Redon Drainage ziehen: Anleitung für maximale Patientensicherheit

Wann ist der richtige Zeitpunkt, eine Redon-Drainage zu ziehen? Diese Frage gehört zum Alltag in der postoperativen Pflege und die Antwort darauf erfordert deine fachliche Expertise. Klar, die ärztliche Anordnung ist die Basis, aber du bist die Person am Bett, die beurteilt, ob der Moment wirklich gekommen ist. Der entscheidende Punkt ist erreicht, wenn die Fördermenge auf unter 30–50 ml pro 24 Stunden sinkt und das Wundsekret serös, also klar und bernsteinfarben, wird.

Grundlagen: So entfernst du eine Redon-Drainage sicher

Eine Redon-Drainage zu ziehen, ist weit mehr als nur ein Handgriff. Es ist ein zentraler Teil deines Jobs als Pflegefachkraft und verlangt ein geschultes Auge, Fachwissen und klinische Erfahrung. Du triffst eine wichtige Entscheidung, die den Heilungsprozess des Patienten direkt beeinflusst – ein Akt, der mit Bedacht ausgeführt werden muss.

Eine Pflegekraft in blauer Arbeitskleidung liest Dokumente und hält eine Flasche in einem Patientenzimmer.

Die ärztliche Anordnung gibt dir zwar das Go, aber deine professionelle Einschätzung vor Ort ist unersetzlich. Du bist es, der die entscheidenden Kriterien direkt am Patientenbett prüft und dem Ärzteteam eine fundierte Rückmeldung gibt. Deine Expertise ist hier der Schlüssel.

Die entscheidenden Kriterien für die Entfernung

In der Praxis stützt du deine Entscheidung auf drei wesentliche Beobachtungen. Erst wenn diese drei Punkte stimmen, ist der Zeitpunkt für das Ziehen der Redon-Drainage wirklich ideal:

  • Sekretmenge: Das ist der objektivste Faktor. Fördert die Drainage weniger als 30–50 ml in 24 Stunden, ist das ein klares Signal. Es zeigt, dass die primäre Wundheilung gut voranschreitet und sich in der Wundhöhle kaum noch Flüssigkeit sammelt.
  • Farbe und Konsistenz: Achte genau auf das Sekret. Hat es sich von blutig (sanguinös) zu serös verändert? Eine klare, bernsteinfarbene Flüssigkeit ohne Fibrin oder gar Eiter ist genau das, was wir sehen wollen.
  • Klinischer Zustand: Schau dir den Patienten und die Wunde genau an. Ist der Patient fieberfrei? Zeigt die Wundumgebung keine Entzündungszeichen wie Rötung, Schwellung oder übermäßige Schmerzen? Perfekt.

Deine Fähigkeit, diese Kriterien sicher zu bewerten, ist ein Zeichen höchster Professionalität. Bei Arbeitgebern wie Brekstar Medical wird diese Kompetenz nicht nur anerkannt, sondern auch durch ein innovationsfreudiges Umfeld mit modernsten Arbeitsbedingungen gefördert, das dir Raum für eigenverantwortliches Arbeiten und fachliche Weiterentwicklung gibt.

Wann die Drainage auf keinen Fall gezogen werden darf

Genauso wichtig wie das Wissen, wann es Zeit ist, ist das Erkennen von Warnsignalen. Wenn du eines der folgenden Anzeichen bemerkst, ist Vorsicht geboten. Die Drainage bleibt drin und du informierst sofort den Arzt:

  • Anhaltend hohe Fördermenge (deutlich über 50 ml/24 h)
  • Eitriges, trübes oder unangenehm riechendes Sekret
  • Fieber oder andere systemische Anzeichen einer Infektion
  • Lokale Entzündungszeichen an der Austrittsstelle (Rötung, Schwellung, Hitze)
  • Starke Schmerzen des Patienten im Bereich der Drainage

Dein Fachwissen ist der Dreh- und Angelpunkt für die Patientensicherheit. Bei Brekstar Medical wissen wir das zu schätzen und honorieren dein Engagement mit einer stark überdurchschnittlichen Vergütung. Während andere Anbieter oft nach Tarif bezahlen, was für examinierte Pflegekräfte ein Bruttogehalt von etwa 3.000–3.800 € bedeutet, erhält eine examinierte Pflegefachkraft bei uns im Durchschnitt 5.000 € im Monat. Mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist sogar deutlich mehr möglich. Dieses Bekenntnis zu exzellenter Pflege zahlt sich direkt für dich aus. Die genaue Einhaltung von Pflegestandards, wie sie auch für das Ziehen einer Redon-Drainage gelten, ist dabei selbstverständlich.

