Pflegepraxis: Expertenstandards welche gibt es – 7 Kernpunkte für 2025

Du fragst dich: „Expertenstandards, welche gibt es eigentlich und wie setze ich sie konkret um?“ Dann bist du hier genau richtig. Expertenstandards bilden das wissenschaftlich fundierte Rückgrat für eine professionelle, sichere und qualitativ exzellente Pflege. Sie sind keine trockene Theorie, sondern dein praxiserprobter Kompass, der dir evidenzbasierte Leitplanken an die Hand gibt. Ihr Ziel ist klar: Risiken für Patientinnen und Patienten systematisch zu minimieren und die Versorgungsqualität nachhaltig zu steigern.

Doch die konsequente Umsetzung im oft hektischen Pflegealltag stellt viele Einrichtungen und Pflegekräfte vor eine echte Herausforderung. Genau hier setzt dieser umfassende Leitfaden an. Wir stellen dir die 10 wichtigsten Expertenstandards des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP) vor und gehen weit über eine reine Aufzählung hinaus.

Für jeden Standard erfährst du präzise, worum es geht, in welchem Anwendungsfeld er relevant ist und welchen direkten Nutzen er für deine tägliche Arbeit bringt. Du erhältst praxisnahe Umsetzungstipps und Checklisten, die dir helfen, die Theorie erfolgreich in die Praxis zu übertragen. Zudem zeigen wir dir, wie spezialisierte Personaldienstleister wie Brekstar Medical eine entscheidende Rolle spielen können. Durch die Bereitstellung hochqualifizierter und flexibler Pflegefachkräfte unterstützen wir deine Einrichtung dabei, diese anspruchsvollen Qualitätsanforderungen auch bei Personalengpässen oder kurzfristigen Ausfällen jederzeit zu erfüllen und die bestmögliche Versorgung sicherzustellen. Mach dich bereit für einen tiefen Einblick, der deine Pflegepraxis bereichern wird.

1. Expertenstandard Dekubitusprophylaxe in der Pflege

Der Expertenstandard zur Dekubitusprophylaxe, entwickelt vom Deutschen Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), ist einer der bekanntesten und grundlegendsten Standards. Sein Hauptziel ist es, die Entstehung von Druckgeschwüren (Dekubitus) zu verhindern. Falls bereits ein Dekubitus vorliegt, gibt der Standard klare Handlungsanweisungen für eine effektive Behandlung. Er gilt als fundamental, da die Vermeidung von Druckgeschwüren ein zentraler Indikator für die Qualität der Pflege ist.

Der Standard legt einen systematischen Prozess fest: Zuerst wird das individuelle Risiko jedes Patienten oder Bewohners mithilfe validierter Skalen (z. B. Braden-Skala) eingeschätzt. Basierend auf dieser Einschätzung wird ein individueller Maßnahmenplan erstellt, der regelmäßig überprüft und angepasst wird.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist universell in allen pflegerischen Settings anwendbar, von Krankenhäusern über Langzeitpflegeeinrichtungen bis hin zur ambulanten Pflege. Die konsequente Umsetzung führt nachweislich zu einer drastischen Reduzierung der Dekubitusraten, teilweise um 40-60 % in Kliniken. Dies steigert nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen erheblich, sondern senkt auch die Behandlungskosten, die durch langanhaltende Wundtherapien entstehen.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Eine erfolgreiche Implementierung erfordert mehr als nur das Ausfüllen von Formularen. Hier sind konkrete Schritte:

  • Systematische Risikoeinschätzung: Führe bei jeder Neuaufnahme und danach in regelmäßigen Abständen eine standardisierte Risikobewertung durch. Dokumentiere diese lückenlos.
  • Individuelle Maßnahmenplanung: Entwickle für jeden Risikopatienten einen Plan. Dieser sollte Bewegungsförderung, regelmäßige Positionswechsel und den Einsatz geeigneter Hilfsmittel (z. B. druckentlastende Matratzen) umfassen.
  • Schulung des Teams: Stelle sicher, dass alle Mitarbeitenden, auch neue und flexible Fachkräfte, die Grundprinzipien der Hautbeobachtung, Mobilisierung und Druckentlastung kennen. Brekstar Medical unterstützt Einrichtungen hierbei, indem unsere qualifizierten Fachkräfte direkt mit dem notwendigen Wissen und der praktischen Erfahrung in die Teams kommen und sofort zur Umsetzung beitragen.

Wichtiger Hinweis: Die Dokumentation ist entscheidend. Notiere nicht nur die geplanten Maßnahmen, sondern auch deren Durchführung und die Reaktion des Patienten. Nur so ist der Prozess nachvollziehbar und rechtssicher.

2. Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege bei akuten oder chronischen Schmerzen

Der Expertenstandard zum Schmerzmanagement, ebenfalls vom DNQP veröffentlicht, zielt darauf ab, Schmerzen bei Patienten und Bewohnern systematisch zu erkennen, zu behandeln und zu lindern. Er ist von zentraler Bedeutung, da Schmerz das Wohlbefinden massiv beeinträchtigt und die Genesung verzögern kann. Der Standard fordert einen proaktiven Ansatz, bei dem Schmerz nicht als unvermeidbares Übel, sondern als behandelbares Symptom verstanden wird.

