösung
Dein handschriftliches Notizbuch ist ein guter Anfang und hat absolut Beweiskraft. Noch einfacher und professioneller geht es aber mit digitalen Helfern. Eine simple Zeiterfassungs-App auf dem Smartphone oder eine einfache Excel-Tabelle reichen schon völlig aus.
Der große Vorteil: Du kannst deine Aufzeichnungen blitzschnell per E-Mail an deine Vorgesetzten weiterleiten. So schaffst du einen unmissverständlichen digitalen Beleg, der kaum zu widerlegen ist.
Mein Praxistipp: Schicke am Ende jedes Monats eine saubere Übersicht deiner geleisteten Überstunden per E-Mail an deine Stationsleitung und bitte um eine kurze Bestätigung. Wenn darauf kein Widerspruch kommt, gilt das juristisch als stillschweigende Anerkennung.
Diese proaktive Vorgehensweise macht es für deinen Arbeitgeber extrem schwer, deine Forderungen später einfach abzutun. Du schaffst Fakten und zeigst, dass du deine Rechte kennst und ernst nimmst. Detaillierte Infos zu den rechtlichen Grundlagen findest du übrigens auch in unserem Ratgeber zum Arbeitszeitgesetz in der Pflege.
Checkliste zur lückenlosen dokumentation deiner überstunden
Damit du im Eifer des Gefechts nichts vergisst, habe ich dir eine kleine Checkliste zusammengestellt. Nutze sie, um sicherzustellen, dass deine Aufzeichnungen wirklich vollständig und rechtssicher sind.
| Information | Warum ist das wichtig? | Beispiel |
|---|---|---|
| Datum | Eindeutige Zuordnung des Arbeitstages. | 15.05.2024 |
| Beginn/Ende Regelschicht | Grundlage zur Berechnung der Mehrarbeit. | 06:00 – 14:30 Uhr |
| Beginn/Ende Überstunden | Exakter Nachweis der zusätzlich geleisteten Zeit. | 14:30 – 15:45 Uhr |
| Gesamte Überstunden | Die Summe deiner Mehrarbeit in Stunden/Minuten. | 1 Stunde, 15 Minuten |
| Wer hat angeordnet? | Nachweis, dass die Mehrarbeit nicht eigenmächtig war. | Stationsleitung Fr. Meyer |
| Grund der Anordnung | Belegt die betriebliche Notwendigkeit. | Notfallaufnahme Zimmer 203, anschl. Übergabe an Spätdienst. |
| Zeugen (optional) | Zusätzliche Absicherung durch Kollegen. | Kollegin S. Schmidt |
Wenn du diese Punkte für jede einzelne Überstunde festhältst, baust du dir eine wasserdichte Dokumentation auf. Das kostet anfangs vielleicht ein paar Minuten extra, aber diese Zeit ist eine der besten Investitionen in deine eigenen Rechte und deine finanzielle Anerkennung.
So bereitest du das Gespräch mit deinem Vorgesetzten strategisch vor
Allein der Gedanke an ein klärendes Gespräch mit der Stationsleitung kann schon mal für Bauchschmerzen sorgen. Trotzdem ist genau das der entscheidende Schritt, um endlich etwas an deiner Situation zu ändern. Eine gute Vorbereitung nimmt dir die Nervosität und gibt dir die Sicherheit, die du brauchst, um souverän und klar deine Punkte anzusprechen.
Denk dran: Du gehst nicht in einen Kampf, sondern in eine Verhandlung. Dein Ziel ist es, gemeinsam eine Lösung zu finden, die deine Belastung spürbar reduziert und deine vertraglichen Rechte wieder respektiert. Sieh es als ein professionelles Gespräch über deine Arbeitsbedingungen – nicht mehr und nicht weniger.
Der richtige Einstieg ist die halbe Miete
Der Ton macht die Musik, das weißt du aus dem Pflegealltag am besten. Starte also nicht mit einem Vorwurf, sondern bleib sachlich und lösungsorientiert. Deine sorgfältig geführten Aufzeichnungen sind hier dein stärkstes Argument. Sie holen die Diskussion von der emotionalen Ebene („Ich fühle mich überlastet“) auf die unbestreitbare Faktenebene („Hier sind die Zahlen“).