Die optimale Vorbereitung für einen reibungslosen Ablauf

Wer schon einmal eine Redon-Drainage gezogen hat, weiss: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Sie sorgt nicht nur für einen reibungslosen, sicheren Ablauf, sondern gibt auch dem Patienten ein Gefühl von Sicherheit und Kompetenz. Bevor du aber überhaupt daran denkst, die Drainage zu entfernen, solltest du drei Dinge im Kopf haben: die Aufklärung des Patienten, die Organisation deines Materials und die richtige Schmerzprophylaxe.

Ein aufgeräumter Arbeitsplatz ist dabei mehr als nur Effizienz – er ist ein klares Zeichen für Sorgfalt und Professionalität. Genau diese vorausschauende Planung und Präzision ist es, was gute Pflegekräfte auszeichnet und bei Brekstar Medical, einem innovationsfreudigen Unternehmen mit modernsten Arbeitsbedingungen, besonders geschätzt wird. Denn deine Expertise ist die Basis für eine erstklassige Versorgung am Patienten.

Patientenaufklärung als Vertrauensbasis

Der erste und vielleicht wichtigste Schritt ist immer das Gespräch mit deinem Patienten. Kündige die Massnahme rechtzeitig an und erkläre mit einfachen Worten, was passieren wird.

Viele Patienten haben verständlicherweise Bammel vor dem Ziehen der Drainage. Sie fürchten sich vor Schmerzen oder einem komischen Gefühl. Nimm dir hier einen Moment Zeit, um auf diese Sorgen einzugehen. Erkläre, dass der ganze Vorgang nur wenige Sekunden dauert und der kurze, ziehende Schmerz in der Regel sofort wieder nachlässt. Eine ruhige und einfühlsame Kommunikation baut Ängste ab und sichert dir die Mitarbeit des Patienten – und die ist Gold wert für einen unkomplizierten Ablauf.

Materialcheckliste für den Eingriff

Noch bevor du das Patientenzimmer betrittst, solltest du sicherstellen, dass alles Nötige griffbereit auf deinem Tablett liegt. Nichts ist störender als eine Unterbrechung, weil etwas fehlt – ganz zu schweigen von der Gefahr, die aseptische Kette zu durchbrechen.

Hier ist eine Checkliste aus der Praxis, die sich bewährt hat:

  • Händedesinfektionsmittel: Der Startschuss für jede hygienische Tätigkeit.
  • Einmalhandschuhe: Unsterile Handschuhe für die Vorbereitung, sterile für das eigentliche Ziehen.
  • Schutzschürze: Sicher ist sicher, um deine Arbeitskleidung vor Sekretspritzern zu schützen.
  • Hautdesinfektionsmittel: Zur gründlichen Desinfektion der Wundumgebung.
  • Sterile Kompressen und Tupfer: Sowohl zum Desinfizieren als auch für den Wundverband danach.
  • Nahtentfernungsset: Eine sterile Pinzette und eine Fadenschere oder ein Einmal-Skalpell, um die Haltenaht zu kappen.
  • Abwurfbehälter: Für alle kontaminierten Materialien.
  • Pflaster oder Wundschnellverband: Damit die Austrittsstelle steril und luftdicht verschlossen ist.

Die Art, wie du deinen Arbeitsplatz organisierst, sagt viel über deine Professionalität aus. Bei Brekstar Medical schätzen wir genau das und stellen dir modernste Ausstattung in einem Umfeld zur Verfügung, in dem deine Fähigkeiten wirklich zählen. So sichern wir gemeinsam die Qualität, die Patienten verdienen.

Schmerz- und Infektionsprophylaxe

Ein oft unterschätzter, aber entscheidender Punkt ist die vorausschauende Schmerzbehandlung. Gerade bei sehr schmerzempfindlichen oder ängstlichen Patienten kannst du nach ärztlicher Rücksprache etwa 30 Minuten vor dem Eingriff ein Analgetikum verabreichen. Das kann die ganze Erfahrung für den Patienten deutlich angenehmer machen. Die Frage, bei welcher Restmenge eine Drainage überhaupt entfernt werden darf, sorgt oft für Diskussionen. Ausführlichere Infos dazu findest du in unserem Artikel, der sich genau damit beschäftigt, ab wie viel ml eine Drainage gezogen wird.