Grundlage ist eine wiederholte, systematische Schmerzeinschätzung, die sowohl die subjektiven Angaben des Betroffenen als auch objektive Beobachtungen berücksichtigt. Anhand dieser Einschätzung wird ein individueller Behandlungsplan erstellt. Dieser kombiniert medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien, um eine bestmögliche Schmerzlinderung bei minimalen Nebenwirkungen zu erreichen. Die aktive Einbeziehung der Patienten in die Entscheidungsfindung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist in allen Bereichen der Pflege relevant, von der postoperativen Versorgung auf chirurgischen Stationen über die Palliativpflege bis hin zur Betreuung von Menschen mit chronischen Schmerzen in Langzeiteinrichtungen. Die korrekte Anwendung führt nachweislich zu einer besseren Schmerzkontrolle, weniger Komplikationen und einer höheren Patientenzufriedenheit. Beispielsweise können chirurgische Stationen postoperative Schmerzkomplikationen um bis zu 35 % reduzieren, während Palliativeinrichtungen bei über 90 % ihrer Patienten eine effektive Schmerzkontrolle erreichen.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Ein effektives Schmerzmanagement erfordert eine kontinuierliche und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Folgende Punkte sind entscheidend:

  • Regelmäßige Schmerzeinschätzung: Führe bei jeder pflegerischen Interaktion und nach jeder schmerztherapeutischen Maßnahme eine standardisierte Schmerzerfassung durch (z. B. mit der Numerischen Rating-Skala, NRS).
  • Individuelle Maßnahmenplanung: Erstelle einen multimodalen Plan, der medikamentöse Therapien (nach ärztlicher Anordnung) mit nicht-medikamentösen Ansätzen wie Lagerung, Kühlung/Wärme oder Entspannungsübungen kombiniert.
  • Schulung und Beratung: Bilde sowohl das Pflegeteam als auch die Patienten und ihre Angehörigen über die Möglichkeiten des Schmerzmanagements auf. Unsere erfahrenen Fachkräfte bei Brekstar Medical sind geschult, diese Standards sofort umzusetzen und bringen ihr Wissen aktiv in dein Team ein, um eine lückenlose und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen.

Wichtiger Hinweis: Die Reaktion des Patienten auf die durchgeführten Maßnahmen muss konsequent dokumentiert werden. Nur so lässt sich die Wirksamkeit der Therapie beurteilen und der Behandlungsplan bei Bedarf schnell anpassen.

3. Expertenstandard Sturzprävention in der Pflege

Der Expertenstandard Sturzprävention, ebenfalls vom DNQP veröffentlicht, zielt darauf ab, Stürze und sturzbedingte Verletzungen bei pflegebedürftigen Menschen zu reduzieren. Stürze sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Verletzungen, den Verlust der Selbstständigkeit und eine verminderte Lebensqualität im Alter. Dieser Standard bietet einen systematischen Ansatz, um Risikofaktoren zu erkennen, präventive Maßnahmen zu planen und nach einem Sturz angemessen zu reagieren.

Der Prozess beginnt mit einer umfassenden Risikoeinschätzung, die sowohl personenbezogene Faktoren (z. B. Mobilitätseinschränkungen, Medikamentennebenwirkungen, Sehstörungen) als auch umgebungsbedingte Gefahren (z. B. schlechte Beleuchtung, rutschige Böden, Hindernisse) berücksichtigt. Darauf aufbauend wird ein individueller Maßnahmenplan entwickelt, der Beratung, Training und Anpassungen der Umgebung kombiniert.

Eine Krankenschwester hilft einem älteren Mann mit Gehhilfe, sicher einen Flur entlangzugehen, um Stürze zu verhindern.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist für alle Pflegebereiche relevant, von der Akutklinik bis zur häuslichen Pflege. In Krankenhäusern konnte durch systematische Protokolle die Sturzrate um bis zu 50 % gesenkt werden. In Pflegeheimen führte die Anpassung der Umgebung zu einer Reduzierung schwerer Verletzungen um 40 %. Der größte Nutzen liegt in der Erhaltung der Mobilität und Selbstständigkeit der Betroffenen, was wiederum die Pflegekosten senkt und die Lebensqualität massiv verbessert.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Eine effektive Sturzprävention ist eine interdisziplinäre Aufgabe. Diese Schritte helfen dir bei der Implementierung:

  • Ganzheitliche Risikobewertung: Führe bei allen Patienten und Bewohnern, insbesondere bei älteren Menschen, eine umfassende Einschätzung durch. Berücksichtige dabei auch die Medikation und mögliche Wechselwirkungen.
  • Umgebungsanpassung: Sorge für sichere Umgebungen durch gute Beleuchtung, Handläufe und rutschfeste Böden. Ermutige zum Tragen von passendem Schuhwerk und dem Einsatz von Hilfsmitteln wie Gehhilfen.
  • Beratung und Training: Beziehe die Betroffenen und ihre Angehörigen aktiv in die Planung ein. Biete gezielte Trainingsprogramme zur Verbesserung von Kraft und Gleichgewicht an. Die Fachkräfte von Brekstar Medical sind geschult, solche Maßnahmen professionell umzusetzen und Teams vor Ort kompetent zu unterstützen. Vertiefe dein Wissen hierzu auch mit passenden Fortbildungen in der Pflege.

