Du spielst mit dem Gedanken an eine berufliche Veränderung? Eine, die nicht nur sicher, sondern auch wirklich erfüllend ist? Dann könnte die Umschulung zur Pflegefachkraft – oft auch einfach Umschulung zur Krankenschwester genannt – genau der richtige Weg für dich sein. Es ist weit mehr als nur ein Jobwechsel; es ist ein Sprung in eine sinnstiftende, krisensichere Zukunft mit enormer gesellschaftlicher Bedeutung.
Warum der Quereinstieg in die Pflege dein Leben verändern kann
Fühlst du dich in deinem aktuellen Beruf vielleicht manchmal unterfordert oder sehnst dich nach einer Tätigkeit mit echtem Mehrwert? Viele Menschen kennen diesen Wunsch: Am Ende des Tages nach Hause zu kommen und zu wissen, dass man wirklich einen Unterschied gemacht hat. Genau das bietet der Quereinstieg in die Pflege. Hier hast du die Chance, deiner Karriere eine völlig neue Richtung zu geben – geprägt von Dankbarkeit und menschlicher Nähe.
Der akute Fachkräftemangel im Pflegebereich ist deine große Chance. Qualifizierte Pflegefachkräfte werden händeringend gesucht, was dir nicht nur eine außergewöhnlich hohe Arbeitsplatzsicherheit garantiert, sondern auch fantastische Aufstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten nach deinem Abschluss eröffnet. Deine Entscheidung für diesen Weg ist also eine echte Investition in eine stabile, planbare Zukunft.
Mehr als nur ein Job – eine Berufung
Klar, die Arbeit in der Pflege ist anspruchsvoll. Aber die Belohnung ist unbezahlbar. Du wirst zum unverzichtbaren Begleiter für Menschen in oft schwierigen Lebensphasen. Deine Aufgaben sind dabei unglaublich vielfältig und verbinden medizinisches Fachwissen mit jeder Menge sozialer Kompetenz.
- Sinn finden: Du hilfst Menschen ganz direkt, linderst ihre Schmerzen und spendest Trost, wenn es am wichtigsten ist.
- Gemeinsam stark: Du arbeitest Hand in Hand mit Ärzten, Therapeuten und anderen Pflegekräften in einem echten Team.
- Jeder Tag ist anders: Langeweile? Fehlanzeige. Du stellst dich immer wieder neuen Herausforderungen, die dich persönlich und fachlich wachsen lassen.
Eine Umschulung zur Krankenschwester oder zum Pfleger ist deine Eintrittskarte in einen der wichtigsten Bereiche unserer Gesellschaft. Du übernimmst Verantwortung und wirst zur Vertrauensperson für Patienten und ihre Familien.
Dieser Guide ist dein Begleiter auf dem Weg dorthin. Wir klären alles – von den ersten Überlegungen über die Finanzierung bis hin zu den spannenden Karrierewegen, die dir nach dem Examen offenstehen. Und wir zeigen dir, wie du mit einem flexiblen Partner wie Brekstar Medical nach der Umschulung von einer überdurchschnittlichen Bezahlung und maximaler Kontrolle über deinen Dienstplan profitieren kannst.
So funktioniert die Umschulung zur Pflegefachkraft
Eine Umschulung ist viel mehr als nur ein Jobwechsel. Stell sie dir als einen cleveren, anerkannten Bildungsweg vor, der genau für Menschen wie dich gemacht ist – Menschen, die schon mitten im Leben stehen und oft bereits eine erste Ausbildung in der Tasche haben. Dein bisheriger Werdegang ist dabei kein Ballast, sondern ein wertvolles Fundament.
Anders als bei der klassischen dreijährigen Ausbildung, die man meist direkt nach der Schule startet, kann eine Umschulung zur Pflegefachkraft unter bestimmten Voraussetzungen sogar verkürzt werden. Deine Vorkenntnisse und bisherigen Erfahrungen spielen dabei eine große Rolle und können dir den Einstieg spürbar erleichtern.