Genauso wichtig ist die Infektionsprävention. Redon-Drainagen gehören in deutschen Kliniken immer noch zum Standard, auch wenn ihr tatsächlicher Nutzen für die Wundheilung in Studien immer wieder kontrovers diskutiert wird. Eine Untersuchung bei Kopf-Hals-Tumoroperationen kam zum Ergebnis, dass Drainagen das Hämatomrisiko sogar verdoppeln können, ohne die Wundheilung positiv zu beeinflussen. Trotzdem gaben 89,8 % der befragten Chirurgen an, sie weiterhin zu nutzen – ein klares Zeichen, wie fest sie im klinischen Alltag verankert sind. Umso wichtiger ist es, beim Ziehen absolut aseptisch zu arbeiten, um Infektionen keine Chance zu geben. Wenn du tiefer in die Materie einsteigen willst, findest du hier die detaillierten Ergebnisse dieser Studie.

Die Durchführung im Detail: die richtige Technik anwenden

So, jetzt geht es ans Eingemachte: das eigentliche Ziehen der Redon-Drainage. In diesem Moment zählen deine ruhige Hand, dein Fachwissen und deine Präzision. Damit du dich dabei jederzeit sicher fühlst und professionell handelst, gehen wir das Ganze jetzt Schritt für Schritt durch.

Ein reibungsloser Ablauf beginnt immer mit der richtigen Vorbereitung. Das sorgt nicht nur für Sicherheit beim Patienten, sondern gibt auch dir die nötige Ruhe. Die folgende Infografik fasst die wichtigsten Punkte kurz und knackig zusammen.

Infografik zeigt den dreistufigen Vorbereitungsprozess: Aufklärung, Material und Analgesie.

Du siehst: Eine klare Kommunikation mit dem Patienten, vollständig vorbereitetes Material und ein gutes Schmerzmanagement sind das A und O für einen gelungenen Eingriff.

Aseptik und Handschuhwechsel

Deine oberste Priorität ist es, eine Infektion zu vermeiden. Starte also immer mit einer gründlichen hygienischen Händedesinfektion. Danach ziehst du dir deine unsterilen Einmalhandschuhe über.

Mit diesen bereitest du alles vor: Du öffnest das sterile Material vorsichtig, ohne die Innenflächen zu berühren, und legst alles griffbereit auf eine saubere Arbeitsfläche. Nachdem du den alten Verband entfernt und die Wundumgebung desinfiziert hast (denk an die Einwirkzeit!), wirfst du diese Handschuhe weg.

Nach einer erneuten Händedesinfektion schlüpfst du in die sterilen Handschuhe. Von diesem Moment an arbeitest du streng aseptisch und berührst nur noch steriles Material.

Die Haltenaht entfernen

Jetzt nimmst du die sterile Pinzette und die Fadenschere (oder ein Einmal-Skalpell) zur Hand, um die Haltenaht zu entfernen. Damit ist der Drainageschlauch an der Haut fixiert.

Greif den Knoten behutsam mit der Pinzette, heb ihn ganz leicht an und schneide den Faden direkt an der Haut durch. Anschließend ziehst du ihn vorsichtig heraus. Kontrolliere immer, dass keine Fadenreste in der Wunde zurückbleiben.

Redon-Drainage ziehen – unter Sog oder ohne?

Jetzt kommt der Moment, der in Fachkreisen immer wieder für Diskussionen sorgt: Hebst du den Sog an der Redon-Flasche vor dem Ziehen auf oder nicht?

Die klare Handlungsempfehlung lautet: Der Sog bleibt erhalten. Das Ziehen unter Sog hat zwei entscheidende Vorteile. Zum einen verhinderst du, dass beim Herausziehen des Schlauchs Keime von außen in den Stichkanal gesogen werden. Zum anderen sorgt der Sog dafür, dass eventuell noch vorhandenes Wundsekret direkt mit abgesaugt wird.

Das Ziehen selbst sollte zügig, aber kontrolliert passieren. Atme einmal tief durch, bitte deinen Patienten, dasselbe zu tun, und zieh den Schlauch in einer flüssigen, gleichmäßigen Bewegung heraus. Der kurze unangenehme Moment für den Patienten ist so schnell vorbei und du minimierst das Risiko von Gewebeschäden.

