Du träumst davon, in die Pflege zu wechseln, kannst aber deinen jetzigen Job nicht einfach an den Nagel hängen? Genau dafür gibt es die berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung. Mit diesem Modell steigst du flexibel in einen absolut zukunftssicheren Beruf ein und kannst das Gelernte sofort in der Praxis anwenden.
Dein Start in die Pflege neben dem Beruf
Der Wunsch, anderen zu helfen und einer wirklich sinnvollen Arbeit nachzugehen, zieht viele Menschen in die Pflege. Doch der Gedanke an eine dreijährige Vollzeitausbildung kann abschrecken, vor allem, wenn du bereits mitten im Berufsleben stehst oder eine Familie hast. Genau hier kommt die berufsbegleitende Ausbildung zum Pflegehelfer ins Spiel.
Stell dir das Ganze nicht wie eine trockene Schulung vor. Es ist eher, als würdest du ein Instrument mit einem Privatlehrer lernen: An einem Tag lernst du die Noten (Theorie), und schon am nächsten spielst du unter Anleitung im Orchester (Praxis). Diese direkte Verknüpfung sorgt dafür, dass alles sofort sitzt und du bestens auf den echten Pflegealltag vorbereitet wirst.
Warum qualifizierte Pflegehelfer so wichtig sind
Der Bedarf an gut ausgebildeten Pflegekräften ist riesig und wird weiter wachsen. Als Pflegehelfer bist du eine unverzichtbare Stütze im Gesundheitssystem. Du übernimmst wichtige pflegerische Aufgaben und bist oft die engste Bezugsperson für die Menschen, die du betreust. Deine Arbeit macht jeden Tag einen direkten, positiven Unterschied.
Gerade für Quereinsteiger ist dieses Ausbildungsmodell die perfekte Brücke in die Branche. Eine Analyse der Arbeitsagentur von 2023 zeigt ganz klar: Über zwei Drittel der arbeitslosen Pflegehelfer haben keine abgeschlossene Ausbildung. Die berufsbegleitende Qualifizierung ist also eine echte Chance, sich auch ohne perfekten Lebenslauf zu beweisen und beruflich durchzustarten.
Die berufsbegleitende Ausbildung ist mehr als nur ein Jobwechsel. Sie ist eine Investition in eine erfüllende Karriere, bei der du jeden Tag spürst, dass du gebraucht wirst.
Die Vorteile der berufsbegleitenden Ausbildung
Dieses Modell hat entscheidende Vorteile, die es perfekt an dein Leben anpassen:
- Finanzielle Sicherheit: Du kannst während der Ausbildung weiter in deinem alten Job arbeiten und dein Einkommen sichern. Kein finanzieller Druck.
- Praxisnahes Lernen: Was du im Unterricht hörst, wendest du sofort in deiner Praxiseinrichtung an. Das gibt Selbstvertrauen und Routine.
- Hohe Flexibilität: Der Unterricht findet oft geblockt, am Wochenende oder an festen Wochentagen statt – so lässt er sich gut mit deiner Arbeit vereinbaren.
Um dir einen schnellen Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten Punkte in einer Tabelle zusammengefasst.
Die berufsbegleitende Ausbildung im Überblick
Diese Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale zusammen, um dir einen schnellen und klaren Überblick zu verschaffen.
| Merkmal | Beschreibung |
|---|---|
| Zielgruppe | Berufstätige, Quereinsteiger, Wiedereinsteiger, die in die Pflege wechseln möchten. |
| Flexibilität | Unterrichtszeiten sind an die Bedürfnisse von Berufstätigen angepasst (z.B. Blockunterricht, Abend- oder Wochenendkurse). |
| Finanzierung | Das bestehende Gehalt sichert die Grundfinanzierung. Zusätzlich gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten. |
| Lernmethode | Direkte Verknüpfung von theoretischem Wissen und praktischer Anwendung im Pflegealltag. |
| Dauer | In der Regel zwischen 12 und 24 Monaten, abhängig von Anbieter und Bundesland. |
| Vorteil | Sofortiger Berufseinstieg nach Abschluss und hohe Job-Sicherheit durch Fachkräftemangel. |
Diese Struktur macht den Einstieg in die Pflege für viele Menschen überhaupt erst möglich.