Das Erfolgsmodell: Theorie trifft Praxis
Das Herzstück deiner Umschulung ist die enge Verknüpfung von dem, was du lernst, und dem, was du tust. Dieses duale System sorgt dafür, dass du nicht nur trockenes Wissen sammelst, sondern es sofort im echten Pflegealltag anwenden und festigen kannst.
- Theorie in der Pflegeschule: Hier baust du dein medizinisches und pflegerisches Fachwissen auf. Fächer wie Anatomie, Pflegewissenschaft, Psychologie, aber auch Recht und Ethik geben dir das nötige Rüstzeug.
- Praxis im Einsatz: In Kliniken oder Pflegeheimen lernst du unter Anleitung erfahrener Profis den direkten Umgang mit den Patienten. Du übernimmst Schritt für Schritt mehr Verantwortung und wächst ganz natürlich in deine neue Rolle hinein.
Dieser ständige Wechsel zwischen Schulbank und Stationsalltag bereitet dich perfekt auf die vielfältigen Herausforderungen vor, die dich nach dem Examen erwarten. Du lernst, Wissen in Handeln zu übersetzen – eine Fähigkeit, die im Pflegeberuf Gold wert ist.
Eine Umschulung ist wie das Erlernen eines Instruments: Die Theorie gibt dir die Noten, aber erst das regelmäßige Üben in der Praxis macht dich zu einem Meister deines Fachs.
Dein Leben, dein Tempo: Vollzeit, Teilzeit oder berufsbegleitend
Deine persönliche Lebenssituation entscheidet, welches Modell für dich am besten passt. Die meisten Umschulungen laufen in Vollzeit, weil sie oft von der Agentur für Arbeit gefördert werden und das Ziel eine schnelle Integration in den Arbeitsmarkt ist.
Aber es gibt auch flexiblere Wege. Eine Teilzeit-Umschulung streckt die Inhalte über einen längeren Zeitraum. Das gibt dir mehr Luft für deine Familie oder andere Verpflichtungen. Eine gute Basis kann auch die berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung sein, die dir den späteren Weg zur Fachkraft ebnet.
Die Umschulung hat sich als echtes Erfolgsmodell im Kampf gegen den Fachkräftemangel etabliert. Allein zwischen Juli 2023 und Juni 2024 haben 12.000 Menschen ihre Umschulung zur Pflegefachkraft erfolgreich abgeschlossen. Diese beeindruckende Zahl zeigt, wie wichtig und anerkannt dieser Weg für Quereinsteiger geworden ist.
Nach deinem Abschluss stehen dir dann alle Türen offen. Ein Partner wie Brekstar Medical hilft dir dabei, genau die Einsätze zu finden, die zu deinen Wünschen passen – mit flexiblen Dienstplänen und einer Bezahlung, die deine wertvolle Arbeit auch wirklich anerkennt. So gestaltest du deinen neuen Berufsalltag von Anfang an selbstbestimmt und fair.
Welche Voraussetzungen du für die Umschulung mitbringen musst
Du überlegst also, den Sprung in die Pflege zu wagen? Eine super Entscheidung! Bevor du aber voll durchstartest, solltest du wissen, welche Weichen du stellen musst. Die gute Nachricht: Die Hürden für eine Umschulung zur Krankenschwester (oder besser gesagt zur Pflegefachkraft) sind klar definiert und absolut machbar.
Man kann die Anforderungen grob in zwei Kisten packen: Da sind einmal die formalen Dinge, die du auf dem Papier nachweisen musst, und zum anderen die persönlichen Eigenschaften. Diese helfen dir dabei, im oft turbulenten Pflegealltag nicht nur zu bestehen, sondern richtig aufzublühen. Für deinen Erfolg sind beide Seiten der Medaille gleich wichtig.
Deine formalen Eintrittskarten
Pflegeschulen möchten natürlich sichergehen, dass du das nötige Rüstzeug für die Theorie mitbringst. Dafür brauchst du eine solide schulische oder berufliche Basis.
In der Regel läuft es auf eine dieser Qualifikationen hinaus:
- Mittlerer Schulabschluss: Der klassische Realschulabschluss ist die häufigste Eintrittskarte.