Wichtiger Hinweis: Jeder Sturz, auch wenn er folgenlos bleibt, muss dokumentiert und analysiert werden. Nur so können wiederkehrende Muster erkannt und die Präventionsstrategie kontinuierlich verbessert werden.

4. Expertenstandard Kontinenzförderung in der Pflege

Der Expertenstandard zur Förderung der Harnkontinenz in der Pflege, herausgegeben vom DNQP, zielt darauf ab, Harninkontinenz bei Erwachsenen zu vermeiden, zu vermindern oder zu bewältigen. Er rückt die Würde und Lebensqualität der Betroffenen in den Mittelpunkt, indem er einen proaktiven und individuellen Ansatz zur Kontinenzförderung fordert. Statt Inkontinenz als unvermeidbares Schicksal hinzunehmen, etabliert dieser Standard einen Prozess zur systematischen Einschätzung, Beratung und Maßnahmenplanung.

Das Kernstück des Standards ist eine umfassende initiale Einschätzung der Kontinenzsituation jedes Patienten oder Bewohners. Auf dieser Basis werden gemeinsam mit der betroffenen Person und ihren Angehörigen individuelle Ziele festgelegt und ein Maßnahmenplan entwickelt. Dieser Plan umfasst beratende, trainierende und kompensatorische Maßnahmen, die regelmäßig auf ihre Wirksamkeit überprüft und angepasst werden.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Expertenstandard ist in allen pflegerischen Bereichen relevant, von Krankenhäusern über Reha-Einrichtungen und Langzeitpflegeheime bis hin zur ambulanten Versorgung. Die konsequente Umsetzung kann beeindruckende Ergebnisse erzielen: In der ambulanten Pflege konnte bei bis zu 60 % der inkontinenten älteren Menschen die Kontinenz wiederhergestellt werden. Pflegeeinrichtungen berichten von einer Reduktion des Verbrauchs an Inkontinenzprodukten um bis zu 40 %. Dies entlastet nicht nur die Budgets, sondern stärkt vor allem die Autonomie und das Selbstwertgefühl der Betroffenen.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Eine erfolgreiche Kontinenzförderung geht weit über die reine Versorgung mit Hilfsmitteln hinaus. Hier sind konkrete Schritte für die Praxis:

  • Umfassende Anamnese: Führe bei Aufnahme eine detaillierte Kontinenzanamnese durch. Erfasse nicht nur den Status, sondern auch Trinkgewohnheiten, Toilettengewohnheiten und mögliche Ursachen.
  • Individueller Förderplan: Entwickle einen Plan, der auf die spezifischen Bedürfnisse und Ressourcen der Person zugeschnitten ist. Dies kann Toilettentrainings, Blasentraining, Beckenbodentraining oder eine angepasste Flüssigkeitszufuhr beinhalten.
  • Fachkompetenz im Team sichern: Kontinenzförderung erfordert spezialisiertes Wissen. Schulungen sind essenziell. Die Fachkräfte von Brekstar Medical bringen dieses Know-how direkt in deine Einrichtung. Sie sind geschult in der Anwendung des Expertenstandards und können dein Team sofort aktiv bei der Umsetzung unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Die Förderung der Kontinenz ist ein zentraler Aspekt der ethischen Prinzipien der Pflege, da sie die Autonomie und Würde des Menschen direkt berührt. Dokumentiere nicht nur die Maßnahmen, sondern auch die Beratungsgespräche und die gemeinsam vereinbarten Ziele.

5. Expertenstandard Ernährungsmanagement zur Sicherung und Förderung der oralen Ernährung in der Pflege

Der Expertenstandard Ernährungsmanagement, ebenfalls vom DNQP entwickelt, zielt darauf ab, Mangelernährung bei pflegebedürftigen Menschen zu erkennen, zu verhindern oder zu lindern. Er stellt sicher, dass eine an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Ernährung und Flüssigkeitsversorgung gewährleistet ist. Angesichts der Tatsache, dass Mangelernährung zu einer erhöhten Infektanfälligkeit, verzögerter Wundheilung und allgemeiner Schwäche führt, ist dieser Standard ein zentraler Baustein für die ganzheitliche Pflegequalität.

Der Prozess beginnt mit einem systematischen Screening auf Ernährungsrisiken bei der Aufnahme. Bei identifiziertem Risiko folgt eine differenzierte Einschätzung (Assessment), aus der ein individueller Ernährungsplan abgeleitet wird. Dieser Plan berücksichtigt Vorlieben, Abneigungen, gesundheitliche Einschränkungen und die Biografie des Betroffenen.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist in allen Pflegebereichen von Krankenhäusern bis zur ambulanten Pflege relevant. Besonders in der Langzeitpflege verbessert seine Umsetzung nachweislich den Ernährungszustand der Bewohner, steigert ihre Lebensqualität und kann die Notwendigkeit von künstlicher Ernährung reduzieren. In Akutkliniken trägt ein frühes Screening dazu bei, Krankenhaus-assoziierte Mangelernährung zu verhindern und die Genesungsdauer zu verkürzen. Im Rahmen des Expertenstandards zum Ernährungsmanagement sind auch die besonderen Herausforderungen und die Berücksichtigung der spezielle Ernährungsbedürfnisse im Alter von großer Bedeutung.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Eine erfolgreiche Implementierung geht über das reine Anbieten von Mahlzeiten hinaus. Hier sind konkrete Schritte:

  • Standardisiertes Screening: Nutze etablierte Instrumente (z. B. MNA, NRS) bei jeder Neuaufnahme und bei Veränderungen des Gesundheitszustands, um Risikopersonen frühzeitig zu identifizieren.
  • Interdisziplinäre Planung: Beziehe Ernährungsberater, Ärzte und natürlich die pflegebedürftige Person sowie ihre Angehörigen in die Maßnahmenplanung ein. Dokumentiere den Plan detailliert.
  • Essensumgebung gestalten: Schaffe eine angenehme, ruhige Atmosphäre bei den Mahlzeiten. Berücksichtige die individuelle Essbiografie und ermögliche gemeinschaftliche Mahlzeiten, um die soziale Komponente des Essens zu fördern.
  • Kompetenzen sicherstellen: Stelle sicher, dass dein Team über das nötige Wissen zur Einschätzung von Schluckstörungen und zur Anpassung der Nahrungskonsistenz verfügt. Die Fachkräfte von Brekstar Medical sind in der Anwendung solcher Expertenstandards geschult und können dein Team sofort kompetent bei der Umsetzung unterstützen.

Wichtiger Hinweis: Beobachte und dokumentiere die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme regelmäßig. Ein einfaches Essprotokoll kann oft schon aufzeigen, wo Anpassungen im Ernährungsplan notwendig sind.

6. Expertenstandard Entlassungsmanagement in der Pflege

Der Expertenstandard zum Entlassungsmanagement, ebenfalls vom DNQP entwickelt, zielt darauf ab, einen nahtlosen und sicheren Übergang von Patienten aus dem Krankenhaus oder einer stationären Pflegeeinrichtung in die häusliche oder eine andere weiterversorgende Umgebung zu gewährleisten. Sein Kernanliegen ist die Vermeidung von Versorgungslücken, die zu erneuten Krankenhausaufenthalten, Komplikationen oder einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen können. Dieser Standard ist essenziell, da eine gut geplante Entlassung die Kontinuität der Versorgung sicherstellt.

Der Prozess beginnt idealerweise bereits bei der Aufnahme des Patienten. Es wird frühzeitig eingeschätzt, welcher Unterstützungsbedarf nach dem Aufenthalt bestehen wird. Darauf aufbauend wird ein interdisziplinärer Entlassungsplan erstellt, der Medikation, Hilfsmittelbedarf, notwendige Schulungen für Patient und Angehörige sowie die Koordination mit ambulanten Diensten oder niedergelassenen Ärzten umfasst.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist vor allem in Krankenhäusern und rehabilitativen Einrichtungen von zentraler Bedeutung, hat aber auch Relevanz für Kurzzeitpflegeeinrichtungen. Eine konsequente Umsetzung senkt die Raten ungeplanter Wiederaufnahmen nachweislich, beispielsweise konnten Kliniken ihre 30-Tage-Wiedereinweisungsraten durch strukturierte Programme um bis zu 25 % reduzieren. Dies verbessert nicht nur die Patientensicherheit und -zufriedenheit, sondern entlastet auch das Gesundheitssystem finanziell.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Ein erfolgreiches Entlassungsmanagement ist eine Teamleistung und erfordert vorausschauende Planung.

  • Frühzeitige Planung beginnen: Starte die Entlassungsplanung direkt bei der Aufnahme. Erfasse die soziale Situation, das Wohnumfeld und die Fähigkeit zur Selbstversorgung.
  • Patient und Angehörige schulen: Kläre Patient und Bezugspersonen umfassend über die Krankheit, Medikamenteneinnahme, Warnsignale und den Umgang mit Hilfsmitteln auf.
  • Poststationäre Versorgung organisieren: Stelle sicher, dass alle Anschlussleistungen (z. B. ambulanter Pflegedienst, Physiotherapie, Hilfsmittel) vor der Entlassung beantragt und organisiert sind. Unsere Fachkräfte bei Brekstar Medical sind geschult, diese Prozesse zu koordinieren und sorgen für eine reibungslose Übergabe.
  • Checklisten verwenden: Nutze standardisierte Checklisten, um sicherzustellen, dass alle relevanten Punkte von der Medikamentenliste bis zum vereinbarten Nachsorgetermin abgearbeitet wurden.

Wichtiger Hinweis: Die Kommunikation zwischen allen Beteiligten ist der Schlüssel. Ein schriftlicher Entlassungsbrief, der alle relevanten Informationen enthält und dem Patienten sowie den weiterbehandelnden Ärzten und Pflegediensten zur Verfügung gestellt wird, ist unerlässlich. Dies schafft Klarheit, auch bei komplexen Fragen zur Kostenübernahme in der Pflege.

7. Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Wunden

Der DNQP-Expertenstandard zur Pflege von Menschen mit chronischen Wunden widmet sich einem der komplexesten und ressourcenintensivsten Bereiche der Pflege. Er zielt darauf ab, die Lebensqualität von Betroffenen durch eine fachgerechte, systematische und evidenzbasierte Wundversorgung zu verbessern und den Heilungsprozess zu fördern. Chronische Wunden, wie das Ulcus cruris oder der diabetische Fuß, bedeuten für die Patienten oft Schmerzen, soziale Isolation und eine erhebliche Einschränkung ihrer Mobilität.