Nach deinem Abschluss stehen dir dann viele Türen offen. Als qualifizierter Pflegehelfer bist du eine gefragte Fachkraft. Unternehmen wie Brekstar Medical sind darauf spezialisiert, dir den perfekten Job bei einem Top-Arbeitgeber zu vermitteln, der deine neuen Fähigkeiten auch wirklich zu schätzen weiß. Zwar bieten wir selbst keine Ausbildungsplätze an, aber für den Schritt danach sind wir dein starker Partner. Eine Anstellung über einen Personaldienstleister kann dir zusätzliche Flexibilität und Abwechslung bringen. Wenn du mehr darüber wissen willst, lies dir unseren Artikel über die Vor- und Nachteile von Zeitarbeit in der Pflege durch.
Was du für die berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung mitbringen solltest
Der Weg in die Pflege ist oft weniger eine Frage des Zeugnisses, sondern vielmehr eine des Herzens und des Charakters. Wenn du gerade über eine berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung nachdenkst, fragst du dich sicher, was da genau auf dich zukommt. Wir räumen mit den Mythen auf und zeigen dir, worauf es wirklich ankommt.
Die formalen Hürden sind meistens überschaubar. Ein Hauptschulabschluss oder ein vergleichbarer Bildungsstand reicht in der Regel völlig aus. Viel wichtiger sind deine gesundheitliche Eignung – nachgewiesen durch ein ärztliches Attest – und oft ein sauberes Führungszeugnis. Das ist die Basis. Das eigentliche Fundament für eine erfüllende Karriere in der Pflege baust du aber mit deiner Persönlichkeit.
Mehr als nur ein Job: Deine Soft Skills sind entscheidend
Im Pflegealltag machen deine menschlichen Qualitäten den Unterschied, sowohl für die Menschen, die du betreust, als auch für dein Team. Es geht nicht nur darum, Aufgaben von einer Liste abzuhaken, sondern darum, eine echte Verbindung aufzubauen.
Hier sind die Eigenschaften, auf die es wirklich ankommt:
- Empathie und Einfühlungsvermögen: Stell dir vor, du hilfst einem älteren Menschen beim Essen, der sich dafür schämt, auf Hilfe angewiesen zu sein. Empathie bedeutet, seine Gefühle zu verstehen und ihm mit Respekt und Würde zu begegnen.
- Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein: Dein Team und die Pflegebedürftigen müssen sich zu 100 % auf dich verlassen können. Wenn du für eine Schicht eingeteilt bist, bist du da – pünktlich und vorbereitet. Diese Verlässlichkeit ist das Rückgrat jedes guten Pflegeteams.
- Geduld und Belastbarkeit: Der Pflegealltag kann ganz schön hektisch und emotional fordernd sein. Es wird Tage geben, an denen alles gleichzeitig passiert. Deine Fähigkeit, auch in stressigen Momenten einen kühlen Kopf zu bewahren und geduldig zu bleiben, ist Gold wert.
- Gute Kommunikation: Du sprichst nicht nur mit den Pflegebedürftigen, sondern auch mit deren Angehörigen, mit Ärzten und natürlich mit deinen Kollegen. Eine klare und einfühlsame Kommunikation hilft, Missverständnisse zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
Eine gute Note in Bio ist zwar hilfreich, aber die Fähigkeit, einem verunsicherten Menschen einfach nur zuzuhören und ihm Sicherheit zu geben, ist unbezahlbar. Im Kern geht es darum, ein Mensch für Menschen zu sein.
Praktische Checkliste: Passt der Beruf wirklich zu dir?
Bist du noch unsicher, ob du der Typ für die Pflege bist? Diese kleine Checkliste kann bei der Selbsteinschätzung helfen. Sei ehrlich zu dir selbst – je besser du dich kennst, desto sicherer kannst du deine Entscheidung treffen.
Frag dich ganz offen:
- Umgang mit Nähe: Fühle ich mich wohl dabei, anderen Menschen körperlich nahe zu sein und sie bei intimen Dingen wie der Körperpflege zu unterstützen?