- Hauptschulabschluss plus abgeschlossene Berufsausbildung: Du hast einen Hauptschulabschluss in der Tasche und schon eine mindestens zweijährige Ausbildung gemeistert? Perfekt, auch das qualifiziert dich.
- Abgeschlossene Ausbildung in der Pflegehilfe: Wer bereits als Pflegehelfer oder -assistent gearbeitet hat, bringt natürlich eine Top-Grundlage mit und kann direkt in die Umschulung zur Fachkraft einsteigen.
Zusätzlich zu diesen Bildungsnachweisen gibt es noch ein paar weitere Punkte für deine Checkliste.
Ein ärztliches Attest muss deine gesundheitliche Eignung für den Job bestätigen. Außerdem ist ein erweitertes Führungszeugnis ohne relevante Einträge Pflicht – logisch, denn du arbeitest schließlich mit Menschen, die auf deinen Schutz angewiesen sind.
Was dich als Mensch auszeichnet
Mindestens genauso viel wie deine Zeugnisse zählt das, was du als Person mitbringst. Der Pflegeberuf ist intensiv, oft emotional und fordert dich heraus. Deine Persönlichkeit ist das stabile Fundament, auf dem du dein ganzes Fachwissen aufbaust.
Frag dich mal ehrlich, ob du dich in diesen Punkten wiederfindest:
- Empathie: Kannst du dich wirklich in die Lage von Patienten und ihren Angehörigen versetzen, ihre Ängste und Sorgen nachfühlen?
- Psychische Stabilität: Schaffst du es, auch in hektischen oder emotional aufwühlenden Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren?
- Verantwortungsbewusstsein: Dir ist glasklar, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden anderer Menschen von deinem Handeln abhängen.
- Teamfähigkeit: Du hast Lust darauf, Hand in Hand mit Ärzten, Therapeuten und anderen Kollegen zu arbeiten, um gemeinsam das Beste für die Patienten rauszuholen.
Das sind keine leeren Phrasen aus einer Stellenanzeige, sondern das tägliche Handwerkszeug, das eine gute Pflegefachkraft ausmacht.
Um dir einen noch besseren Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Punkte in einer Tabelle zusammengefasst.
Anforderungen für die Umschulung im Überblick
Diese Tabelle fasst die wichtigsten formalen, persönlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen zusammen, die du für die Umschulung zur Pflegefachkraft erfüllen solltest.
| Anforderungstyp | Konkrete Kriterien und Beispiele | Warum diese Anforderung wichtig ist |
|---|---|---|
| Formale Bildung | Mittlerer Schulabschluss (Realschule) ODER Hauptschulabschluss + min. 2-jährige Berufsausbildung ODER abgeschlossene Ausbildung als Pflegehelfer/in. | Stellt sicher, dass du die theoretischen Grundlagen (Anatomie, Medizin, Recht) verstehst und erfolgreich lernen kannst. |
| Persönliche Stärken | Empathie, psychische Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikations- und Teamfähigkeit. | Der Pflegealltag ist emotional und physisch fordernd. Diese Soft Skills sind entscheidend für den Umgang mit Patienten und im Team. |
| Gesundheitliche Eignung | Ärztliches Attest, das die körperliche und seelische Gesundheit für den Beruf bescheinigt. Oft wird auch ein Impfschutz (z.B. Hepatitis B) verlangt. | Du musst körperlich fit genug sein, um Patienten zu heben, lange zu stehen und in einem hygienisch sensiblen Umfeld zu arbeiten, ohne dich oder andere zu gefährden. |
| Rechtliche Integrität | Einwandfreies, erweitertes polizeiliches Führungszeugnis. | Da du mit hilfsbedürftigen Menschen arbeitest, ist absolute Vertrauenswürdigkeit eine gesetzliche und ethische Grundvoraussetzung. |
Wie du siehst, ist der Weg gut ausgeschildert. Es geht darum, die richtige Mischung aus schulischer Vorbildung, persönlicher Reife und gesundheitlicher Fitness mitzubringen.