Dieser Standard etabliert einen strukturierten Prozess: Er beginnt mit einer umfassenden Wund- und Patientenbeurteilung (Anamnese), um die Ursachen der Wundheilungsstörung zu identifizieren. Basierend darauf wird ein individueller Behandlungsplan erstellt, der neben der lokalen Wundtherapie auch kausale und begleitende Maßnahmen wie Kompressionstherapie oder Ernährungsmanagement umfasst. Eine regelmäßige Evaluation und Anpassung des Plans sind Kernbestandteile.

Nutzen und Anwendungsfeld

Der Standard ist für alle Bereiche relevant, in denen Menschen mit chronischen Wunden versorgt werden – von spezialisierten Wundambulanzen in Kliniken über Langzeitpflegeeinrichtungen bis hin zur ambulanten Pflege. Die konsequente Anwendung führt nachweislich zu besseren Heilungsraten, kürzeren Behandlungszeiten und einer signifikanten Reduktion von Komplikationen wie Infektionen oder Amputationen. Speziell in Wundzentren werden so Heilungsraten von 60-80 % erreicht.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Eine professionelle Wundversorgung erfordert spezifisches Fachwissen. Hier sind die entscheidenden Schritte:

  • Ganzheitliche Anamnese: Beurteile nicht nur die Wunde selbst (Größe, Tiefe, Exsudat), sondern identifiziere und adressiere die zugrunde liegende Ursache (z. B. eine periphere arterielle Verschlusskrankheit).
  • Systematische Dokumentation: Nutze standardisierte Instrumente zur Wundvermessung und Fotodokumentation. Dies macht den Heilungsverlauf objektiv nachvollziehbar.
  • Wundgerechte Versorgung: Wähle Wundauflagen nicht nach Gewohnheit, sondern basierend auf der aktuellen Wundphase und den Behandlungszielen (z. B. Debridement, Infektionskontrolle, Granulationsförderung).
  • Schulung und Koordination: Bilde das Team kontinuierlich fort. Die Koordination zwischen Ärzten, spezialisierten Pflegefachkräften und dem Patienten ist essenziell. Bei Brekstar Medical stellen wir sicher, dass unsere Fachkräfte, insbesondere solche mit der Zusatzqualifikation zum Wundmanager, das notwendige Expertenwissen direkt in deine Einrichtung bringen. Vertiefende Informationen zur Qualifikation findest du in unserem Beitrag zur Wundmanager-Weiterbildung.

Wichtiger Hinweis: Die Edukation des Patienten und seiner Angehörigen ist ein zentraler Erfolgsfaktor. Anleitung zur richtigen Hautpflege, Ernährung und zum Anlegen von Kompressionsverbänden befähigt die Betroffenen, aktiv am Heilungsprozess mitzuwirken.

8. Expertenstandard zur Förderung der Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Der Expertenstandard zur Beziehungsgestaltung bei Menschen mit Demenz, herausgegeben vom DNQP, zielt darauf ab, die Lebensqualität demenziell erkrankter Menschen durch personenzentrierte Interaktion zu erhalten und zu fördern. Im Mittelpunkt steht nicht die Krankheit, sondern der Mensch mit seiner einzigartigen Biografie und seinen Bedürfnissen. Der Standard betont, dass eine stabile und verständnisvolle Beziehung zwischen Pflegenden und Betroffenen entscheidend ist, um herausforderndes Verhalten zu minimieren und Wohlbefinden zu schaffen.

Anstatt sich nur auf Pflegemaßnahmen zu konzentrieren, rückt dieser Standard die Gestaltung des „Dazwischen“ in den Fokus: die Momente der Kommunikation, des Vertrauensaufbaus und der emotionalen Zuwendung. Er gibt Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Perspektive der Betroffenen zu verstehen und ihre Handlungen darauf abzustimmen, was eine grundlegende Säule in der modernen Demenzpflege darstellt.

Eine lächelnde Pflegekraft hält die Hände einer älteren Frau, die an einem Tisch sitzt. Text: DEMENZ UNTERSTÜTZEN.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Expertenstandard ist essenziell für alle Settings, in denen Menschen mit Demenz betreut werden, von spezialisierten Demenz-Wohngruppen über stationäre Pflegeeinrichtungen bis hin zur ambulanten Versorgung. Die positive Wirkung ist umfassend: Studien zeigen, dass durch personenzentrierte Strategien der Einsatz von Psychopharmaka um bis zu 40 % reduziert werden kann. Gleichzeitig wird die Arbeitszufriedenheit der Pflegenden gesteigert, da sie weniger konfrontative Situationen erleben und eine tiefere, sinnerfüllte Verbindung zu den Betreuten aufbauen können.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Eine gelingende Beziehungsgestaltung erfordert Empathie, Wissen und eine klare Strategie. Diese Schritte helfen dir bei der Implementierung:

  • Biografiearbeit als Grundlage: Erfasse systematisch die Lebensgeschichte, Vorlieben und Gewohnheiten der Person. Nutze diese Informationen, um Alltagsaktivitäten und Gespräche individuell und vertraut zu gestalten.
  • Kommunikation anpassen: Setze auf einfache, klare Sprache und nutze nonverbale Signale wie Blickkontakt und beruhigende Berührungen. Validierung, also das Bestätigen von Gefühlen statt Konfrontation, ist hier der Schlüssel.
  • Routinen und Vertrautheit schaffen: Ein strukturierter und vorhersehbarer Tagesablauf gibt Sicherheit. Gestalte die Umgebung mit persönlichen Gegenständen, um Orientierung zu bieten und Erinnerungen zu wecken.
  • Gezielte Schulungen: Das gesamte Team, einschließlich zusätzlicher Betreuungskräfte, muss in Demenzpflege geschult sein. Unsere erfahrenen Fachkräfte von Brekstar Medical sind bereits mit diesen Konzepten vertraut und unterstützen dein Team aktiv dabei, personenzentrierte Ansätze im Alltag zu leben und die Versorgungsqualität sofort zu heben. Mehr Informationen zur Qualifikation als Alltagsbetreuer findest du in unserem Blogartikel.

Wichtiger Hinweis: Beobachte und dokumentiere genau, welche Interaktionen und Umgebungsfaktoren sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken. Diese Erkenntnisse sind Gold wert, um den Pflege- und Betreuungsplan kontinuierlich zu optimieren und individuell anzupassen.

9. Expertenstandard Pflege von Menschen mit chronischen Schmerzen

Der Expertenstandard zur Pflege von Menschen mit chronischen Schmerzen, entwickelt vom DNQP, widmet sich einer der größten Herausforderungen in der Pflege. Sein Ziel ist es, die Schmerzsituation von Betroffenen nachhaltig zu verbessern, ihre schmerzbedingten Beeinträchtigungen zu lindern und so ihre Lebensqualität und Funktionsfähigkeit zu steigern. Der Standard erkennt an, dass chronischer Schmerz ein komplexes bio-psycho-soziales Phänomen ist und eine multidisziplinäre Herangehensweise erfordert.

Der Prozess beginnt mit einer systematischen Einschätzung der Schmerzsituation, die nicht nur die Intensität, sondern auch die Art, Lokalisation und die Auswirkungen des Schmerzes auf den Alltag erfasst. Auf dieser Basis wird ein individueller Behandlungs- und Maßnahmenplan entwickelt, der medikamentöse und nicht-medikamentöse Therapien kombiniert. Die Beratung und Schulung der Betroffenen und ihrer Angehörigen sind zentrale Bestandteile, um die Selbstmanagementkompetenz zu fördern.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist in allen Bereichen relevant, in denen Menschen mit chronischen Schmerzen betreut werden, von der Langzeitpflege über Kliniken (z. B. orthopädische oder rheumatologische Abteilungen) bis hin zur ambulanten Versorgung. Eine konsequente Anwendung führt zu einer besseren Schmerzkontrolle, weniger Komplikationen durch Immobilität und einer höheren Teilhabe am sozialen Leben. In Rehabilitationskliniken kann die Umsetzung die funktionalen Ergebnisse nachweislich verbessern und die Unabhängigkeit der Patienten fördern.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Ein erfolgreiches Schmerzmanagement erfordert eine kontinuierliche und koordinierte Teamleistung. Hier sind konkrete Schritte:

  • Differenzierte Schmerzeinschätzung: Nutze validierte Instrumente (z. B. Schmerztagebücher, Skalen), um den Schmerz umfassend zu erfassen. Frage gezielt nach den Auswirkungen auf Schlaf, Stimmung und tägliche Aktivitäten.
  • Kombinierte Maßnahmenplanung: Entwickle einen Plan, der medikamentöse Therapien (z. B. zeitlich abgestimmte Analgetika-Gabe vor Mobilisation) mit nicht-medikamentösen Ansätzen wie Wärme-/Kälteanwendungen, Entspannungsübungen oder Physiotherapie verbindet.
  • Schulung und Beratung: Biete Betroffenen und ihren Angehörigen verständliche Informationen über ihre Schmerzerkrankung und Behandlungsoptionen an. Stärke ihre Fähigkeiten zum Selbstmanagement. Unsere erfahrenen Fachkräfte bei Brekstar Medical sind geschult, diese Beratungsgespräche kompetent zu führen und dein Stammpersonal zu entlasten.

Wichtiger Hinweis: Die subjektive Schmerzwahrnehmung des Patienten ist der entscheidende Maßstab. Glaube den Schmerzangaben und nimm sie ernst, auch wenn keine eindeutige organische Ursache erkennbar ist. Eine vertrauensvolle Pflegebeziehung ist die Basis für jeden Erfolg.

10. Expertenstandard Pflege von Menschen mit Infektionen und resistenten Keimen

Der Expertenstandard zur Pflege von Menschen mit Infektionsrisiken und multiresistenten Erregern (MRE) ist entscheidend für die Sicherheit von Patienten und Personal. Entwickelt vom DNQP, zielt er darauf ab, die Übertragung von Infektionen zu verhindern, Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und adäquat zu managen. Er betont die zentrale Rolle von Hygienepraktiken, Surveillance und dem rationalen Einsatz von Antibiotika, um die Ausbreitung resistenter Keime wie MRSA oder C. difficile zu stoppen.