- Stressresistenz: Wie reagiere ich unter Druck? Bleibe ich ruhig und kann handeln, auch wenn unvorhergesehene Notfälle passieren?
- Teamfähigkeit: Bin ich bereit, eng mit Kollegen zusammenzuarbeiten, Anweisungen zu befolgen und mich konstruktiv in ein Team einzubringen?
- Flexibilität: Schichtdienste, Arbeit am Wochenende und flexible Einsatzpläne gehören zum Alltag. Wenn du mehr über die rechtlichen Rahmenbedingungen wissen möchtest, findest du wertvolle Informationen in unserem Leitfaden zum Thema Arbeitsrecht und Dienstplangestaltung in der Pflege.
- Lernbereitschaft: Bin ich motiviert, ständig dazuzulernen und mein Wissen über Pflegetechniken und medizinische Grundlagen auf dem Laufenden zu halten?
Wenn du die meisten dieser Punkte mit einem klaren „Ja“ beantworten kannst, bringst du bereits eine hervorragende Basis für die pflegehelfer ausbildung berufsbegleitend mit. Genau diese Stärken solltest du in deiner Bewerbung auch zeigen! Beschreibe konkrete Situationen aus deinem Leben, in denen du deine Empathie, Zuverlässigkeit oder Belastbarkeit schon einmal unter Beweis gestellt hast.
Ablauf, Dauer und Inhalte deiner Ausbildung
Der Entschluss für eine berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung ist gefasst – super! Aber was kommt jetzt genau auf dich zu? Stell dir das Ganze am besten wie eine gut geplante Reise vor. Du hast ein klares Ziel, und wir geben dir hier die Roadmap für die kommenden Etappen, damit du ganz genau weißt, was dich erwartet.
Die Ausbildung ist ein cleveres Zusammenspiel aus Theorie im Klassenzimmer und Praxis direkt am Menschen. So lernst du nicht nur für den Test, sondern für den echten Pflegealltag. Du schnappst dir das Wissen in der Schule und wendest es kurz darauf bei denen an, die deine Hilfe wirklich brauchen. Das ist lernen, wie es sein sollte.
Der typische Aufbau deiner Ausbildung
Klar, wenn du schon im Berufsleben stehst, muss sich die Ausbildung an dein Leben anpassen – nicht umgekehrt. Genau dafür ist die berufsbegleitende Variante gemacht. Der Unterricht ist so organisiert, dass du Job, Familie und den neuen Karriereweg unter einen Hut bekommst.
Für den Theorie-Teil gibt es meistens diese Modelle:
- Blockunterricht: Du bist für mehrere Tage oder sogar Wochen am Stück nur in der Schule und kannst dich voll auf die Theorie konzentrieren, bevor du wieder in die Praxis startest.
- Feste Wochentage: Ein oder zwei feste Tage pro Woche sind für die Schule reserviert. An den restlichen Tagen arbeitest du ganz normal in deiner Einrichtung.
- Abend- oder Wochenendkurse: Der Unterricht findet nach Feierabend oder am Wochenende statt – maximale Flexibilität für alle, die tagsüber eingespannt sind.
Diese Struktur macht's möglich. Sie verlangt natürlich Disziplin, aber die Motivation kommt fast von allein, wenn du merkst, wie schnell du das Gelernte in der Praxis anwenden und damit wirklich helfen kannst.
Die folgende Grafik fasst schön zusammen, auf welchen drei Säulen dein Erfolg in diesem Berufsweg ruht – von den formalen Dingen bis zu deinen ganz persönlichen Stärken.
Du siehst: Neben dem Schulabschluss sind vor allem deine Gesundheit und deine sozialen Kompetenzen das A und O für eine erfolgreiche Ausbildung und eine erfüllende Karriere.
Dauer und gesetzliche Rahmenbedingungen
Je nach Bundesland und Anbieter musst du für deine pflegehelfer ausbildung berufsbegleitend in der Regel zwischen 12 und 24 Monaten einplanen. Diese Zeitspanne ist wichtig, damit du wirklich umfassend auf deine verantwortungsvollen Aufgaben vorbereitet wirst.