Ein Realitätscheck vor dem Start
Du bist dir immer noch nicht hundertprozentig sicher, ob der Pflegealltag dein Ding ist? Dann mach ein Praktikum! Ein paar Wochen in einem Krankenhaus oder einer Pflegeeinrichtung sind der beste Lackmustest. Hier bekommst du einen ungeschminkten Einblick in die Aufgaben, die Atmosphäre und ja, auch die Herausforderungen.
Ein solches Praktikum ist zwar selten eine offizielle Pflicht, wird von den Pflegeschulen aber unglaublich gern gesehen. Es zeigt, dass du es ernst meinst und hilft dir, deine Entscheidung mit voller Überzeugung zu treffen. So startest du nicht nur top vorbereitet, sondern auch mit der Gewissheit, den richtigen Weg für dich gefunden zu haben.
Wie du deine Umschulung finanzieren kannst
Die Entscheidung für eine neue Karriere steht, aber eine wichtige Frage schwebt oft im Raum: Wie soll ich das alles bezahlen? Die gute Nachricht ist: Du musst diesen Weg nicht alleine gehen. Für die Umschulung zur Krankenschwester gibt es ein starkes Netz an finanzieller Unterstützung. So kannst du dich voll und ganz auf deine Ausbildung konzentrieren, ohne dir ständig Sorgen um deinen Lebensunterhalt machen zu müssen.
Die Finanzierungsfrage sollte niemals ein Hindernis auf dem Weg in deine neue, erfüllende Karriere sein. Es gibt zahlreiche Fördermöglichkeiten, die dir den Rücken freihalten und zeigen, dass dein Traum von der Pflegekarriere auch finanziell absolut machbar ist.
Der Bildungsgutschein als Königsweg
Der wichtigste und bekannteste Weg zur Finanzierung führt über die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Das Zauberwort hier heißt Bildungsgutschein. Dieses Dokument ist im Grunde eine Zusage, dass der Staat die kompletten Kosten für deine Umschulung übernimmt.
Und das bedeutet nicht nur die Lehrgangsgebühren an der Pflegeschule. Oft sind auch weitere Kosten abgedeckt, wie zum Beispiel:
- Fahrtkosten zu deinem Ausbildungsort
- Kosten für Lehrmaterialien und Bücher
- Bei Bedarf sogar Kosten für eine auswärtige Unterbringung
- Kosten für die Kinderbetreuung, falls du diese für die Zeit der Umschulung organisieren musst
Während der gesamten Umschulung erhältst du außerdem weiterhin dein Arbeitslosengeld I oder Bürgergeld, um deine laufenden Kosten zu decken. Das gibt dir die finanzielle Sicherheit, die du für diesen wichtigen Schritt brauchst.
Der Bildungsgutschein ist mehr als nur finanzielle Hilfe. Er ist ein Vertrauensbeweis des Staates in deine berufliche Zukunft und eine Anerkennung, dass qualifizierte Pflegefachkräfte wie du dringend gebraucht werden.
So überzeugst du im Beratungsgespräch
Um den Bildungsgutschein zu bekommen, ist ein Gespräch mit deinem Berater bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter entscheidend. Aber keine Sorge, mit der richtigen Vorbereitung wird das kein Hindernis sein. Dein Ziel ist es, klar und überzeugend zu erklären, warum die Umschulung zur Pflegefachkraft für dich der richtige und nachhaltige Weg aus der Arbeitslosigkeit ist.
Lege dir am besten schon vorher ein paar starke Argumente zurecht:
- Hervorragende Jobaussichten: Betone den massiven Fachkräftemangel in der Pflege. Deine Chancen, nach dem Examen sofort einen Job zu finden, sind extrem hoch.
- Krisensicherheit: Der Pflegeberuf ist absolut zukunftssicher und unabhängig von der allgemeinen Wirtschaftslage.
- Deine Motivation: Zeige deine persönliche Eignung und deinen unbedingten Willen, in diesem sozialen und verantwortungsvollen Beruf zu arbeiten.