Hier sind ein paar Vorschläge, wie du ein Gespräch konstruktiv beginnen kannst:
- Direkt und auf den Punkt: „Ich würde heute gerne kurz über meine Arbeitszeiten sprechen. In den letzten Wochen sind bei mir regelmäßig so viele Überstunden angefallen, dass mein Teilzeitvertrag praktisch ausgehebelt wird. Ich habe das mal dokumentiert und möchte mit dir eine Lösung finden, wie wir das in Zukunft besser planen können.“
- Mit Fokus auf deine Belastung: „Ich mache mir langsam Sorgen um meine Gesundheit. Die ständigen Überstunden zehren an meinen Kräften, und ich möchte das ansprechen, bevor es zu einem Problem wird. Lass uns bitte schauen, wie wir wieder zu meinen vertraglich vereinbarten Stunden zurückkommen.“
- Kooperativ, aber bestimmt: „Ich weiß, die Personalsituation ist alles andere als einfach. Trotzdem müssen wir eine Lösung für meine Überstunden finden. Ich habe hier eine Übersicht meiner Mehrarbeit der letzten Monate und würde gerne klären, wie wir damit umgehen – sei es Auszahlung oder ein fester Plan für den Freizeitausgleich.“
Ein solcher Einstieg zeigt, dass du die angespannte Lage auf der Station siehst, aber gleichzeitig klar machst, dass deine persönliche Grenze erreicht ist und eine Lösung her muss.
Typische Einwände? So konterst du souverän
Natürlich wird dein Vorgesetzter auf die angespannte Personallage verweisen. Das ist erwartbar und kein Grund, nervös zu werden. Wenn du dich auf die typischen Gegenargumente einstellst, kannst du ruhig und bestimmt reagieren, ohne dich abwimmeln zu lassen.
Dein wichtigstes Argument ist nicht „Ich will nicht mehr“, sondern „Ich kann und darf unter diesen Umständen nicht mehr“. Das verschiebt den Fokus vom persönlichen Gefühl auf eine professionelle und rechtliche Notwendigkeit.
Hier ist ein kleiner Spickzettel für die häufigsten Einwände:
| Typischer Einwand | Deine souveräne Antwort |
|---|---|
| „Du weißt doch, wie die Personallage ist. Wir brauchen dich!“ | „Ich verstehe die Situation vollkommen und bin auch bereit, in echten Notfällen einzuspringen. Aber die Ausnahme ist zur Regel geworden. Mein Vertrag sieht X Stunden vor, und das ist auf Dauer weder für mich gesund noch für die Patientensicherheit gut.“ |
| „Die anderen machen das doch auch.“ | „Ich kann hier nur für mich und meinen Arbeitsvertrag sprechen. Meine Belastungsgrenze ist erreicht, und ich muss darauf achten, dass meine vertraglichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen auch eingehalten werden.“ |
| „Wir können die Stunden gerade nicht auszahlen.“ | „Okay, dann müssen wir über einen verbindlichen Plan für den Freizeitausgleich sprechen. Ich erwarte einen konkreten Vorschlag, wann genau ich die angesammelten Stunden in den nächsten Wochen abbauen kann.“ |
Sei glasklar in deinen Forderungen. Ob du eine Auszahlung bevorzugst oder den Freizeitausgleich brauchst – formuliere ein konkretes Ziel für das Gespräch und bleib dabei.
Wenn ein Gespräch nicht ausreicht
Du hast das Gespräch gesucht, deine Überstundenliste vorgelegt, aber die Reaktion war … ernüchternd? Wirst du nur vertröstet oder stößt sogar auf blankes Unverständnis? Das ist unglaublich frustrierend, keine Frage. Aber gib jetzt bloß nicht auf. Das ist genau der Punkt, an dem du vom Bitten zum Handeln übergehen musst, um deine Rechte und deine Gesundheit zu schützen.
Wenn dein direkter Vorgesetzter abblockt, ist deine nächste Anlaufstelle der Betriebs- oder Personalrat. Dieses Gremium ist dein stärkster Verbündeter im Haus. Die Mitglieder sind gesetzlich dazu verpflichtet, deine Interessen zu vertreten und ein Auge auf die Einhaltung von Arbeitszeiten, Verträgen und Tarifbestimmungen zu haben. Schildere dort ganz sachlich deine Situation und leg deine sauber geführte Dokumentation vor.