Dabei gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die für eine hohe Qualität sorgen. Die Ausbildung kombiniert Theorie und Praxis und umfasst meist mindestens 700 Stunden Theorie und 850 Stunden Praxis. So wird sichergestellt, dass du eine solide Basis für deine Arbeit hast. Wenn du tiefer in die rechtlichen Grundlagen eintauchen willst, findest du weitere Einblicke auf der Seite des Deutschen Pflegerats.
Das duale System ist der größte Pluspunkt: Du lernst nicht für eine Prüfung, sondern für den Menschen. Was du heute im Unterricht über Wundversorgung hörst, kannst du morgen schon unter Anleitung anwenden. Das schafft unheimlich viel Sicherheit und echte Kompetenz.
Spannende Inhalte, die dich erwarten
Die Ausbildungsinhalte sind so abwechslungsreich wie der Pflegeberuf selbst. Du wirst auf alle zentralen Bereiche des Pflegealltags vorbereitet, und das geht weit über das bloße „Waschen und Anziehen“ hinaus.
Auf deiner Lern-Roadmap stehen unter anderem diese Kernthemen:
- Grundlagen der Pflege: Hier lernst du das Handwerkszeug: alles über Körperpflege, wie man Menschen sicher bewegt (Mobilisation), worauf es bei der Ernährung ankommt und wie man mit Prophylaxen Druckgeschwüren oder Lungenentzündungen vorbeugt.
- Medizinische Grundlagen: Du bekommst ein Grundverständnis für häufige Krankheitsbilder wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem lernst du, Vitalzeichen (Puls, Blutdruck) zu messen und Medikamente nach ärztlicher Anweisung richtig zu verabreichen.
- Erste Hilfe und Notfallmanagement: Was tun bei einem Sturz oder einem plötzlichen Schwächeanfall? Du wirst trainiert, in Notfällen richtig und vor allem besonnen zu reagieren.
- Kommunikation und Betreuung: Ein enorm wichtiger Baustein. Du lernst, empathisch mit Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zu sprechen, ihre Bedürfnisse zu verstehen und auch auf Menschen mit Demenz einzugehen.
- Hygiene und Recht: Hier geht es um die geltenden Hygienestandards zur Infektionsvermeidung und um rechtliche Grundlagen wie die Schweigepflicht und die Rechte der Patienten.
Diese Ausbildung macht dich also zu einem echten Allrounder am Menschen. Ganz anders als zum Beispiel die OTA-Ausbildung, die dich hochspezialisiert auf die Arbeit im Operationssaal vorbereitet. Als Pflegehelfer bist du die Person, die direkt am Menschen arbeitet und für dessen tägliches Wohlbefinden sorgt.
So finanzierst du deine Ausbildung clever
Eine berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung ist eine fantastische Chance, aber natürlich schwirrt eine große Frage im Kopf herum: Wie soll ich das bezahlen? Die beste Nachricht zuerst: Die Kosten müssen absolut kein Hindernis sein. Es gibt nämlich richtig gute staatliche Fördertöpfe, die dir den Weg in die Pflege ebnen, ohne dass du dir ein finanzielles Loch graben musst.
Der Gedanke an Lehrgangsgebühren sollte dich also nicht von deinem Traumjob abhalten. Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die cleversten Wege, wie du deine Ausbildung finanzieren kannst.
Der Bildungsgutschein: Dein Ticket in die Pflege
Die wichtigste und bekannteste Unterstützung ist ohne Frage der Bildungsgutschein. Dieses Dokument, ausgestellt von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter, ist quasi deine Eintrittskarte in eine neue berufliche Zukunft. Es ist die offizielle Bestätigung, dass die Kosten für deine Ausbildung übernommen werden.
Ein Bildungsgutschein kann die Lehrgangsgebühren oft zu 100 % abdecken. Das bedeutet, du kannst dich voll und ganz auf das Lernen konzentrieren, statt dir über Rechnungen den Kopf zu zerbrechen. Gedacht ist er für alle, die arbeitslos sind, denen Arbeitslosigkeit droht oder die als Quereinsteiger frisch durchstarten wollen.