Die Zahlen sprechen für sich. Im Jahr 2023 gab es 7.400 Eintritte in eine Weiterbildung mit Abschluss in einem Pflegeberuf. Beeindruckende 94 Prozent davon zielten auf die Qualifizierung zur examinierten Pflegefachperson ab. Die Eingliederungsquote in den Arbeitsmarkt lag nach nur sechs Monaten bei rund 90 Prozent – ein klarer Beleg, wie gut dieser Weg funktioniert. Mehr zu den aktuellen Entwicklungen findest du auf dem Portal des Deutschen Pflegerats.
Alternative Finanzierungswege
Was aber, wenn der Bildungsgutschein für dich nicht infrage kommt? Auch dann ist noch nicht alles verloren. Es gibt weitere Möglichkeiten, die du prüfen solltest.
Eine Option ist das sogenannte Aufstiegs-BAföG (früher Meister-BAföG). Es richtet sich an Menschen, die eine höhere berufliche Qualifikation anstreben, und ist unabhängig vom Alter oder dem Einkommen deiner Eltern. Es besteht aus Zuschüssen, die du nicht zurückzahlen musst, und einem zinsgünstigen Darlehen.
In bestimmten Fällen kann auch die Deutsche Rentenversicherung als Kostenträger einspringen. Das ist oft der Fall, wenn du aus gesundheitlichen Gründen deinen bisherigen Beruf nicht mehr ausüben kannst und eine berufliche Reha brauchst.
Nach deiner erfolgreichen Umschulung eröffnen sich dir dann nicht nur vielfältige Karrierewege, sondern auch exzellente Verdienstmöglichkeiten. Partner wie Brekstar Medical bieten dir eine überdurchschnittliche Bezahlung, die deine neu gewonnene Qualifikation und deinen Einsatz fair honoriert. Wie hoch dein Einkommen sein kann, erfährst du in unserem Beitrag zum Thema Gehalt in der Zeitarbeit Pflege.
Ablauf und Inhalte deiner Umschulung zur Pflegefachkraft
Du hast dich für den Weg in die Pflege entschieden – eine fantastische Wahl! Doch was kommt in den nächsten drei Jahren deiner Umschulung zur Krankenschwester oder besser gesagt zur Pflegefachkraft eigentlich genau auf dich zu? Sieh diese Zeit als eine intensive Reise, auf der sich theoretisches Wissen und praktische Erfahrungen die Hand reichen, um dich perfekt auf den neuen Berufsalltag vorzubereiten.
Die Umschulung ist quasi ein perfekt abgestimmtes Zusammenspiel zweier Welten: der Pflegeschule und dem echten Klinikalltag. Diese beiden Bereiche sind keine getrennten Inseln. Sie greifen ständig ineinander, damit du das, was du lernst, auch sofort anwenden und vertiefen kannst.
Die theoretischen Grundlagen in der Pflegeschule
Dein Wissensfundament wird in der Pflegeschule gegossen. Hier tauchst du tief in die medizinischen und pflegewissenschaftlichen Grundlagen ein. Du lernst nicht nur, was du tun musst, sondern vor allem, warum du es tust.
Zu den wichtigsten Fächern gehören zum Beispiel:
- Pflegewissenschaft und -prozesse: Hier geht es darum, den Pflegebedarf eines Menschen systematisch zu erfassen, passende Maßnahmen zu planen, sie durchzuführen und am Ende zu bewerten, ob sie auch wirklich geholfen haben.
- Krankheitslehre und Anatomie: Du baust dein medizinisches Grundverständnis auf. Das hilft dir, Krankheitsbilder zu erkennen und die richtigen pflegerischen Entscheidungen zu treffen.
- Kommunikation und Beratung: Ein absolut entscheidender Baustein. Schließlich wirst du zur wichtigsten Vertrauensperson für deine Patienten und deren Angehörige.
- Rechtliche und ethische Rahmenbedingungen: Du lernst die rechtlichen Grundlagen deines Handelns kennen und beschäftigst dich mit wichtigen ethischen Fragen, die im Pflegealltag immer wieder aufkommen.
Dieser Blockunterricht in der Theorie gibt dir das nötige Rüstzeug und die Sicherheit, um in der Praxis kompetent und mit dem richtigen Verantwortungsbewusstsein zu handeln.