Die Überlastungsanzeige als rechtlicher Schutzschild
Ein weiterer, sehr wirksamer Schritt ist die formelle Überlastungsanzeige. Dieses offizielle Schreiben ist weit mehr als nur eine simple Beschwerde. Du signalisierst damit schwarz auf weiß, dass die Arbeitsbelastung so extrem ist, dass du die Patientensicherheit und deine eigene Gesundheit als akut gefährdet ansiehst.
Damit sicherst du dich vor allem rechtlich ab. Sollte dir wegen der permanenten Überlastung ein Fehler unterlaufen, hast du nachweislich und im Vorfeld auf die unhaltbaren Zustände hingewiesen. Das erhöht den Druck auf die Geschäftsführung ganz erheblich, denn sie steht nun in der Verantwortung und kann nicht mehr behaupten, von nichts gewusst zu haben.
Wenn alle Stricke reißen: der Weg zum Anwalt
Sollten selbst der Betriebsrat und die Überlastungsanzeige nicht die erhoffte Wirkung zeigen, ist der Gang zu einem Fachanwalt für Arbeitsrecht eine absolut legitime und oft notwendige Option. Spätestens jetzt geht es darum, deine finanziellen Ansprüche – also die Vergütung der Überstunden oder den Freizeitausgleich – auch rechtlich durchzusetzen. Ein anwaltliches Schreiben bewirkt oft mehr als unzählige Gespräche zuvor.
Ein Jobwechsel sollte nicht die allerletzte Notlösung sein, sondern eine bewusste Entscheidung für bessere Bedingungen. Wenn dein aktueller Arbeitgeber deine Grenzen und deine Gesundheit konsequent ignoriert, ist es an der Zeit, über Alternativen nachzudenken, die dir echte Wertschätzung und Fairness bieten.
Manche Pflegekräfte entdecken in solchen Phasen auch völlig neue Arbeitsmodelle für sich. Wenn du neugierig bist, welche Vor- und Nachteile die Zeitarbeit in der Pflege mit sich bringt, findest du hier wertvolle Einblicke. Manchmal ist ein externer Partner wie Brekstar Medical genau die Lösung, um endlich wieder die Kontrolle über den eigenen Dienstplan zu erlangen und für die geleistete Arbeit fair entlohnt zu werden.
Der Ausweg aus der Überstundenfalle
Stell dir einmal vor, du hättest wieder die volle Kontrolle über deine Arbeitszeiten. Du wärst komplett unabhängig von den Personalengpässen auf Station und würdest für deine Expertise endlich die finanzielle Wertschätzung bekommen, die du verdienst. Was wie ein Traum klingt, ist bei Brekstar Medical längst gelebte Realität. Der Wechsel zu einem innovativen und fairen Personaldienstleister ist oft der nachhaltigste Weg, um der Spirale aus ständig Überstunden wegen Personalmangel in Teilzeit endgültig zu entkommen.
Du hast schon einiges über deine Rechte und die nötigen Schritte gelesen, um dich in deinem jetzigen Job zur Wehr zu setzen. Aber was wäre, wenn all diese Kämpfe gar nicht mehr nötig wären?
Der Wechsel als Chance für einen Neustart
Manchmal ist der beste Weg, ein Problem zu lösen, das System zu verlassen, das es überhaupt erst verursacht. Anstatt deine ganze Energie in endlose Diskussionen, mühsame Dokumentationen und zermürbende Eskalationsstufen zu stecken, kannst du sie in einen beruflichen Neuanfang investieren. Einen, der dir von Anfang an die Kontrolle zurückgibt.
Bei Brekstar Medical entscheidest allein du, wann, wo und wie viel du arbeitest. Du nimmst die Einsätze an, die in dein Leben passen, und sagst ganz einfach „Nein“ zu denen, die es nicht tun. Der Personalmangel in anderen Einrichtungen wird so zu deiner persönlichen Chance, nicht zu deiner Belastung.
Progressive Arbeitszeitmodelle sind oft ein wirksamer Ausweg aus der Überstundenfalle, denn sie steigern die Zufriedenheit der Mitarbeitenden und helfen, den Personalmangel zu reduzieren. Ein spannendes Beispiel außerhalb der Pflege ist die Einführung der 4-Tage-Woche als Modell zur Reduzierung von Überstunden. Das zeigt, dass innovative Ansätze tatsächlich funktionieren.