Um den Gutschein zu bekommen, musst du in einem Beratungsgespräch klarmachen, dass diese Ausbildung deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt massiv verbessert. Und mal ehrlich: Angesichts des riesigen Fachkräftemangels in der Pflege stehen deine Chancen dafür extrem gut.
Stell dir den Bildungsgutschein wie ein Stipendium vom Staat vor. Es ist eine gezielte Investition in deine Zukunft – und in die Stärkung unseres gesamten Pflegesystems.
Förderung für Beschäftigte: Das Qualifizierungschancengesetz
Aber was ist, wenn du bereits einen Job hast und dich von dort aus weiterentwickeln möchtest? Genau dafür wurde das Qualifizierungschancengesetz ins Leben gerufen. Diese Förderung zielt direkt auf Beschäftigte ab, deren Job sich durch den Wandel der Zeit verändert oder die einen komplett neuen Berufsweg einschlagen wollen.
Dein Arbeitgeber kann für dich einen Zuschuss zu den Lehrgangskosten und sogar zum Arbeitsentgelt beantragen, während du für die Weiterbildung freigestellt bist. Das ist eine klassische Win-win-Situation: Du sicherst dir eine zukunftssichere Qualifikation, und dein Arbeitgeber investiert in eine motivierte und top-qualifizierte Fachkraft.
So kommst du Schritt für Schritt an deine Förderung:
- Beratungstermin vereinbaren: Dein erster Weg führt dich zur Agentur für Arbeit oder zum Jobcenter. Bereite dich gut auf dieses Gespräch vor und erkläre deine Motivation.
- Passenden Anbieter finden: Suche eine zertifizierte Schule, die die pflegehelfer ausbildung berufsbegleitend anbietet und Bildungsgutscheine akzeptiert.
- Antrag stellen: Reiche alle notwendigen Unterlagen ein. Die bekommst du vom Bildungsanbieter und der Agentur für Arbeit.
- Bewilligung abwarten: Nach der Prüfung deines Antrags flattert der Bescheid ins Haus, und du kannst endlich mit deiner Ausbildung loslegen!
Für einen besseren Überblick haben wir die gängigsten Förderprogramme einmal direkt miteinander verglichen.
Fördermöglichkeiten im direkten Vergleich
Diese Tabelle gibt dir einen klaren Überblick über die wichtigsten Förderprogramme, für wen sie gedacht sind und welche Art von Unterstützung sie bieten.
| Förderprogramm | Zielgruppe | Art der Förderung | Wo beantragen? |
|---|---|---|---|
| Bildungsgutschein | Arbeitslose, von Arbeitslosigkeit Bedrohte, Quereinsteiger | Übernahme der Lehrgangsgebühren (oft bis zu 100 %), ggf. Fahrkosten, Kinderbetreuung | Agentur für Arbeit / Jobcenter |
| Qualifizierungschancengesetz | Beschäftigte (unabhängig von Qualifikation, Alter und Betriebsgröße) | Zuschuss zu Lehrgangskosten und Arbeitsentgelt für den Arbeitgeber | Agentur für Arbeit (Antrag durch den Arbeitgeber) |
| Aufstiegs-BAföG | Personen, die eine höhere berufliche Qualifikation anstreben | Zuschuss und zinsgünstiges Darlehen zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren | Zuständige Förderstellen der Bundesländer |
| Weiterbildungsstipendium | Junge Fachkräfte unter 25 mit abgeschlossener Berufsausbildung | Zuschuss für fachliche oder berufsübergreifende Weiterbildungen | Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) |
Jedes dieser Programme hat seine eigenen Feinheiten. Ein persönliches Beratungsgespräch bei der Agentur für Arbeit ist daher immer der beste erste Schritt, um die optimale Lösung für deine individuelle Situation zu finden.
Den eigenen Arbeitgeber ins Boot holen
Manchmal liegt die beste Lösung direkt vor der eigenen Nase. Sprich offen mit deinem aktuellen Arbeitgeber über deinen Wunsch, dich weiterzubilden. Viele Unternehmen sind erstaunlich offen dafür, ihre Mitarbeiter zu unterstützen – besonders, wenn sie dadurch wertvolle Fachkräfte halten oder für neue Aufgaben im Betrieb fit machen können.