Ein kleiner historischer Exkurs: Die Redon-Drainage geht auf den französischen Chirurgen Henri Redon (1899–1974) zurück. Seit den 1970er-Jahren gehört sie in deutschen Kliniken zum Standard. Obwohl ihr Nutzen in Studien immer wieder diskutiert wird, ist die korrekte Handhabung, wie das Ziehen unter Sog, für die Infektionsprophylaxe essenziell. Das zeigen auch Zahlen: In einer Untersuchung mit 495 Fällen traten bei 15,5 % der Patienten mit Drainage Komplikationen auf, im Vergleich zu 9,7 % ohne. Ein Grund mehr, warum dein Fachwissen hier so wichtig ist.

Sofortige Wundversorgung und Verband

Sobald der Schlauch draußen ist, musst du schnell handeln. Drücke sofort eine sterile Kompresse fest auf die Austrittsstelle. Das stoppt eine eventuelle Blutung und verhindert, dass Luft in die Wunde gelangt. Diese Kompresse fixierst du anschließend mit einem luftdichten Pflaster, also einem Okklusivverband.

Dieser luftdichte Verband ist extrem wichtig, um ein subkutanes Emphysem zu vermeiden. Das ist eine Luftansammlung unter der Haut, die zu unschönen Schwellungen und einem knisternden Gefühl führen kann. Solche prophylaktischen Maßnahmen gehören zum Kern professioneller Pflege. Mehr zu diesem Thema liest du in unserem Artikel über Prophylaxen in der Pflege.

Deine Fähigkeit, diesen Prozess souverän und sicher zu meistern, ist eine Kernkompetenz, die dich als Pflegefachkraft auszeichnet. Bei Brekstar Medical wissen wir, dass genau dieses Fachwissen den Unterschied macht. Deshalb bieten wir dir nicht nur ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten voll einsetzen kannst, sondern auch eine Vergütung, die deine Expertise widerspiegelt: Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Qualifikationen oder langjähriger Erfahrung können bei Brekstar Stundenlöhne von 28 bis 40 Euro erzielen.

Nachsorge, Dokumentation und was tun, wenn etwas schiefgeht?

Die Drainage ist raus – super! Aber jetzt fängt ein mindestens genauso wichtiger Teil deiner Arbeit an. Als professionelle Pflegefachkraft weißt du, dass die eigentliche Kunst in der Nachsorge liegt. Jetzt heißt es, den Heilungsverlauf genau im Auge zu behalten, mögliche Probleme sofort zu erkennen und alles sauber zu dokumentieren.

Eine Pflegekraft dokumentiert auf einem Tablet im Freien die Wundbeobachtung bei einer älteren Patientin.

Ein gutes Komplikationsmanagement und eine lückenlose Dokumentation sind nicht nur entscheidend für die Sicherheit deines Patienten, sondern sichern auch dich rechtlich ab. Genau diese Professionalität und Qualität schätzen und fördern wir bei Brekstar Medical.

Die Dokumentation nach der Entfernung – dein Sicherheitsnetz

Was nicht dokumentiert ist, hat quasi nicht stattgefunden. Eine saubere, lückenlose Dokumentation ist dein A und O. Sie sorgt dafür, dass jeder im Team sofort im Bilde ist und der gesamte Verlauf glasklar nachvollziehbar bleibt.

Nach dem Redon-Drainage ziehen gehören folgende Punkte unbedingt in die Akte:

  • Zeitpunkt: Notiere das exakte Datum und die Uhrzeit der Entfernung.
  • Zustand der Austrittsstelle: Beschreibe die Wunde. Ist sie reizlos? Siehst du Rötungen, eine Schwellung oder ein Hämatom?
  • Verband: Dokumentiere, welchen Verband du angelegt hast (z. B. "steriler Okklusivverband").
  • Befinden des Patienten: Wie hat der Patient die Prozedur überstanden? Klagt er über Schmerzen oder fühlt er sich unwohl?
  • Besonderheiten: Lief alles glatt oder gab es Schwierigkeiten beim Ziehen? Kam es zu einer leichten Nachblutung? All das muss vermerkt werden.