Der Standard beschreibt einen systematischen Ansatz, der bei der Aufnahme beginnt und den gesamten Pflegeprozess durchzieht. Er fordert eine risikoadaptierte Vorgehensweise, bei der Hygienemaßnahmen, Isolationsnotwendigkeiten und der Informationsfluss zwischen den beteiligten Gesundheitsdienstleistern klar geregelt sind.

Nutzen und Anwendungsfeld

Dieser Standard ist in allen Bereichen des Gesundheitswesens von höchster Relevanz, von Intensivstationen über chirurgische Abteilungen bis hin zu Pflegeheimen und ambulanten Diensten. Die konsequente Umsetzung führt nachweislich zu einer signifikanten Reduktion von nosokomialen, also im Krankenhaus erworbenen, Infektionen. Studien zeigen, dass durch verbesserte Protokolle die MRSA-Infektionsraten in Kliniken um bis zu 50 % gesenkt werden können. Dies schützt nicht nur die Gesundheit der Betroffenen, sondern senkt auch die enormen Kosten, die durch verlängerte Krankenhausaufenthalte und teure Antibiotikatherapien entstehen.

Tipps zur praktischen Umsetzung

Ein effektives Hygienemanagement erfordert eine gelebte Kultur der Sicherheit. Hier sind konkrete Schritte für die Implementierung:

  • Standardisierte Hygienemaßnahmen: Implementiere die Händehygiene als festen Bestandteil vor und nach jedem Patientenkontakt. Stelle sicher, dass persönliche Schutzausrüstung (PSA) je nach Übertragungsweg korrekt genutzt wird.
  • Schnelle Reaktion und Isolation: Etabliere klare Prozesse, um Patienten mit Verdacht auf Infektionen mit resistenten Keimen schnell zu identifizieren und umgehend Isolationsmaßnahmen einzuleiten.
  • Schulung und Audits: Regelmäßige Schulungen halten das Wissen des gesamten Teams auf dem neuesten Stand. Überprüfe die Einhaltung der Protokolle durch interne Audits. Brekstar Medical stellt sicher, dass unsere Fachkräfte stets nach den aktuellsten Hygienestandards geschult sind und diese Expertise direkt in deinem Team einbringen.

Wichtiger Hinweis: Die Aufklärung von Patienten und Angehörigen ist ein zentraler Baustein. Informiere sie aktiv über wichtige Präventionsmaßnahmen wie Händehygiene, um sie zu Partnern im Kampf gegen Infektionen zu machen.

10 Pflege-Expertenstandards im Überblick

Standard 🔄 Implementierungsaufwand ⚡ Ressourcenbedarf 📊 Erwartete Ergebnisse ⭐ Hauptvorteile 💡 Ideale Einsatzfälle
Expertenstandard Dekubitusversorgung 🔄🔄 Mittel–hoch: Schulung, Protokolle ⚡⚡ Matratzen, Lagerungshilfen, Personalzeit Deutliche Reduktion von Dekubitus (z. B. 40–60%) Standardisierte Dokumentation; präventiv kosteneffizient Akutkrankenhäuser, Langzeitpflege, häusliche Pflege bei Hochrisiko-Patienten
Expertenstandard Schmerzmanagement 🔄🔄 Mittel: systematische Assessments, Multimodalität ⚡⚡ Personalzeit, Zugang zu nicht‑med. Therapien Besseres Schmerzmanagement; reduzierte Opioid‑Abhängigkeit Erhöhte Patientenzufriedenheit; besseres Selbstmanagement Palliativ, postoperative Versorgung, geriatrische Bereiche
Expertenstandard Sturzprävention 🔄🔄🔄 Mittel–hoch: multifaktorielle Assessments ⚡⚡⚡ PT, Umgebungsanpassungen, Medikationsreviews Weniger Sturzverletzungen (Reduktion z. B. 40–50%) Reduzierte Kosten durch vermeidbare Verletzungen Akut- und Langzeitpflege, ambulante Programme für Ältere
Expertenstandard Kontinenzförderung 🔄🔄 Mittel: Assessment und Trainingsprogramme ⚡⚡ Zeitaufwand, ggf. Kontinenzprodukte, PT Verbesserte Kontinenz und Würde; weniger Hautschäden Steigerung der Unabhängigkeit; reduzierte Produktkosten Reha-Einrichtungen, Gemeinde‑Pflegedienste, Pflegeheime
Expertenstandard Ernährungsmanagement 🔄🔄 Mittel: Screening + individuelle Intervention ⚡⚡⚡ Ernährungsfachkräfte, spezielle Nahrung/Tools Besserer Ernährungszustand; verbesserte Wundheilung Systematische Risikoerkennung; bessere chronische Versorgung Akutkliniken, Pflegeheime, Patienten mit Dysphagie oder Mangelernährung
Expertenstandard Entlassungsmanagement 🔄🔄🔄 Mittel–hoch: Koordination über Sektoren ⚡⚡ Koordination, Kommunikationsaufwand Reduzierte Wiedereinweisungen (z. B. −25% 30‑Tage) Kontinuität der Versorgung; höhere Patientensicherheit Krankenhäuser, Hochrisiko‑Patienten (Herzinsuffizienz, Pneumonie)
Expertenstandard Pflege chronischer Wunden 🔄🔄🔄 Hoch: spez. Wundbeurteilung und Protokolle ⚡⚡⚡ Spezielle Verbände, interdisziplinäre Teams Verbesserte Heilungsraten (z. B. 60–80%); weniger Infektionen Verhinderung schwerer Komplikationen, langfristige Kosteneinsparung Wundzentren, Diabetische Patienten, Gefäß- und Dermatologie‑Ambulanzen
Expertenstandard Unterstützung von Menschen mit Demenz 🔄🔄🔄 Hoch: personenzentrierte Ansätze, Schulung ⚡⚡⚡ Qualifiziertes Personal, Umgebungsgestaltung Bessere Verhaltenssteuerung; höhere Lebensqualität Weniger Psychopharmaka; reduzierte Belastung für Personal Memory‑Units, Pflegeheime, ambulante Betreuungsangebote
Mobilität & Schmerzmanagement 🔄🔄🔄 Mittel–hoch: Integration von Schmerz- und Reha‑Therapie ⚡⚡⚡ PT/OT, Hilfsmittel, Schmerztherapie Schnellere Mobilisierung; verm. Komplikationen durch Immobilität Fördert Funktionalität; verhindert Chronifizierung Orthopädie, Rehabilitation, ältere Patienten mit muskuloskelettalen Schmerzen
Prävention & Management von Infektionen 🔄🔄🔄 Hoch: SOPs, Surveillance, Isolationsprozesse ⚡⚡⚡ PPE, Desinfektion, Schulung, Laborkapazität Deutliche Reduktion nosokomialer Infektionen Schutz vulnerabler Patienten; Reduktion antimikrobieller Resistenz Intensivstationen, Akutkrankenhäuser, Pflegeheime bei Ausbrüchen