Argumentiere ganz klar damit, dass dein neues Wissen auch dem Unternehmen direkt zugutekommt. Vielleicht gibt es ja sogar die Möglichkeit, nach der Ausbildung in einer pflegerischen Funktion im Unternehmen zu bleiben. Eine finanzielle Beteiligung oder eine Freistellung für den Unterricht sind oft reine Verhandlungssache.
Und denk immer daran: Nach deiner Ausbildung bist du eine gefragte Fachkraft. Ein höheres Gehalt wird deine finanzielle Situation nachhaltig verbessern. In unserem Beitrag zum Thema Gehalt in der Zeitarbeit Pflege erfährst du, welche Verdienstmöglichkeiten dich als qualifizierte Kraft erwarten können.
Deine Karrierechancen nach der Ausbildung
Herzlichen Glückwunsch, du hast den Abschluss in der Tasche! Die anspruchsvolle Zeit der berufsbegleitenden Ausbildung liegt hinter dir, und jetzt beginnt der wirklich spannende Teil: deine Karriere als qualifizierte Pflegehelferin oder qualifizierter Pflegehelfer.
Mit diesem Abschluss hältst du einen Schlüssel in der Hand, der dir eine beeindruckende Vielfalt an Türen im Gesundheitswesen öffnet.
Vergiss das Bild vom reinen „Bettenmachen“. Dein neues Berufsfeld ist dynamisch, verantwortungsvoll und unglaublich vielseitig. Du bist jetzt eine gefragte Fachkraft in einem Sektor, der händeringend nach engagierten Menschen wie dir sucht.
Wo du jetzt durchstarten kannst
Als frischgebackener Pflegehelfer bist du nicht auf einen einzigen Arbeitsort festgelegt. Ganz im Gegenteil: Deine Fähigkeiten werden in den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitssystems dringend gebraucht.
Hier sind einige deiner potenziellen Einsatzorte:
- Stationäre Altenpflege: In Senioren- und Pflegeheimen wirst du zur zentralen Bezugsperson für die Bewohner. Du unterstützt bei der Grundpflege, hilfst bei der Alltagsgestaltung und sorgst für Lebensqualität im Alter.
- Ambulante Pflegedienste: Hier fährst du zu den Menschen nach Hause. Das ermöglicht ihnen, trotz Pflegebedürftigkeit in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Jeder Tag ist anders und erfordert ein hohes Maß an Selbstständigkeit.
- Krankenhäuser und Kliniken: Auch im hektischen Klinikalltag bist du eine wichtige Stütze für die Pflegefachkräfte. Du hilfst bei der Mobilisation, übernimmst grundpflegerische Aufgaben und sorgst dafür, dass sich Patienten gut aufgehoben fühlen.
- Betreutes Wohnen und Wohngemeinschaften: In diesen modernen Wohnformen unterstützt du die Bewohner dabei, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen, und bietest gezielte Hilfe genau dort, wo sie gebraucht wird.
Dein Weg muss hier nicht enden
Deine Ausbildung zum Pflegehelfer ist ein fantastischer Erfolg und ein solider Start ins Berufsleben. Sie kann aber auch das perfekte Sprungbrett für noch mehr sein. Viele nutzen diese Qualifikation als Basis, um sich weiterzuentwickeln und noch mehr Verantwortung zu übernehmen.
Denk an deine Ausbildung wie das Fundament eines Hauses. Es ist stabil und sicher, aber du kannst jederzeit entscheiden, weitere Stockwerke darauf zu bauen.
Deine nächste Stufe könnte die dreijährige generalistische Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann sein. Mit deiner Vorerfahrung als Pflegehelfer fällt dir der Einstieg oft leichter, und bei manchen Anbietern kannst du die Ausbildungszeit sogar verkürzen.