Um eine lückenlose Versorgung und deine rechtliche Absicherung zu gewährleisten, ist eine präzise Dokumentation der Nachsorge unerlässlich. Wenn du deine Routine weiter verbessern möchtest, findest du hier wertvolle Tipps, wie du deine Dokumentation in der Pflege meistern kannst.

Komplikationen früh erkennen und souverän handeln

Auch wenn das Ziehen einer Redon-Drainage ein Routineeingriff ist, musst du immer auf mögliche Komplikationen vorbereitet sein. Deine aufmerksame Beobachtung in den ersten Stunden und Tagen danach ist Gold wert.

Halte die Augen nach diesen Alarmsignalen offen:

  • Nachblutung: Ein durchfeuchteter Verband ist ein klares Warnsignal. Hier ist schnelles Handeln gefragt: Druckverband anlegen und sofort den Arzt informieren.
  • Serom: Manchmal bildet sich eine tastbare Flüssigkeitsansammlung unter der Haut. Das ist ein Fall für den Arzt, der eventuell eine Punktion durchführen muss.
  • Infektionszeichen: Achte auf zunehmende Rötung, Schwellung, Überwärmung, pochende Schmerzen oder gar eitrigen Ausfluss. Auch Fieber kann ein späteres Anzeichen sein.
  • Starke Schmerzen: Anhaltende oder plötzlich einschießende Schmerzen sind nicht normal und müssen umgehend ärztlich abgeklärt werden.

Dein geschulter Blick macht hier den entscheidenden Unterschied. Wir bei Brekstar Medical wissen das und schaffen mit familienfreundlichen Arbeitszeiten Arbeitsbedingungen, die dir die nötige Zeit für eine sorgfältige Patientenbeobachtung geben. Mit fairer Dienstplangestaltung und einer überdurchschnittlichen Bezahlung, bei der eine examinierte Pflegefachkraft im Durchschnitt 5.000 € im Monat erhält, zeigen wir unsere Wertschätzung für dein Engagement.

Eine Studie der Universitätsklinik Saarland von 2018 hat 495 Patienten mit Redon-Drainagen untersucht und kam zu dem Ergebnis, dass die Komplikationsrate bei 11,5 % lag. Die häufigsten Probleme waren dabei oberflächliche Rötungen (3,8 %) und Schwellungen (3,0 %). Diese Zahlen zeigen, wie wichtig eine genaue Überwachung nach dem Redon-Drainage ziehen wirklich ist.

Checkliste für Nachsorge und Dokumentation

Nutze diese Tabelle als schnellen Überblick für die wichtigsten Maßnahmen und Dokumentationspunkte direkt nach der Entfernung der Redon-Drainage.

Maßnahme Wichtige Aspekte Dokumentationspflicht
Wundinspektion Zustand der Austrittsstelle, Reizzeichen, Nachblutung Wundstatus (z. B. reizlos), Besonderheiten notieren
Verbandwechsel Steriler Verband, ggf. Kompresse bei Sekretion Art des Verbandes, Uhrzeit des Wechsels
Schmerzmanagement Nachfragen, Schmerzskala (NRS), ggf. Medikation Schmerzlevel, verabreichte Medikamente, Wirkung
Patientenbeobachtung Vitalzeichen, Allgemeinbefinden, Komplikationszeichen Vitalparameter, subjektives Befinden, Auffälligkeiten
Patientenaufklärung Anleitung zur Selbstbeobachtung, Alarmzeichen Durchgeführte Aufklärung, Verständnis des Patienten

Diese Checkliste hilft dir, im hektischen Alltag nichts zu übersehen und deine Dokumentation lückenlos zu halten.

Den Patienten zum Partner machen: Anleitung zur Selbstbeobachtung

Ein weiterer wichtiger Baustein ist, den Patienten aktiv mit ins Boot zu holen. Erkläre ihm verständlich, worauf er selbst achten soll. Eine klare Anleitung gibt ihm Sicherheit und macht ihn zu einem Partner im Heilungsprozess.

Gib ihm mit auf den Weg, sich sofort bei dir zu melden, wenn er eines der folgenden Dinge bemerkt:

  • Der Verband wird feucht oder blutig.
  • Die Schmerzen werden stärker statt schwächer.
  • Er fühlt sich fiebrig oder allgemein unwohl.
  • Eine neue Schwellung oder ein starkes Spannungsgefühl tritt auf.