Dein Praxiseinsatz im Klinikalltag
Das Herzstück deiner Umschulung ist aber ganz klar die Praxis. Hier erlebst du hautnah, was es heißt, als Pflegefachkraft zu arbeiten. Du wirst durch die verschiedensten Fachbereiche rotieren, um ein möglichst breites Spektrum der pflegerischen Versorgung mit eigenen Augen zu sehen.
In den Praxisphasen wird aus theoretischem Wissen echte Kompetenz. Jeder Handgriff, jedes Gespräch und jede dokumentierte Maßnahme bringt dich einen Schritt näher an dein Ziel, eine selbstbewusste und fähige Pflegefachkraft zu werden.
Du wirst in ganz unterschiedlichen Bereichen eingesetzt, zum Beispiel:
- Chirurgie: Hier dreht sich alles um die Pflege von Patienten vor und nach Operationen, inklusive Wundversorgung und Schmerzmanagement.
- Innere Medizin: Du betreust Menschen mit den verschiedensten Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Problemen, Diabetes oder Atemwegserkrankungen.
- Pädiatrie (Kinderheilkunde): Die Arbeit mit Kindern und ihren Familien stellt ganz besondere Anforderungen an dein Einfühlungsvermögen und dein Fachwissen.
- Psychiatrie oder Geriatrie: Hier sammelst du wertvolle Erfahrungen im Umgang mit psychisch erkrankten oder älteren, oft mehrfach kranken Menschen.
Die folgende Tabelle zeigt dir, wie Theorie und Praxis ganz konkret ineinandergreifen.
Lerninhalte im Vergleich Theorie vs Praxis
| Lernbereich | Theoretische Inhalte (Beispiele) | Praktische Anwendung (Beispiele) |
|---|---|---|
| Pflegeprozess | Pflegeanamnese, Pflegediagnostik, Zielformulierung | Aufnahme- und Entlassungsgespräche führen, Pflegeplan erstellen, Dokumentation |
| Medizinische Grundlagen | Anatomie des Herz-Kreislauf-Systems, Pharmakologie | Blutdruck und Puls messen, EKG schreiben, Medikamente nach ärztlicher Anordnung verabreichen |
| Hygiene | Infektionslehre, Desinfektionsverfahren | Sterile Wundverbände anlegen, Hygienemaßnahmen auf der Station umsetzen |
| Kommunikation | Gesprächsführungstechniken, Umgang mit Angehörigen | Beratungsgespräche führen, Patienten und Angehörige anleiten, im Team kommunizieren |
Du siehst, das eine funktioniert nicht ohne das andere. Dein Wissen aus der Schule macht dich erst handlungsfähig für die Praxis.
Diese Grafik macht deutlich: Dein Weg beginnt mit einer guten Beratung, geht über einen klaren Antragsprozess und mündet schließlich in deinen erfolgreichen Start.
In jedem Einsatz übernimmst du Schritt für Schritt mehr Verantwortung. Du lernst, Infusionen vorzubereiten, Medikamente sicher zu verabreichen, Vitalzeichen zu kontrollieren und alles Wichtige sorgfältig zu dokumentieren. Erfahrene Praxisanleiter stehen dir dabei immer zur Seite, geben dir Feedback und helfen dir, dich weiterzuentwickeln.
So wächst du jeden Tag ein Stück mehr in deine neue Rolle hinein und baust das Selbstvertrauen auf, das du für diesen verantwortungsvollen Beruf brauchst. Am Ende wartet das Staatsexamen – eine Prüfung aus einem schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil, die dich offiziell zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann macht. Wenn du jetzt schon mehr über die vielfältigen Aufgaben und Einsatzgebiete wissen möchtest, schau doch mal in unserem Blog vorbei – dort findest du wertvolle Einblicke in den Berufsalltag von Pflegefachkräften.