Auch Spezialisierungen, beispielsweise in der Palliativpflege oder Gerontopsychiatrie, sind attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten. Vielleicht entdeckst du aber auch ganz neue berufliche Wege, die auf deiner Pflege-Expertise aufbauen. In unserem Beitrag über alternative Berufe für Pflegekräfte zeigen wir dir ein paar spannende Perspektiven auf.
Wie Brekstar Medical dich jetzt unterstützt
Genau hier kommen wir ins Spiel. Auch wenn Brekstar Medical selbst keine Ausbildungsplätze anbietet, sind wir nach deinem Abschluss dein starker Partner für den nächsten Karriereschritt. Unsere Mission ist es, qualifizierte Pflegekräfte wie dich mit erstklassigen Arbeitgebern zusammenzubringen, die deine Fähigkeiten wirklich wertschätzen.
Wir verstehen, dass du nach der anstrengenden Ausbildungszeit einen Job suchst, der nicht nur fair bezahlt ist, sondern dir auch Flexibilität, Anerkennung und echte Entwicklungschancen bietet. Dank unseres exzellenten Netzwerks in ganz Deutschland können wir dir genau das vermitteln.
Das bedeutet für dich:
- Top-Arbeitgeber: Wir finden für dich eine Anstellung in einer Einrichtung, die zu dir passt und dir ein positives Arbeitsumfeld garantiert.
- Überdurchschnittliche Konditionen: Profitiere von attraktiven Gehältern und hervorragenden Rahmenbedingungen, die deine Leistung honorieren.
- Persönliche Betreuung: Wir begleiten dich auf deinem Weg, hören dir zu und sorgen dafür, dass dein Start in den neuen Job reibungslos verläuft.
Mit deinem Abschluss hast du bewiesen, dass du Engagement, Disziplin und Herz für die Pflege mitbringst. Lass uns gemeinsam dafür sorgen, dass dein nächster Schritt der richtige ist – in eine erfüllende und sichere berufliche Zukunft.
Deine Fragen, unsere Antworten
Du hast es fast geschafft! Nach all den Infos zur berufsbegleitenden Pflegehelfer-Ausbildung schwirren dir sicher noch ein paar konkrete Fragen im Kopf herum. Das ist absolut normal und ein gutes Zeichen – es zeigt, dass du es ernst meinst.
Hier haben wir die häufigsten Fragen für dich gesammelt und ganz direkt beantwortet. So kannst du mit einem richtig guten Gefühl den nächsten Schritt machen.
Denk dran: Jede große Veränderung beginnt mit Klarheit.
Wie lange dauert die berufsbegleitende Ausbildung genau?
Rechne mal mit einer Dauer zwischen 12 und 24 Monaten. Das ist eine gute Faustregel. Die Modelle für Berufstätige sind extra so gestrickt, dass sie sich in deinen Alltag integrieren lassen. Klar, dadurch dauert es etwas länger als eine Vollzeit-Ausbildung, aber dafür musst du deinen Job nicht aufgeben.
Letztendlich hängt die genaue Zeit davon ab, wie viele Stunden pro Woche du für Theorie und Praxis einplanst. Viel wichtiger als die reinen Monate ist aber, dass du die gesetzlich vorgeschriebene Stundenzahl erreichst. Nur so ist dein Abschluss am Ende auch wirklich etwas wert.
Welchen Schulabschluss brauche ich wirklich?
In den allermeisten Fällen reicht ein Hauptschulabschluss völlig aus. Manche Schulen akzeptieren auch einen gleichwertigen Abschluss. Aber mal ehrlich: Viel wichtiger als deine alten Noten ist die Person, die hinter dem Zeugnis steckt.
Worauf es wirklich ankommt, sind Dinge wie:
- Ein ärztliches Attest, das deine gesundheitliche Eignung bestätigt.
- Ein sauberes polizeiliches Führungszeugnis.
- Deine persönliche Reife, dein Mitgefühl und deine Zuverlässigkeit.
Lass dich also auf keinen Fall von einem vielleicht nicht perfekten Zeugnis entmutigen. Deine Motivation und deine soziale Ader zählen hier oft doppelt.
Ist die Ausbildung staatlich anerkannt?