Mit dieser Aufklärung stärkst du die Autonomie deines Patienten und stellst sicher, dass keine wichtigen Beobachtungen verloren gehen. Um die Dokumentation dieser Punkte zu vereinfachen, haben wir in unserem Blog nützliche Beispiele für die Dokumentation in der Pflege zusammengestellt, die dir im Alltag eine praktische Hilfe sein können.

Deine Karrierechance bei Brekstar Medical

Dein Know-how, das du Tag für Tag bei anspruchsvollen Aufgaben wie dem Ziehen einer Redon-Drainage beweist, ist mehr wert als nur anerkennendes Nicken und ein Gehalt nach Tarif. Du weißt ganz genau, wie entscheidend Präzision, Hygiene und ein geschulter klinischer Blick sind. Aber wird diese enorme Verantwortung auch fair entlohnt und durch gute Arbeitsbedingungen gewürdigt?

Manche Pflegeanbieter zahlen nach Tarif, was für eine examinierte Pflegefachkraft oft ein Bruttogehalt zwischen 3.000 € und 3.800 € bedeutet. Wir bei Brekstar Medical, einem innovationsfreudigen Unternehmen, finden: Deine Leistung ist mehr wert. Wir sind überzeugt, dass exzellente Pflege auch exzellent bezahlt werden muss und haben deshalb ein Vergütungsmodell entwickelt, das wesentlich über dem marktüblichen Niveau liegt.

Mehr als nur Gehalt – ein Gesamtpaket, das überzeugt

Bei Brekstar Medical fängt Wertschätzung auf dem Gehaltszettel an. Als examinierte Pflegefachkraft erhältst du hier im Durchschnitt 5.000 € im Monat; mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist deutlich mehr möglich.

Für dich heißt das: finanzielle Sicherheit und die Anerkennung, die deine anspruchsvolle Arbeit wirklich verdient. Dein Fachwissen ist der Schlüssel für die bestmögliche Versorgung der Patienten – und bei uns ist es auch der Schlüssel zu deiner finanziellen Zufriedenheit.

Dein Können ist unser höchstes Gut. Deshalb sorgen wir mit modernsten Arbeitsbedingungen dafür, dass du dich voll und ganz auf das konzentrieren kannst, was du am besten kannst: erstklassige Pflege leisten. Den Rest übernehmen wir.

Spitzenverdienste für Spezialisten wie dich

Du bringst vielleicht schon eine Fachweiterbildung, spezielle Qualifikationen oder jahrelange Erfahrung mit? Perfekt! Bei Brekstar Medical wird genau diese Expertise besonders belohnt, was uns von anderen Anbietern abhebt.

  • Top-Stundenlöhne: Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Qualifikationen oder langjähriger Erfahrung können bei Brekstar Stundenlöhne von 28 bis 40 Euro erzielen.
  • Hohe Monatsgehälter: Dieser Spitzenverdienst, der Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen umfasst, ermöglicht ein Monatsgehalt von bis zu 10.000 €.
  • Auch für OTAs: Operationstechnische Assistent*innen (OTA) verdienen bei Brekstar ohne Zuschläge ebenfalls 30–40 € pro Stunde; durch Mehrarbeit und Zusatzqualifikationen erhöhen sich die Sätze.

Diese Zahlen sind bei uns keine Seltenheit. Sie zeigen, woran wir glauben: Wer Top-Leistung bringt, hat auch eine Top-Vergütung verdient. Wir sagen es ganz klar: Brekstar zahlt wesentlich über dem marktüblichen Niveau.

Deine Vorteile, die dich bei uns erwarten

Wir wissen natürlich, dass ein hohes Gehalt nicht alles ist. Deswegen haben wir ein Paket geschnürt, das dir den Arbeitsalltag erleichtert und dir echte Lebensqualität zurückgibt:

  • Mobilität ohne Kompromisse: Du bekommst einen modernen Dienstwagen, den du dank der Tankkarte auch für private Fahrten unbegrenzt nutzen kannst.
  • Keine versteckten Kosten: Alle Kosten, die bei deinen Einsätzen anfallen – ob für Übernachtungen oder die Anreise – übernehmen wir zu 100 %.
  • Flexibilität, die zu deinem Leben passt: Wir planen deine Dienste gemeinsam mit dir. So bekommst du Beruf, Familie und Freizeit endlich wieder unter einen Hut.
  • Gezielte Weiterentwicklung: Wir investieren in dich und deine Zukunft mit passgenauen Fort- und Weiterbildungen.
  • Unterstützung für Familien: Wir kennen die Herausforderung, Job und Familie zu vereinbaren. Deshalb unterstützen wir dich sogar bei den Kinderbetreuungskosten.