Wertschätzung, die sich auf deinem Konto bemerkbar macht
Der vielleicht größte Unterschied zu einem klassischen Arbeitgeber ist die überdurchschnittliche Vergütung. Während andere Pflegeanbieter oft nach starren Tarifen vergüten, die deiner Leistung kaum gerecht werden, setzt Brekstar Medical hier ganz neue Maßstäbe. Deine Flexibilität und dein Fachwissen werden hier wirklich honoriert.
- Eine examinierte Pflegefachkraft erhält hier im Durchschnitt 5.000 € im Monat; mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist deutlich mehr möglich.
- Fachkräfte mit Zusatzausbildungen, Qualifikationen oder langjähriger Erfahrung können bei Brekstar 28–40 Euro pro Stunde verdienen. Dieser Spitzenverdienst, der Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen umfasst, kann bis zu 10.000 € pro Monat betragen.
- Operationstechnische Assistent*innen (OTA) verdienen bei Brekstar ohne Zuschläge ebenfalls 30–40 € pro Stunde; durch Mehrarbeit und Zusatzqualifikationen erhöhen sich die Sätze.
Diese Zahlen sind keine Ausnahmen, sondern spiegeln die hohe Wertschätzung wider, die wir unseren Mitarbeitenden entgegenbringen.
Brekstar Medical im direkten Vergleich
Um die Vorteile greifbarer zu machen, zeigt die folgende Tabelle einen direkten Vergleich der modernen Arbeitsbedingungen und der Vergütung, die du bei Brekstar Medical erwarten kannst.
| Merkmal | Herkömmliche Arbeitgeber | Brekstar Medical |
|---|---|---|
| Dienstplanung | Oft fremdbestimmt, kurzfristige Änderungen | Mitspracherecht, familienfreundliche und planbare Einsätze |
| Überstunden | Häufig unbezahlt oder nur mit Freizeit abgegolten | Hohe, übertarifliche Bezahlung, freiwillig |
| Gehalt | Starre Tarifverträge, wenig Spielraum | Deutlich übertariflich, bis zu 10.000 €/Monat möglich |
| Wertschätzung | Geht im Alltag oft unter | Steht im Mittelpunkt, zeigt sich in Gehalt & Bedingungen |
| Flexibilität | Gering, an eine Einrichtung gebunden | Hoch, freie Wahl von Einsatzort und -dauer |
Dieser Vergleich macht deutlich: Es gibt eine Alternative zum Hamsterrad, die dir nicht nur mehr Geld, sondern auch mehr Lebensqualität bringt. Ein Wechsel lohnt sich.
Die folgende Grafik zeigt dir die klassischen Eskalationsschritte, wenn Gespräche mit dem Vorgesetzten nichts mehr bringen.
Genau diese mühsamen Schritte kannst du dir mit einem Wechsel zu einem fairen und modernen Arbeitgeber wie Brekstar sparen.
Der entscheidende Punkt ist: Du musst dich nicht mit unfairen Bedingungen abfinden. Du hast die Wahl, in einem Umfeld zu arbeiten, das deine Leistung anerkennt, deine Freizeit respektiert und dir die Leidenschaft für die Pflege zurückgibt.
Ein Wechsel ist nicht nur ein Ausweg, sondern oft auch der Beginn eines neuen, erfüllenderen Karrierewegs. Wenn du darüber nachdenkst, welche Türen dir offenstehen, wirf doch einen Blick auf alternative Berufe für Pflegekräfte. Finde deine Freude am Beruf wieder – ganz ohne auszubrennen.
Was du über Überstunden in Teilzeit wissen musst
Das Thema Überstunden ist ein echter Dschungel aus Arbeitsrecht, Tarifverträgen und dem ständigen Druck durch Personalmangel. Gerade in der Teilzeit-Pflege kommst du schnell in die Zwickmühle und fragst dich: Was ist eigentlich mein gutes Recht? Hier bekommst du klare, praxisnahe Antworten auf die brennendsten Fragen, damit du sicher und selbstbewusst handeln kannst.
Kann mein Chef mich zu Überstunden zwingen?
Die ganz klare und kurze Antwort: Nein. Dein Teilzeitvertrag regelt deine wöchentliche Arbeitszeit, und das ist die Vereinbarung, die zählt. Du bist grundsätzlich nicht verpflichtet, auch nur eine Minute länger zu arbeiten.
Eine Pflicht zu Überstunden entsteht nur in ganz wenigen Ausnahmefällen:
- Vertragliche Klausel: Dein Arbeitsvertrag oder ein geltender Tarifvertrag enthält eine ganz konkrete, wirksame Regelung zu angeordneten Überstunden.