Qualität sichern, Karriere gestalten: Dein Weg mit Brekstar Medical

Wir haben uns auf eine umfassende Reise durch die Welt der Pflegestandards begeben und die Frage „Expertenstandards welche gibt es“ detailliert beantwortet. Von der Dekubitusprophylaxe über das Schmerzmanagement bis hin zur Förderung der Mobilität, jeder einzelne Standard ist ein entscheidender Baustein für eine wissenschaftlich fundierte und patientenzentrierte Pflege. Du hast gesehen, dass diese Standards keine trockene Theorie sind, sondern lebendige Instrumente, die die Qualität der Versorgung direkt beeinflussen und die Sicherheit sowie das Wohlbefinden deiner Patientinnen und Patienten maßgeblich steigern.

Die erfolgreiche Implementierung ist jedoch mehr als das Abhaken einer Checkliste. Sie ist ein fortlaufender Prozess, der Engagement, Fachwissen und vor allem ausreichend qualifiziertes Personal erfordert. Jeder Standard, von der Sturzprävention bis zum Entlassungsmanagement, verlangt eine präzise Dokumentation, eine individuelle Maßnahmenplanung und eine kontinuierliche Evaluation. Dieser hohe Anspruch trifft oft auf eine herausfordernde Realität: Personalengpässe, hohe Arbeitsbelastung und kurzfristige Ausfälle können die konsequente Umsetzung der Expertenstandards erschweren.

Die Brücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Genau an dieser kritischen Schnittstelle setzen wir von Brekstar Medical an. Wir verstehen, dass exzellente Pflege nur mit exzellentem Personal möglich ist. Für Einrichtungen sind wir der strategische Partner, der schnell und zuverlässig qualifizierte Fachkräfte vermittelt, um Lücken zu schließen und die Versorgungsqualität auf höchstem Niveau zu halten. Unsere Pflegeexpertinnen und -experten sind nicht nur fachlich versiert, sondern bringen durch ihre vielfältigen Einsätze auch einen breiten Erfahrungsschatz in der praktischen Anwendung der DNQP-Standards mit.

Für dich als engagierte Pflegefachkraft eröffnen wir neue Perspektiven. Die Arbeit mit Brekstar Medical bedeutet, deine Expertise gezielt dort einzusetzen, wo sie am dringendsten gebraucht wird. Du sammelst wertvolle Praxiserfahrung in unterschiedlichen Fachbereichen und lernst verschiedene Herangehensweisen an die Umsetzung der Expertenstandards kennen. Dieser Wissenszuwachs macht dich zu einer gefragten Fachkraft und beschleunigt deine berufliche Entwicklung enorm.

Wichtigster Takeaway: Die Beherrschung der Expertenstandards ist der Schlüssel zu professioneller Exzellenz in der Pflege. Sie sichert nicht nur die Qualität für die Patienten, sondern stärkt auch deine eigene Fachkompetenz und dein berufliches Selbstverständnis.

Deine Karriere, deine Bedingungen

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  • Gezielte Weiterentwicklung: Wir unterstützen dich mit Fortbildungen, damit du dein Wissen über die Expertenstandards und andere relevante Pflegethemen stets auf dem neuesten Stand hältst.

Die Frage „Expertenstandards welche gibt es“ ist der Ausgangspunkt. Die entscheidende nächste Frage lautet: „Wie kann ich dieses Wissen optimal anwenden und meine Karriere voranbringen?“ Mit Brekstar Medical findest du die Antwort. Du übernimmst die Kontrolle über deinen beruflichen Weg, erweiterst kontinuierlich deine Kompetenzen und leistest einen wertvollen Beitrag zur Sicherung der Pflegequalität in Deutschland – und das alles zu Konditionen, die deine Arbeit wirklich würdigen.


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