Deine Karrierechancen nach dem Examen
Glückwunsch, die Umschulung ist geschafft! Mit dem Staatsexamen in der Tasche hältst du nicht nur ein Zeugnis in den Händen, sondern den Schlüssel zu unzähligen beruflichen Wegen. Als frisch examinierte Pflegefachkraft bist du auf dem Arbeitsmarkt gefragter denn je. Und jetzt beginnt der wirklich spannende Teil: Du kannst deine Karriere genau so gestalten, wie du es dir vorstellst.
Dieser Neustart ist deine Chance, Arbeitsbedingungen zu finden, die wirklich zu deinem Leben passen. Du musst dich nicht länger mit starren Dienstplänen oder einer Bezahlung abfinden, die deinem riesigen Einsatz nicht gerecht wird. Es ist an der Zeit, die Weichen für eine Zukunft zu stellen, in der du echte Wertschätzung erfährst und deine Arbeit wieder liebst.
Flexibilität und Top-Bezahlung als neuer Standard
Eine der besten Möglichkeiten, deine Karriere zu starten, ist die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Personaldienstleister. Ein Partner wie Brekstar Medical öffnet dir Türen zu einer völlig neuen Arbeitswelt. Statt dich direkt bei einer einzigen Klinik zu bewerben, arbeitest du in der Zeitarbeit und genießt dadurch maximale Freiheit.
Was das konkret für dich bedeutet?
- Überdurchschnittliche Vergütung: Dein Engagement wird fair und oft deutlich über dem gängigen Tarif bezahlt.
- Volle Kontrolle über deinen Dienstplan: Du entscheidest, wann und wie viel du arbeiten möchtest. So passt der Job sich deinem Leben an – nicht umgekehrt.
- Vielfältige Erfahrungen sammeln: Du lernst verschiedene Kliniken, Fachbereiche und Teams kennen, ohne jedes Mal den Arbeitgeber wechseln zu müssen.
Diese Flexibilität ist einfach ideal, um herauszufinden, welcher Bereich dir wirklich am Herzen liegt. Vielleicht entdeckst du deine Leidenschaft für die Intensivstation, die Pädiatrie oder die Notaufnahme. Wir bei Brekstar Medical unterstützen dich dabei, genau die Einsätze zu finden, die zu deinen beruflichen Zielen und persönlichen Wünschen passen.
Nach deiner anspruchsvollen Umschulung hast du dir einen Karrierestart verdient, der dich motiviert und fair bezahlt. Die Zeitarbeit bietet dir die perfekte Plattform, um dein Fachwissen zu erweitern, dein Netzwerk auszubauen und dabei exzellent zu verdienen.
Spezialisierung als Karriere-Booster
Dein Examen ist der Startschuss, nicht das Ende deiner Lernreise. Die Pflege ist ein unglaublich vielfältiges Feld und bietet unzählige Wege zur Spezialisierung. Damit kannst du dein Fachwissen vertiefen und deine Karriere auf das nächste Level bringen.
Sobald du erste Berufserfahrungen gesammelt hast, kannst du gezielte Fachweiterbildungen ins Auge fassen. Diese eröffnen dir nicht nur neue Aufgabenbereiche, sondern sind oft auch mit mehr Verantwortung und einem spürbar höheren Gehalt verbunden.
Besonders beliebte Spezialisierungen sind zum Beispiel:
- Intensivpflege und Anästhesie: Hier betreust du schwerkranke Patienten und arbeitest mit hochmoderner Medizintechnik.
- Notfallpflege: In der Notaufnahme bist du die erste Anlaufstelle für Menschen in akuten Krisensituationen – eine echte Herausforderung.
- Onkologie: Du begleitest Krebspatienten und ihre Familien durch eine der schwersten Phasen ihres Lebens.
- Psychiatrie: Hier unterstützt du Menschen mit psychischen Erkrankungen auf ihrem Weg zur Besserung.
- Praxisanleitung: Du gibst dein wertvolles Wissen an die nächste Generation von Pflegeschülerinnen und -schülern weiter.
Ein Partner wie Brekstar Medical fördert deine berufliche Entwicklung aktiv. Durch die vielfältigen Einsätze findest du schnell heraus, welche Spezialisierung dich am meisten begeistert. Anschließend unterstützen wir dich dabei, die passenden Fort- und Weiterbildungen zu finden und deine Karriereziele zu erreichen. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, welche spannenden Jobs in der Pflegebranche auf dich warten, bietet unser Blog tiefere Einblicke. So baust du dir Schritt für Schritt eine erfüllende und sichere berufliche Zukunft auf.