- Betriebsvereinbarung: Es gibt eine offizielle Vereinbarung mit dem Betriebs- oder Personalrat, die Mehrarbeit klar regelt.
- Absolute Notfälle: Damit sind unvorhersehbare Katastrophen gemeint, die den Betrieb existenziell bedrohen – nicht die alltägliche schlechte Personalplanung.
Ein chronischer Personalmangel, so anstrengend und frustrierend er auch ist, ist rechtlich gesehen kein Notfall. Du hast das Recht, „Nein“ zu sagen, wenn es keine vertragliche Grundlage für die Mehrarbeit gibt.
Wie wird meine Mehrarbeit als Teilzeitkraft bezahlt?
Jede einzelne Überstunde, die dein Arbeitgeber angeordnet oder zumindest stillschweigend geduldet hat, muss dir auch bezahlt werden. Das passiert meist auf zwei Wegen:
- Finanzielle Vergütung: Jede zusätzliche Stunde wird mit deinem normalen Stundenlohn ausbezahlt.
- Freizeitausgleich: Für jede geleistete Überstunde bekommst du eine Stunde frei, die du abfeiern kannst.
Pass auf bei Klauseln im Vertrag, die so etwas sagen wie „Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten“. Bei Teilzeitkräften sind solche pauschalen Regelungen fast immer unwirksam. Wenn deine Stunden sogar über die normale Vollzeit im Betrieb hinausgehen, steht dir unter Umständen sogar ein Überstundenzuschlag zu, falls der Tarif- oder Arbeitsvertrag das vorsieht. Zur Orientierung: Das Durchschnittsgehalt für examinierte Pflegefachkräfte liegt in Deutschland zwischen 3.000–3.800 € brutto.
Was ist eine Überlastungsanzeige und wann brauche ich sie?
Die Überlastungsanzeige ist ein wichtiges Schutzinstrument für dich. Es ist ein formelles Schreiben, mit dem du deinem Arbeitgeber ganz offiziell mitteilst, dass die aktuelle Arbeitslast deine Gesundheit und die Sicherheit der Patienten gefährdet.
Sie ist dann sinnvoll, wenn du merkst, dass du durch den ständigen Druck, den Personalmangel und die vielen Überstunden deine Arbeit nicht mehr sicher und gewissenhaft erledigen kannst. Sollte dann tatsächlich ein Fehler passieren, hast du schriftlich nachgewiesen, dass du vorher auf die untragbaren Zustände aufmerksam gemacht hast. Damit holst du den Arbeitgeber in die Verantwortung.
Was macht Brekstar Medical anders als andere Arbeitgeber?
Der größte Unterschied ist, dass wir das System auf den Kopf stellen. Statt dich in starre, von Personalmangel geplagte Strukturen zu pressen, geben wir dir Flexibilität, überdurchschnittliche Bezahlung und die volle Kontrolle über dein Arbeitsleben. Bei Brekstar Medical gestaltest du deinen Dienstplan aktiv mit und profitierst von modernen Fortbildungsmöglichkeiten.
Finanziell spielst du bei uns in einer anderen Liga. Während manche Pflegedienste nach Tarif zahlen, können erfahrene Fachkräfte bei Brekstar Medical mit Zuschlägen auf ein Monatsgehalt von bis zu 10.000 € kommen. Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei uns im Durchschnitt 5.000 € im Monat. Hier wird deine Expertise endlich so bezahlt, wie sie es verdient.
Und ganz wichtig: Wir nehmen gesetzliche Vorgaben ernst. Ruhezeiten sind bei uns keine nette Geste, sondern eine Selbstverständlichkeit. Wenn du tiefer in das Thema eintauchen willst, schau dir unseren Beitrag über Ruhezeiten in der Pflege an.
Bist du es leid, in der Überstundenfalle zu stecken und deine Karriere von anderen bestimmen zu lassen? Bei BREKSTAR Medical GmbH findest du keinen Job, sondern eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Wir schätzen deine Leistung und geben dir die Freiheit, die du verdienst. Finde jetzt heraus, was für dich möglich ist, und gestalte deine Zukunft neu. Besuche uns auf https://brekstar.de und erlebe, wie fair und wertschätzend Pflege sein kann.