Ein klares Ja! Der Abschluss als Pflegehelfer oder Pflegeassistent ist in Deutschland staatlich anerkannt. Die Berufsbezeichnung kann sich je nach Bundesland ein wenig unterscheiden – mal heißt es „Staatlich anerkannter Pflegefachhelfer“, mal „Gesundheits- und Krankenpflegehelfer“. Aber keine Sorge, dein Abschluss gilt bundesweit.
Achte bei der Wahl deiner Schule aber unbedingt darauf, dass der Kurs auch nach Landesrecht zertifiziert ist. Das ist dein Ticket, das dir später auf dem gesamten deutschen Arbeitsmarkt die Türen öffnet.
Die staatliche Anerkennung ist dein Qualitätssiegel. Sie garantiert, dass deine Ausbildung Hand und Fuß hat und dein Können überall in Deutschland geschätzt wird.
Kann ich mir das finanziell überhaupt leisten?
Diese Sorge hören wir oft, aber sie ist meistens unbegründet. Gerade für die berufsbegleitende Pflegehelfer-Ausbildung gibt es fantastische Fördermöglichkeiten. Der bekannteste Weg ist der Bildungsgutschein von der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Dieser übernimmt die Kosten für den Lehrgang oft zu 100 %.
Da du ja nebenbei weiterarbeitest, fließt dein Gehalt ganz normal weiter – das sorgt für finanzielle Sicherheit. Und wenn du schon in einem Job bist, könnte auch das Qualifizierungschancengesetz für dich interessant sein. Mein Tipp: Sprich einfach mal ganz unverbindlich mit einem Berater bei der Agentur für Arbeit. Die finden die beste Lösung für dich.
Mit welchem Gehalt kann ich nach der Ausbildung rechnen?
Als qualifizierter Pflegehelfer kannst du dich auf ein solides Einstiegsgehalt freuen, das spürbar über dem eines ungelernten Helfers liegt. Die genaue Summe hängt von ein paar Dingen ab: Bundesland, Art der Einrichtung (Klinik zahlt oft anders als ein Pflegeheim) und ob es einen Tarifvertrag wie den TVöD gibt.
Wenn du das Maximum aus deinem Gehalt herausholen willst, ist die Zusammenarbeit mit einem spezialisierten Personaldienstleister wie Brekstar Medical eine super Option. Hier profitierst du oft von übertariflicher Bezahlung, satten Zuschlägen und Extras wie einem Firmenwagen. Warum? Weil deine Qualifikation und Flexibilität hier besonders wertgeschätzt werden.
Wo liegt der Unterschied zwischen Pflegehelfer und Pflegefachkraft?
Das ist eine wichtige Frage für deine langfristige Karriereplanung. Stell dir die Ausbildung zum Pflegehelfer als das starke Fundament deines Karriere-Hauses vor. Es ist eine ein- bis zweijährige Ausbildung, die dich fit für die grundpflegerische Versorgung und Betreuung macht.
Die Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann ist sozusagen das nächste Stockwerk. Das ist eine dreijährige, generalistische Ausbildung. Als Fachkraft trägst du deutlich mehr Verantwortung, übernimmst auch medizinische Aufgaben wie Wundversorgung oder Injektionen und steuerst den gesamten Pflegeprozess.
Das Beste daran? Deine Pflegehelfer-Ausbildung ist der perfekte Startpunkt. Sie kann dir den Weg in die Fachkraft-Ausbildung ebnen und die Ausbildungszeit unter Umständen sogar verkürzen.
Du siehst: Dein Weg in die Pflege ist nicht nur ein Traum, sondern ein absolut machbarer Plan voller Möglichkeiten. Sobald du deinen Abschluss in der Tasche hast, sind wir von Brekstar Medical für dich da. Wir sind zwar kein Ausbildungsinstitut, aber wir sind dein Partner für die Zeit danach. Wir finden den Job, der perfekt zu dir passt – mit fairer Bezahlung, echter Wertschätzung und handfesten Perspektiven.
Bereit, deiner Karriere in der Pflege den entscheidenden Schub zu geben? Entdecke, was möglich ist, und finde deinen Traumjob bei uns: https://brekstar.de