Umschulung zur Krankenschwester: Die häufigsten Fragen auf einen Blick
Ein kompletter Neustart im Beruf? Das wirft natürlich Fragen auf. Absolut verständlich. Genau deshalb haben wir die wichtigsten Punkte zusammengetragen, die Quereinsteiger wie dich rund um die Umschulung zur Pflegefachkraft am meisten beschäftigen. So kannst du letzte Unsicherheiten aus dem Weg räumen.
Wie lange dauert die Umschulung genau?
Stell dich auf drei Jahre in Vollzeit ein. So lange ist die Umschulung zur Pflegefachkraft in der Regel angesetzt. Es gibt aber Ausnahmen: Wenn du schon Vorerfahrung aus einem Pflege- oder Gesundheitsberuf mitbringst, kann sich die Dauer auf zwei Jahre verkürzen. Auch eine Teilzeit-Variante ist oft möglich, was die Gesamtdauer natürlich entsprechend verlängert.
Kann ich mir meinen Ausbildungsbetrieb selbst aussuchen?
Ja, das ist der übliche Weg. Du bewirbst dich direkt bei einem praktischen Träger, also zum Beispiel einem Krankenhaus, einer Reha-Klinik oder einem großen Pflegedienst. Dieser arbeitet dann mit einer kooperierenden Pflegeschule zusammen, die den theoretischen Teil übernimmt. Das gibt dir die Chance, von Anfang an einen Arbeitgeber zu finden, der wirklich zu dir passt.
Bekomme ich während der Umschulung ein Gehalt?
Nein, ein klassisches Ausbildungsgehalt vom Betrieb gibt es nicht. Das liegt daran, dass es sich um eine Fördermaßnahme handelt. Deine finanzielle Sicherheit kommt vom Kostenträger – in den meisten Fällen ist das die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter. Über den Bildungsgutschein erhältst du dann weiterhin dein Arbeitslosengeld oder Bürgergeld, damit dein Lebensunterhalt gesichert ist.
Was ist der Unterschied zur klassischen Ausbildung?
Der größte Unterschied liegt in der Zielgruppe und der Finanzierung. Eine klassische Ausbildung zielt auf junge Leute nach der Schule ab und wird direkt vom Ausbildungsbetrieb bezahlt. Brekstar Medical bietet keine Ausbildungsplätze an, sondern ist dein Partner für den Karrierestart nach der Ausbildung.
Die Umschulung hingegen ist ein Werkzeug der Arbeitsförderung. Sie richtet sich an Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung, die sich neu orientieren wollen. Die externe Finanzierung soll dir einen schnellen und abgesicherten Weg zurück in einen krisenfesten Job ermöglichen.
Wie geht es nach der Umschulung weiter?
Nach deinem Examen stehen dir alle Türen offen! Du kannst dich klassisch bei Kliniken bewerben oder einen deutlich flexibleren Weg gehen. Ein Partner wie Brekstar Medical ermöglicht dir über die Zeitarbeit einen Karrierestart mit überdurchschnittlicher Bezahlung und voller Kontrolle über deinen Dienstplan. So kannst du in verschiedene Fachbereiche reinschnuppern und wertvolle Erfahrungen sammeln, ohne dich direkt langfristig binden zu müssen. Wichtig: Wir bei Brekstar Medical unterstützen dich nach deinem Abschluss bei der Jobsuche – eine Umschulungsstelle selbst können wir dir aber nicht anbieten.
Bereit, deine Pflegekarriere selbst in die Hand zu nehmen? Wenn du von Anfang an fair bezahlt und flexibel arbeiten willst, dann schau dir deine Möglichkeiten bei Brekstar Medical an. Gestalte deine berufliche Zukunft nach deinen eigenen Regeln. Erfahre hier mehr über deine Karrierechancen bei uns.