Dein Engagement und deine Fähigkeiten sind entscheidend für die Gesundheit unzähliger Menschen. Es ist an der Zeit, dass dein Arbeitgeber das genauso sieht. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie Brekstar Medical deine berufliche Zukunft gestalten kann, lies mehr über Brekstar Medical als deinen Arbeitgeber der Zukunft. Ein Wechsel zu uns lohnt sich – für deine Karriere und für dein Leben.

Häufige Fragen zum Ziehen von Redon-Drainagen

Im Stationsalltag muss es oft schnell gehen, und gerade bei Routineeingriffen wie dem Ziehen einer Redon-Drainage kommen doch immer wieder Fragen auf. Damit du in jeder Situation sicher und souverän handeln kannst, haben wir die häufigsten Unsicherheiten aus der Praxis für dich zusammengefasst. Sieh das hier als deinen schnellen Spickzettel für den Kitteltaschen-Alltag.

Muss der Sog der Redon-Flasche vor dem Ziehen wirklich aufgehoben werden?

Die Antwort ist ein klares Nein. Die aktuelle Lehrmeinung und bewährte Praxis besagen: Der Sog bleibt während des Ziehens bestehen. Das hat auch einen guten Grund. So verhinderst du, dass beim Herausziehen Keime von der Hautoberfläche in den Stichkanal gesogen werden – ein einfacher, aber effektiver Infektionsschutz.

Gleichzeitig wird durch den Unterdruck noch vorhandenes Restsekret direkt mit abgesaugt. Der Zug selbst sollte zwar zügig, aber kontrolliert sein. So minimierst du das Gewebetrauma und der ganze Vorgang ist für deinen Patienten schnell überstanden.

Was mache ich, wenn sich die Drainage nur schwer ziehen lässt?

Das Wichtigste zuerst: Niemals mit Gewalt ziehen! Wenn du einen unerwarteten Widerstand spürst, brich den Versuch sofort ab und bleib ruhig. Jetzt ist der Moment, den zuständigen Arzt zu informieren.

Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Drainage klemmen kann:

  • Die Fadenfixierung wurde vielleicht nicht vollständig entfernt.
  • Es können sich Verwachsungen im Gewebe gebildet haben.
  • In seltenen Fällen hat sich der Schlauch im Gewebe verhakt.

Jeder gewaltsame Versuch kann zu ernsten Gewebeschäden oder Blutungen führen. Die ärztliche Abklärung ist hier zum Schutz des Patienten absolut unerlässlich.

Deine Fähigkeit, in solchen Momenten besonnen und professionell zu handeln, ist ein klares Zeichen von Exzellenz. Bei Brekstar Medical schätzen wir genau diese Kompetenz und bieten ein Umfeld, in dem du deine Fähigkeiten voll entfalten kannst – unterstützt durch eine Vergütung, die deine Expertise widerspiegelt.

Wie lange muss die Austrittsstelle nach dem Ziehen beobachtet werden?

In den ersten Stunden nach der Entfernung ist eine engmaschige Kontrolle das A und O. Deine Sorgfalt sichert hier den Heilungsprozess und beugt Komplikationen wie Nachblutungen oder Infektionen vor.

Wirf in festen Intervallen einen Blick auf den Verband – bewährt hat sich ein Rhythmus von nach 30 Minuten, dann nach zwei und vier Stunden. Achte darauf, ob der Verband durchblutet oder erneut Sekret austritt. Beziehe auch deinen Patienten aktiv mit ein: Bitte ihn, sich sofort zu melden, wenn Schmerzen, eine neue Schwellung oder allgemeines Unwohlsein auftreten.

Dieses proaktive Handeln zeichnet dich als erstklassige Pflegefachkraft aus. Bei Brekstar Medical wissen wir, was du leistest, und honorieren das auch. Während andere Anbieter nach Tarif zahlen, können bei uns Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Qualifikationen oder langjähriger Erfahrung ein Monatsgehalt von bis zu 10.000 € erreichen, was unsere überdurchschnittliche Vergütung unterstreicht.


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